Happy New Year

Ich wünsche allen, die das hier lesen und sich angesprochen fühlen möchten einen gesunden und ruhigen Rutsch ins Jahr 2010 und was ihr euch auch immer wünscht, dass es sich in positiver Art und Weise erfüllen möge.

Und zur Einstimmung ein Video von Abba ABBA “Happy New Year” (deswegen auch der Titel).

Und natürlich noch ein wenig Stimmungvolles von den Muppets (im Moment komme ich fast gar nicht mehr ohne dieses Video aus :) ).

Ich bezahle nicht für eine Teilnahme an Ausschreibungen oder ähnliches …

Wer gedacht hat, dass es in der Welt der Schreibenden sauber zugeht, hat falsch gedacht. Auch hier gilt ganz klar, Geld regiert die Veröffentlichung. Und trotzdem muss das hier nicht sein, gerade bei Anthologien.

Eine Anthologie, die aufgrund einer Ausschreibung zusammengestellt wird, beteiligen sich nicht gerade wenige Menschen. Bei kleineren Ausschreibungen in höheren zweistelligen Zahlenbereich, bei größeren Verlagen oder wenn die Thematik Krimi ist, kann man schon im dreistelligen Zahlenbereich rechnen. Füge noch irgendwo das Wort Erotik oder erotisch hinzu und du kannst schon mit vierstelligen TeilnehmerInnenzahlen rechnen (habe ich wirklich mal mitbekommen).

Und das Beste ist, du als AnthologieleiterIn musst noch nicht einmal einen einzigen Finger krumm machen, außer dir eine Ausschreibung ausdenken und sie veröffentlichen (und natürlich den Rattenschwanz an Arbeit danach erledigen). Ich meine damit, dass du nicht verzweifelnd nach Leute suchen musst, die vielleicht und gnädigerweise dir eine Geschichte schreiben. Diese Leute rennen dir die Bude ein und hoffen, dass ihre Geschichte in deiner Anthologie erscheinen.

In dem Sinne ist das ja eine feine Sache. Mach ein wenig Werbung für deine Ausschreibung (einige sehr wohl plazierte reichen aus, denn Ausschreibungen führen sehr häufig sehr schnell ein gewisses Eigenleben und du wirst deine Information an Orte entdecken, an die du noch nicht einmal gedacht hast :) ) und dann musst du nur noch abwarten.

Und trotzdem gibt es Verlage und Anthologiegruppen, die für eine Veröffentlichung finanzielle Mittel verlangen. Per se kann man solch ein Verhalten nicht verurteilen, man sollte nur hinterfragen warum das verlangt wird.

Geld bezahlten für eine Veröffentlichung:

Wenn man nicht selber und selber freiwillig in einem BoD Verlag (lulu oder BoD) veröffentlicht, sollte man niemals selber für eine Veröffentlichung bezahlen. Wenn man das jemals einem Verlag erzählt, ich habe für diese und jene Veröffentlichung Geld hingeblättert, wird sich dein möglicherweise nicht mehr so zukünftiger Verlag schon mal fragen, inwiefern du überhaupt selber an deine Texte glaubst, wenn du noch nicht einmal versuchst sie auf den freien Markt anzubieten. Und wenn du schon nicht an deine eigene Texte glaubst, warum sollte dann der Verlag das für dich tun? Sehr häufig kann eine bezahlte Veröffentlichung leider ziemlich in die Hose gehen. Und du wirst nicht gerade deswegen, sondern trotz diesen Zwischenfalls vielleicht von deinem Verlag genommen. Wenn du für eine Veröffentlichung bezahlst, dann bitte nur bei einer Buch auf Bestellung Aktion, die du selber unter Kontrolle hast. Alles andere würde ich persönlich nicht machen. Auch wenn man hunderte von Absagen bekommt, die 1 Zusage danach kommt auch. Übe fleißig und alles wird sich schon richten :)

Geld für eine wohltätige Aktion:

