Mein Fernstudium hat schon begonnen obwohl …

… das Semestern noch nicht angefangen hat.

Ich habe mich nämlich noch für einen Mathematik Brückenkurs für Wirtschaftswissenschaftler angemeldet, weil ich, zugegebenermaßen nicht mehr so fit in Mathematik bin. Mein Abi habe ich 2001 gemacht und in der Ausbildung bin ich, ehrlich gesagt, immer wieder an diesen verdammten Rechenaufgaben gescheitert. Aber irgendwie habe ich mich doch bisher erfolgreich mit Mathe so weit herumgeschlagen, dass es irgendwie geklappt hat und ich meine Abschlüsse bekommen habe. Da ich aber demnächst mich mit der Buchhaltung (nicht dieses Semester) herumschlagen werde, da dachte ich mir, nun gut, dann werde ich eben mein bisschen Mathematikwissen auffrischen und vielleicht kapiere ich dieses Mal etwas.

Vorhin habe ich 2 1/2 Stunden an dem ersten Studienbrief (von insgesamt zehn übrigens) gesessen und sechs Seiten durchgearbeitet. Okay, ich habe keine Ahnung was ich da eigentlich mache, aber hei, ist doch egal solange ich am Ende sagen kann, ich habe es verstanden. Und zu meiner eigenen Überraschung habe ich wirklich etwas verstanden.

Für die kommende Woche, so ist es zumindest geplant, werde ich versuchen täglich fünf Seiten durchzuarbeiten (ohne mich zwischendurch durch irgendetwas ablenken zu lassen). Immerhin habe ich zwischendurch noch einiges erledigt, was schlichtweg Zeit gekostet hat. Das kann ich morgen getrost vergessen :)

Zur Zeit überarbeite ich eine Geschichte für ein Schreibprojekt, wo ich ein Großteil einfach mal verloren habe, danke lieber Computer. Aber der Wutanfall ist inzwischen verraucht. Jetzt habe ich versucht alles, mehr oder weniger, wieder so zu schreiben, wie ich es bei der ersten Version getippt habe und nun geht es um die Ergänzungen, die hoffentlich die Geschichten besser machen ;)

An meinen eigenen Geschichten habe ich, dass muss ich zu meiner eigenen Schande gestehen, in der letzten Woche gar nicht gearbeitet. Das werde ich versuchen nächste Woche, trotz des Mathekurses nachzuholen. Aber erst einmal das Projekt und dann kommt alles andere.

Übrigens, ich habe ja vor kurzem berichtet, dass der Größenwahn mich gepackt hat. Im Moment bin ich mir sehr sicher, dass ich diesen Größenwahn auch ausleben werde. Dazu benötige ich zwar noch einige Unterstützung, aber ansonsten, ich sehe es kommen, dass ich noch wirklich meine eigenen Anthologien planen werde. Ich habe auch schon mehr Ideen im Kopf, als alles andere. Und das Thema für die erste Anthologie hätte ich sogar schon (es gibt Dinge, da sollte man mich bloss nicht reizen, hehe).

Ich hatte zwar vorgehabt heute die ersten Briefe zu schreiben, kam aber nicht dazu. Dann werde ich das immer Abends beim Fernsehen machen (@ Schriftrolle, wenn du magst, meine Adresse ist im Impressum ^^).

So, ich mache mich dann mal auf und werde die fünf Seiten noch überarbeiten, wobei ich am Ende noch die Geschichten schreiben muss.

Warum tue ich mir das Ganze noch einmal an?

Keine Ahnung …

Lust auf einen kleinen Federkrieg?

Ich hätte eigentlich letztes Jahr einige Briefe schreiben sollen, aber 2009 war nicht für mich das Jahr von Briefen und Karten. Daher möchte ich das 2010 ändern und daher klar fragen, hat jemand Lust auf eine Brieffreundschaft?

Ich freue mich auf Briefe von magischer aber auch schriftstellerischer Seite (vielleicht können wir dann auch Geschichten austauschen und gegenseitig lektorieren ^^).

Kurz melden oder einfach anschreiben, meine Adresse findet ihr hier im Blog :) Ich freue mich.

[Sachbuch schreiben] Mind Map

Bevor ich euch erkläre, was Mind Map ist und wie es helfen kann ein Sachbuch zu strukturieren, möchte ich euch gaaanz kurz erklären, warum ich jetzt auf einmal Sachbücher schreibe.