Da würde ich schon eher sagen, klar, warum nicht. Wohltätige Aktionen können und sollten ruhig unterstützt werden. Aber da stellt sich schon die Frage, kommt das Geld auch wirklich da an, wo es ankommen soll, oder landet es nicht vorher in die eigene Brieftasche. Natürlich kann man die Leute nicht von vornherein verurteilen und sagen, klar, du sammelst für eine Wohltätige Aktion, erzähl mal vom Pferd welcher vor der Apotheke kotzt (das ist übrigens physiologisch nicht möglich, da Pferde wohl ein Schließmuskel im Hals haben, welche es ihnen absolut unmöglich macht, sich wirklich zu übergeben, wenn man als Pferde kotzen sieht, dann hat man wirklich etwas absolut unglaubliches gesehen). Mein Tipp in solchen Fällen: Überlegen ob es dir wirklich wert ist, für eine Veröffentlichung eine Spende zu bezahlen für die Wohltätige Aktion oder ob du nicht gleich das Geld direkt spendest.

Bezahlen Sie doch bitte eine Startgebühr:

Es gibt Ausschreibungen, die gerne Texte einnehmen und dann noch eine Startgebühr. Also, ich sende meine Geschichte zu dem Verlag hin und bezahle dann, zum Beispiel zehn Euro (mit der Summe rechnet es sich gleich leichter), damit meine Geschichte überhaupt überprüft und in die Bewertung eingeht. Damit wird entweder die Veröffentlichung, Lesungen oder sonstige Aktionen finanziert. Eine Garantie für eine Veröffentlichung hierbei gibt es jedoch nicht. Jetzt frage ich mich, warum bitte schön soll ich den Verlag finanzieren, damit er seine tollen Aktionen vornehmen kann und habe am Ende vielleicht noch nicht einmal etwas davon (hei, wir leben im Kapitalismus und ich will schon was für meine Arbeit und finanziellen Aufwendungen was sehen ^^). Und gehen wir mal davon aus, dass bei einer tollen Ausschreibung 10 Leute teilnehmen die alle die zehn Euro Startgebühr bezahlen. Hei, dass macht schon einmal einhundert Euro. Aber Moment, wir machen einfach mal eine Krimiausschreibung daraus (ob da jetzt wirklich mehr kommen, weiß ich nicht, ich behaupte es mal fresch), da kommen dann 100 Leute. 100 mal zehn Euro Startgebühr macht nach Adam Riese und Eva Zwerg immerhin 1000 Euro. Und wir packen nun das Wort Erotik dazu, dann kommen 1000 Leute mit der Startgebühr von zehn Euro. Logischerweise bekommt der Verlag am Ende 10.000 Euro. Für eine Veröffentlichung, die aller Wahrscheinlichkeit noch nach dem Book on Demand Prinzip vorgenommen wird, sind die Kosten schon einige Male wieder drinnen. Denn weiter unten werde ich noch mal meine Rechnung mit den bestellenden Exemplaren aufzählen, was da alles zusammen kommen kann. Und jetzt nehmen wir mal wirklich an, es kommen wahrhaftig 1000 Leute und nehmen an dieser Ausschreibung teil, wer will mir jetzt erzählen, dass die alle in einer oder mehrere Anthologien aufgenommen werden. Ich sage dazu nur o.W. (ohne Worte).

Mindestabnahme von Exemplaren:

Häufig heißt es auch, man habe eine bestimmte Anzahl von Exemplaren zu bestellen, wenn man bei der Ausschreibung teilnehmen möchte. Zum Beispiel fünf, zehn oder auch einhundert Stück (ich komme jetzt gleich zu der Rechnung von mir). Im Grunde genommen ist das auch eine Bezahlung für eine Veröffentlichung. Denn mit diesem Kauf erwerbe ich auch gleichzeitig mein Belegexemplar und die (ich glaube da gibt es sogar ein Gesetz, aber da dürft ihr jetzt bitte nicht nachfragen ^^) steht mir kostenfrei zur Verfügung. Machen nicht alle, gerade Klein- und Kleinstverlage haben damit gewisse Schwierigkeiten, kann ich nachvollziehen, aber viele von denen machen es trotzdem, dass sie dir zumindest ein Belegexemplar zusenden, damit du jederzeit beweisen kannst, ich habe in dieser Anthologie veröffentlicht.