Letztens wurde ich auf Facebook angeschrieben und gebeten in dem dortigen Chat zu kommen, eine Dame möchte mit mir sprechen. Da der dortige Chat die Ladegeschwindigkeit von Facebook ziemlich runterziehen kann und vor allem meine armen Nerven gelegentlich regelrecht stranguliert, neige ich inzwischen dazu, es abzuschalten. Aber wenn man mich nett fragt ob ich es doch anschalte, mache ich es gerne :)

Die folgenden Sachen schreibe ich aus der Erinnerung, daher kann es sein, dass die genauen Zusammenhänge leicht verändert wiedergegeben werden. Jedoch ist das Ergebnis genauso geschehen, wie ich es gleich berichten werde ;)

Zuerst kam die Frage ob ich mich für esoterische Themen interessiere und vor allem auch darüber schreibe. Ich erzählte ihr halt, dass es dem so ist und gelegentlich Sachtexte verfasse, diese Themen aber auch in meinen Roman verwende. Da die Dame einen eigenen Verlag hat und Prosatexte veröffentlicht, dachte ich, dass sie darauf hinaus möchte.

Sie meinte, sie liest regelmäßig in meinem Blog mit und weiß daher, dass ich gelegentlich über bestimmte Themen schreibe und ich bestätigte dies halt (hei, lügen hilft nicht, zu den Beweisen kann man scrollen, lachZ).

Und dann lässt sie die Bombe platzen: Sie möchte ihr Verlagsprogramm ändern und sucht AutorInnen mit entsprechendem Material und würde sich freuen, wenn ich etwas beisteuern würde (muss ich sagen das meine Hände vor lauter Aufregung gezittert haben?).

Nun plane ich eben mein erstes Sachbuch und habe dabei meine alten Methoden der Listen erst einmal angewendet und gesehen, damit komme ich selber nicht sonderlich weiter.

Aber immerhin habe ich letztens erst eine Referenzveranstaltung zum Thema „Wissenschaftliches Schreiben“ besucht und da kam auch das Thema Mind Map zur Sprache. Und Wolfi ist ja nicht faul und findet das kostenlose Proggi Free Mind (herunterladen geschieht auf eigene Gefahr). Das Programm ist übrigens nicht nur kostenlos sondern super einfach :)

Da man dafür kein Papier braucht, kann man einfach drauf los arbeiten. In die Mitte kommt das Hauptthema und drum herum schreibt man alles auf, was man benötigt um eben ein Mind Map aufzubauen. Dabei kann es sogar passieren, dass man aus Versehen das passende Inhaltsverzeichnis aufgebaut hat. Und vor allem weiß man dann, worüber man schreiben möchte und es entsteht kein Chaos im Kopf.

[Roman schreiben] – Zwischendurch einige Ratschläge

Mir wurden bei einem meiner älteren Artikel einige Fragen gestellt und ich werde versuchen diese so gut wie nur möglich zu beantworten, sofern ich sie in ihrer Art und Weise richtig verstehe. Die Fragen werde ich entsprechend aus dem Kommentar direkt kopieren, damit die Person und alle anderen die Frage kennen (und nicht immer hin und her hüpfen müssen) und wer will, kann gerne weitere Ergänzungen hier einstellen :)

Hy Leute könn ihr hir mal ein paar Tipps Reinschreiben ???

Ich möchte kurz betonen, diesen Blog für nur eine einzige Person (eben ich) und niemand sonst. Daher bitte in der Einzahl ansprechen. Danke schon einmal :) Und Tipps werden immer wieder hier hereingeschrieben. Man kann einen Blog nun einmal nicht an einem einzigen Beitrag messen, sondern ruhig immer wieder umschauen und sehen was es so zu lesen gibt. Danke die Zweite.

z.B. wie groß die Schrifftart sein muss,

Bei diesem Satz handelt es sich um eine Teilfrage. Und ich weiß, es ist unhöflich eine Frage mit einer Gegenfrage zu beantworten, aber ich muss trotzdem eine Runde unhöflich sein. Hier wird gefragt, wie groß die Schriftart sein muss. Ja, für was? Geht es um das Schreiben des reinen Textes? Da ist es egal welche Größe du verwendest. Wenn du es schaffst, kannst du gerne in Größe 8 schreiben oder von mir aus auch in Größe 72. Ich bevorzuge Größe 11 oder 12, weil ich so besser schreiben kann und meine Augen sich nicht so extrem anstrengen müssen.