Und außerdem möchte ich an dieser Stelle eine grob vereinfachte Rechnung vorstellen, die zumindest mir klar macht, dass diese Bestimmung eher schwachsinnig ist. Denn ich würde aller Wahrscheinlichkeit bei jeder Veröffentlichung folgende Anzahl von Exemplaren meiner eigenen Veröffentlichung bestellen:

(Ich gehe übrigens davon aus, dass ich ein Belegexemplar geschenkt bekomme, daher sind alle Exemplare die ich in der folgenden Rechnung bestelle auch Exemplare für die ich auch bezahle.)

Zumeist bestelle ich für meine Eltern mindestens ein Exemplar wenn sie in einem Haushalt leben, zwei Exemplare, wenn sie geschieden sind und vor allem, wenn ich nicht mehr zu Hause lebe. Immerhin sind meine Eltern stolz wie Bolle und immer wenn Besuch kommt ist aller Wahrscheinlichkeit die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass allen gezeigt wird, was Kindchen veröffentlicht hat. Ich bin mal so frei und bestelle für meine Eltern jeweils ein Exemplar.

Dann kommen noch die Geschwister hinzu. Egal ob ein Geschwister (klingt komisch ist grammatikalisch aber richtig) oder mehrere, alle bekommen ein Exemplar. In meinem Fall sind es zwei, also haben wir vier (auch wenn ich nicht weiß ob sie es wirklich lesen bzw. überhaupt haben wollen).

Ich gehe weiterhin davon aus, dass meine beiden besten Kumpels/Freunde und meine beiden besten Freundinnen jeweils mindestens ein Exemplar haben möchten (ja, ihr seht, ich führe ein trauriges reales Leben ^^). Das macht noch einmal vier Exemplare. Vier plus vier macht inzwischen acht Bücher, die ich bestellt habe.

Dann möchte ich meinen besten, virtuellen Freundinnen und meinen Brieffreundinnen ein Exemplar schenken. Tun wir einfach mal so, dass es weitere vier sind und ich habe ein Dutzend Bücher gekauft ohne auch nur einen einzigen Finger wirklich krumm zu machen.

Gehen wir davon aus, dass jedes Buch zehn Euro kostet, dann hat der Verlag an mir alleine für Geschenkexemplare 120 Euro abzüglich des Autorinnenrabatts verdient (beträgt 25 Prozent). Das wären ca. 30 Euro, macht also ein Verdienst für den Verlag von 90 Euro (Verdienst ist ungleich Gewinn natürlich).

Und ich bin ja immer noch nicht fertig. Immerhin möchte ich mindestens ein oder zwei Exemplare haben, die ich dann herumzeigen kann, wenn jemand nicht glauben möchte, dass ich wirklich etwas veröffentlicht habe oder damit ich diese sofort verschenken kann. Weiterhin werde ich aller Wahrscheinlichkeit für meine Anthologien Werbung machen und da können auch noch einige Exemplare über die Ladentheke gehen. Man kann also sagen, ich kann für den Verkauf von zwanzig Exemplaren sorgen. Also 200 Euro abzüglich der 25 Prozent macht das ein Umsatz von 150 Euro.

Weiterhin werde ich ja Werbung machen, damit noch mehr Exemplare über die Bühne gehen um auch einfach mein Bekanntheitsgrad ein wenig zu steigern (hättet ihr jetzt etwas anderes gedacht?).

Aber Moment, wir sind immer noch nicht fertig. Wenn ich also mit den zwanzig Exemplaren einen Umsatz von ca. 150 Euro verursache, bedeutet das noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Ich bin ja nicht alleine in der Anthologie vertreten.