Oder reden wir hier von dem Text, der eingesendet wird? Das muss mit den sogenannten Normseiten geschehen. Es mag sein, dass einige Verlage da sehr human sind und einen Text ohne Normseiten akzeptieren und sich ihn trotzdem durchlesen. Aber ich würde nicht darauf wetten.

Da ich nicht weiß, worauf sich nun genau die Frage bezieht, kann ich hierfür leider keine abschließende Antwort geben und bitte dies zu entschuldigen.

oder wie man am bessten wenn man ein Vorwort schreibt damit anfänkt !!!!

So, wieder muss ich eine Frage (sofern es eine ist, da sind ja ziemliche viele Ausrufezeichen und normalerweise wird eine Frage mit einem Fragezeichen beendet) mit einer Gegenfrage begegnen. Und zwar von was genau reden wir hier? Reden wir von einem Vorwort den wir häufiger in Sachbüchern finden? Reden wir hier von einem Prolog, der meistens seinen Weg in Romanen findet? Oder von einem Vorwort für einen Roman, warum habe ich das Ding überhaupt geschrieben (was ich so, meines Wissens nach nie gefunden habe).

Da fängt es schon an und ich kann leider diese Frage so nicht beantwoten.

Meine Empfehlung jedoch für alle drei Dinge (sofern wie das dritte Beispiel irgendwann wirklich aufnehmen würden) ist folgender: Schreibe sie zuletzt!

Ein Vorwort in einem Sachbuch soll zum einen Interesse für das Buch wecken, aber auch erklären, worum es sich in diesem Buch dreht. Und das geht am besten, wenn man eben genau dieses Buch schon geschrieben hat. Natürlich kann man es zum Anfang schreiben, damit man eine Orientierung hat. Aber für mich wäre es in dem Sinne Zeitverschwendung, weil es immer passieren kann, dass ich das gesamte Konzept auf den Kopf stelle und über etwas völlig anderes schreibe, als ursprünglich geplant. Dann muss ich das Vorwort so oder so umschreiben.

Reden wir aber von einem Prolog, halte ich mich persönlich an eine ungeschriebene Regel, die ich mal gelesen und für mich persönlich für gut befunden habe. Ich schreibe nur dann einen Prolog, wenn sie zwar als ein Teil der Geschichte aufgefasst werden kann, aber sie jederzeit überlesen werden kann. In einem Prolog also können wichtige Informationen stehen, aber wenn man diesen, warum auch immer, überliest, dann sollte man niemals etwas verpasst haben.

Ansonsten behandelt man solche Teilkapitel wie alle anderen.

Oder wie man überhaupt ein Buch anfänkt !!!

Die Frage liest sich doch eigentlich supereinfach und doch kann ich auch diese so nicht beantworten (weil ich inzwischen vieles einfach hinterfrage ^^). Und zwar, was wird hier mit „wie man ein Buch anfängt“ genau gemeint? Reden wir hier von dem ersten Satz, von den ersten vier Seiten (für das man ein Halleluja geschenkt bekommt ^^) oder reden wir von dem wirklich Anfang? Von der Charakterrecherche, von der Plotplanung, von der Überlegung, was kann ich denn überhaupt schreiben?

Ich will ehrlich sein, ich kann auch diese Frage pauschal nicht beantworten, weil ich nicht weiß, worauf sie genau hinaus will.

DAs währe nett wenn hir mähr Tipps für sowas drinn sehen !!!

Es währe auch nett, wenn in Zukunft der Blog einfach durchforstet wird. Denn genau solche Tipps veröffentliche ich immer wieder in unregelmäßigen Abständen (je nachdem wie weit ich selber mit meiner Romanplanung bin) und eben nicht nur einen einzigen Beitrag zu lesen. Und weiterhin, die Büchertipps, die ich in dem entsprechenden Beitrag vorgestellt habe, sind sehr wohl ihr Geld wert :)

Ansonsten bitte ich in Zukunft um genau Fragen, sonst heißt es dann eben 42.

Wenn ich mehr Zeit hätte …

… dann würde ich auch schreiben!

Ich vermute mal, wer sich mit dem Schreiben von Kurzgeschichten, Romanen jeglicher Art oder auch Sachtexte beschäftigt, dürfte diesen Satz mindestens einmal gehört beziehungsweise im Internet gelesen habe.

Ich würde auch gerne schreiben, habe aber dafür keine Zeit …

Bei diesen und ähnlich gearteten Worten geht mir ab und an schon die Hutschnur hoch. Klar, ich habe auch so viel Zeit, dass ich es mir leisten kann diese abzuzwacken um eben zu schreiben. Manchmal komme ich mir vor, als wäre ich der einzige Mensch mit Freizeit, während meine Umgebung hart schuftet. Wohlmöglich schuftet meine Umwelt sogar noch für mich sehr hart *hüstel*.

Das ich neben dem Schreiben auch noch ein vierzig Stunden Job habe, dass ich nicht im luftleeren Raum existiere und somit auch private Verpflichtungen habe und so weiter und so fort, dass scheinen manche gerne zu vergessen, wenn sie mitbekommen, dass ich schreibe. Ach ja, ich habe ja so viel Zeit.

An dieser Stelle möchte ich eins klar stellen: Nein, ich habe nicht viel Zeit, ich habe genauso viel Zeit wie ihr (demnächst sogar weniger, wenn mein Fernstudium anfängt), aber im Gegensatz zu vielen nehme ich mir schlichtweg die Zeit zum schreiben.

Andere, die mir das ab und an vorhalten arbeiten dafür an Internetseiten, gehen lieber chatten, haben ihre Browserspiele (was mich auch dazu verführt, noch einen Beitrag zu diesem Thema zu schreiben) oder sitzen gelangweilt vor der Glotze, schauen sich irgendwelche DVDs an oder machen gar nichts (gerade da finde ich es lustig, wenn es heißt, ich habe gar keine Zeit, dafür aber stundenlang im Chat verbringen, ja klar).

Ich habe aber das Gefühl, dass in erster Linie der schreibenden Bevölkerung einiges, ich sage es mal so plump, vorgeworfen wird. Das geht nicht nur darüber, dass sie ja so viel Zeit hätten, sondern auch besonders viel Talent, dass sie einsame Menschen wären, dass sie dieses und das sie jenes sind, tun, machen oder auch nicht machen.

Manche glauben ja auch, dass ein Roman genauso leicht zu schreiben sei, wie man ihn liest. Das sich hinter zweihundert Seiten durchaus ein Jahr arbeit befinden kann, daran denken die wenigsten (ich gebe zu, bevor ich richtig mit dem Schreiben anfing, habe ich mir auch keine Gedanken gemacht, was alles zum schreiben eines Romans gehört). Und ich kann mir nur vorstellen, dass viele das Bild der Schreibenden Bevölkerung vor Augen haben, wie sie am PC oder der Schreibmaschine sitzen und einfach drauf los tippen. Eine Seite nach der anderen und irgendwann sind sie fertig, dann geht es ab in die Druckerei. Das nebenbei viele von Selbstzweifel geplagt sind, sich permanent fragen, was sie bei allen Dämonen der Unterwelt da eigentlich tun (ich zumindest) und Angst haben, dass sie nur Mist schreiben (gnagna), daran denken nur die wenigsten. Und dann muss man sich auch noch Sprüche anhören: Schreiben ist ein Talent, dass kann man nicht lernen. Oder eben der Klassiker, man habe ja doch so viel Zeit.

In dem Sinne, ich gehe mal meine Zeit verschwenden.

[Romanprojekt] Zwischenbericht – Tarotkarten

Ich habe jetzt die Grundlagen für meine drei Hauptcharaktere für den Krimi fertig (und was soll ich sagen *hüstel*, damit habe ich mehr getan *hüstel* als für meinen letzten Krimi *hustenkrampf*).

Dabei habe ich für die Charaktereigenschaften, für die Ziele und Hoffnungen und so weiter natürlich zum Tarot gegriffen (wundert das noch jemanden? na ja, egal ^^).

Daher hier noch ein Tipp von mir :)

Wenn die erste Karte, die man gezogen hat nicht sofort zusagt oder eine Eingebung oder Deutung oder was auch immer gibt, ruhig einige Minuten länger darüber nachdenken und nicht sofort die Karte zurücklegen um eine neue zu ziehen. Ich habe das gemacht und mir sind dabei einige interessante Aspekte aufgefallen, die besonders meinen dritten Hauptcharakter betreffen.

In dem Sinne, gutes schreiben :)

[Romanprojekt] Der Charakter (Teil 2) – Das Bild

Die erste Person habe ich nun fertig (dank des Vanessas Tarot ging das sogar sehr leicht und ich erkenne meine Idee in der Figur definitiv wieder, daher bin ich mit meiner bisherigen Arbeit zufriden) und auch gerade ausgedruckt (fühlt sich fast wie eine Bewerbung an die ganze Sache :) ).

Da ich zu der Sorte visueller Mensch gehöre, sprich, ich kann mit dem optischen besser arbeiten als mit anderen Dingen, habe ich mir im Internet ein Bild gesucht, welcher meiner Vorstellung meiner Hauptfigur am nähesten kommt. Somit fällt es mir leichter, mit ihr/ihm besser zu arbeiten. Das füge ich auf der ersten Seite ein und dann habe ich eben meine visuelle Hilfe.

Dabei ist es mir egal, dass die Person auf dem Bild jemand anderes ist. Meistens kenne ich die Person nicht einmal (außer es handelt sich hierbei um ein Sternchen). Und natürlich ist das Bildmaterial Urheberrechtlich geschützt. Da ich es aber nur privat benutze und kein Interesse habe, es öffentlich zu machen, ist es mir persönlich egal :)

[Romanprojekt] Der Charakter (Teil 1) – Die Grundlagen

Ich habe nun den Grundlagenplot geschrieben (habe ich übrigens wirklich und erzähle das nicht nur herum :) ). Nun weiß ich auch im groben, mit wem ich es im Roman zu tun haben werde (inzwischen habe ich mich gedanklich mit meinem Krimi beschäftigt und welch eine Überraschung, es hat sich schon wieder einiges geändert, ich denke aber auch zum positiven).

Nun ist es an der Zeit die Figuren näher kennenzulernen. Dabei ist es wichtiger, dass man die Hauptfiguren besser kennen lernt als die Nebenfiguren. Immerhin nehmen sie den größten Teil des Romans ein. Das bedeutet für mich aber nicht, dass ich die Nebenfiguren vernachlässigen kann oder darf. Ich habe von einer Autorin gelesen, die 13 (!) Seiten für einen Nebencharakter geschrieben hat und immer noch nicht fertig war (jetzt wisst ihr, was in den nächsten Tagen und Wochen auf mich zukommt ^^).

Für mich ist es immer wieder wichtig zu schauen, welche wichtigen Eigenschaften die Figuren haben, also die Grundlagen. Manchmal passiert es mir, dass ich schlichtweg den Namen einer Figur vergesse (und das leider nicht selten). Daher ist es für mich wichtig, dass ich neben einem ausführlichen Charakterbogen auch die wichtigsten Informationen zur Hand habe. Vom Namen bis zur der Haarfarbe hin zum Mondzeichen (warum auch immer). Dann kann ich mir, wenn ich gerade über die Figur schreibe, mir den Zettel nehmen und schauen, aha, meine zweite Nebenfigur von Links war vom Standzeichen her eine tibetanische Sau *g*.

Daher habe ich für mich entschieden, eine Art Grundlagenbogen zu erstellen, wo die aller wichtigsten Informationen stehen. Dazu gehört natürlich Name, Vorname, Geburtstag, der Ort und so weiter. Eben Dinge, die man schnell braucht und man nicht vorhat bei einem Nebencharakter durch mehr als dreizehn Seiten zu wurschteln um es am Ende vielleicht doch nicht zu finden, weil man sich diese Information nicht aufgeschrieben hat.

Zudem schreibe ich in Notizen und einem Diagramm, wie die spezielle Person zu den anderen im Plot stehen. Also wie steht die Hauptfigur zum Mörder (im Krimi), zum Opfer und so weiter. Es kann ja sein, dass die Hauptfigur nie auf eine der Personen treffen soll. Aber wenn ich mein Käsegehirn sich das nicht merkt, treffen sie doch mal aufeinander und dann ist der Plot hin (okay, ich übertreibe es ^^). Oder wenn ich eine bestimmte Beziehung zwischen zwei Personen anstrebe und diese, warum auch immer, vergesse, dass da was geplant war, kann ich immer wieder darauf zurückgreifen.

Übrigens, wie für euren ersten Plot gilt auch bei den Charakteren, ihr wisst alles. Es gibt kein Unbekannt, kein ich weiß es nicht oder etwas derartiges. Natürlich weiß die Person selber nicht alles (wer ist der Mörder, wer sind meine Eltern, wo ist mein adoptiertes Kind), ihr hingegen wisst es. Da gibt es keine Ausreden :)

Hier eine mögliche erste Übersicht über den Grundlagencharakterbogen. Wer ihn benutzen will, aber keinen Krimi sondern einen Fantasyroman schreibt, muss ihn natürlich anpassen. Und diesen Bogen auszufüllen, für mich reicht das nicht, um den Charakter besser kennenzulernen. Da folgen noch einige Berichte :)

Vorname

Nachname

Mädchenname

Geburtstag

Geburtsort

Geburtszeit

Sonnenzeichen

Mondzeichen

Namen der Eltern

Namen der Geschwister

Namen der Kinder

Haarfarbe (Gefärbte Haare)

Augenfarbe (Kontaktlinsen)

Größe

Gewicht

Aktueller Beruf

Größter Traum

Größter Alptraum

Hoffnung

Angst

Übrigens, auch hier gilt, man kann sich mit Hilfe der Tarotkarten Unterstützung für die Charakterisierung suchen :)

Kurz erklärt: Klar unter Vorname, Nachname und Mädchenname (man kann auch noch Spitznamen aufnehmen) kann man sich wohl einiges vorstellen. Wobei es hier ganz wichtig ist, die richtigen Namen zu wählen. Es ist nun einmal so, Name ist Programm. Wenn ich einen Namen höre, dann habe ich bestimmte Vorstellungen an diese Person (lang lebe das Schubladendenken).

Auch zum Thema Geburtstag, den Ort und die Zeit muss man nicht ganz so viel sagen und damit auch zum Sternzeichen (man sollte immer alles, aber auch wirklich alles über den Charakter wissen). Mondzeichen ist nicht gaaanz so wichtig. Das ist eine individuelle Entscheidung.

Name der Eltern, Geschwister und eventuell Kinder kann wichtig sein, wenn sie eine Rolle spielen oder man ein Gesprächsthema gesucht wird :)

Natürlich ganz wichtig, dass Aussehen der Person. Auch wenn man sich dagegen entscheidet die Figur zu beschreiben, ich möchte wissen, mit wem ich es auch äußerlich zu tun habe (wichtiger ist natürlich das Innenleben). Daher kann man noch hinzufügen, welche Charaktereigenschaft die Stärkste und die Schwächste ist :)

Ganz wichtig sind die Punkte Hoffnung, Angst, Traum und Alptraum (neben den Charaktereigenschaften), denn letztendlich ist es das, was die Figur antreibt zu handeln und was die Leute dazu animiert das Buch überhaupt zu lesen. Wenn die Figur keinen Grund hat zum Handeln, ein Ziel zu verfolgen, eine Hoffnung hat, welche wie ein Stern in der dunklen Zelle erstrahlt, warum sollte ich mich damit beschäftigen? Davon habe ich im realen Leben genug. Irgendwelche Ziele muss eure Figur schon verfolgen, welche sie dazu antreibt gute 200 bis 300 Seiten zu überleben (und vielleicht noch so etwas wie ein Happy End zu bekommen ^^).

In dem Sinne, ich mache mich mal an die Arbeit.

Das Christmas Tarot von Corinne Kenner

Ja, Weihnachten ist schon ein weilchen vorbei (ja, wirklich, es ist Zeit den Baum rauszuschmeißen ^^), aber wenn man es so nimmt, dann steht uns Weihnachten ja wieder bevor.

Und das folgende Deck habe ich Ausnahmsweise mal nicht bei der lieben und boykottierenswürdigen (kicherZ) Sylke entdeckt. Sondern direkt bei Facebook.

Es handelt sich hierbei um das sogenannte Christmas Tarot von der Tarotautorin Corinne Kenner. Das Christmas Tarot besteht aus der großen Arkana, sowie zwei Krampus Karten. Die Bilder erinnern mich persönlich an die sogenannte alte gute Zeit, kleine pausbäckige Kinder, Mädchenähnliche Engel und so weiter.

Wer sich den Download auf der Seite gönnt (9,99 $) bekommt neben den ganzen Bildern auch ein Handbuch als Beschreibung (die kleine Arkana gibt es nicht). Man kann sich die Bilder dann ausdrucken (wie Sylke zum Beispiel empfohl auf Fotopapier, Vorder- und Rückseite zusammenkleben und dann laminieren) oder sich mithilfe von Onlineprojekten wie zum Beispiel von Mein Kartenspiel helfen lassen (kleiner Tipp, man kann hierbei ein Set von 33 Karten oder 52 Karten basteln, lädt man weniger Bilder hoch, dann werden die restlichen ebenfalls gedruckt, dann eben schwarz/weiß, also ruhig ausfüllen lassen).

Wer also für sich ein Weihnachtsgeschenk entweder nachträglich oder für Weihnachten 2010 sucht, hier wäre ja was :) Hinweis, Corinne Kenner verbietet den Handel mit den Karten, also in dem Sinne, nur für euch oder vielleicht für die nächsten Verwandten zum verschenken. Aber eben keinen Handel damit treiben ;)

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