Gehen wir einfach mal davon aus, wir sind zehn Leute, die mit jeweils einer Geschichte vertreten sind. Und wir alle Sorgen dafür, dass zwanzig Anthologien ohne größere Anstrengungen verkauft werden. Was macht zehn Personen mal zwanzig Exemplare? Richtig: 200 Exemplare. Und pro zwanzig Exemplare habe ich ja ein Umsatz von 150 Euro generiert. Also, was machen 150 Euro mal zehn Personen, die dafür Sorgen, dass die 200 Exemplare verkauft werden? Genau 1500 Euro.

Und wir sind immer noch nicht fertig. Immerhin wird der Verlag auch Werbung machen (und wenn man an der Tantiemenausschüttung nicht beteiligt ist, behält er nicht nur den Umsatz sondern auch den Gewinn) und indem ich stolz zeige, was ich veröffentlicht habe, mache ich auch weiter Werbung und am Ende werden sich immer wieder mal Exemplare verkaufen.

Jetzt mutet es natürlich komisch an, warum ich gegen die Bedingung bin Exemplare als Veröffentlichungsgrund zu kaufen, wenn ich doch eh circa zwanzig Exemplare kaufen werde (voraussichtlich, immerhin ist das hier eine Beispielrechnung und es könnten mehr aber auch weniger sein). Ganz einfach, ich bezahle damit meine eigene Veröffentlichung. Wenn ich schon von vornherein eine gewisse Anzahl von Exemplaren kaufen werde (und damit rechnen die Verlage natürlich), dann muss ich das nicht als Bedingung einsetzen. Ich bin eben nicht bereit für eine Veröffentlichung in jeglicher Art und Weise zu bezahlen, wenn es von vornherein aller Wahrscheinlichkeit klar ist, dass ich Exemplare kaufen werde.

Immerhin ist bei Veröffentlichungen nicht immer gegeben, dass ich neben einem Belegexemplar überhaupt irgendwelche weitere Vergünstigungen erhalten werde (also Tantiemen, Autorinnenrabatt oder sonstiges). Meistens heißt es auch, sie kriegen ihr Exemplar und danke das sie an unserer Ausschreibung teilgenommen haben, besuchen sie uns doch bald wieder.

Natürlich muss jedeR selber entscheiden unter welchen Bedingungen man die eigene Geschichte veröffentlichen möchte. Ich habe meine Entscheidung getroffen und werde Ausschreibungen meiden, die von mir ein Startgeld oder eine Mindestabnahme oder eine Beteiligung an der Veröffentlichung verlangen. Wenn ich ein Verlag gründe und der Meinung bin Ausschreibungen durchzuführen (was natürlich auch für eine gewisse Form der Werbung steht), dann muss ich auch von der Idee bis zur Werbung nach der Veröffentlichung entsprechend meine Arbeit leisten. Alles andere wäre für mich persönlich nicht tragbar, weil ich mich dann schon fragen müsste, bin ich wirklich ein Verlag?

In dem Sinne Augen auf bei der Suche nach Ausschreibungen.

Warum überhaupt an Ausschreibungen teilnehmen?

Am Anfang war ich, ehrlich gesagt, nicht einmal annähernd bereit auch nur eine Sekunde für eine Ausschreibung zu “verschwenden”. Inzwischen bin ich beinahe süchtig danach (was man sicherlich an meinen Facebook und Twitternachrichten gut nachvollziehen kann).

Doch letztendlich kann man sich schon fragen, warum bitte schön soll man überhaupt an Ausschreibungen teilnehmen?

Für mich ist es in erster Linie wichtig Schreiberfahrungen zu sammeln. Immerhin raffen sich viele ja nicht einmal für ihren großen Bestseller auf, daher möchte ich eben an so vielen Ausschreibungen wie nur möglich teilnehmen, um einfach regelmäßig zu schreiben. Dadurch gewinne ich Schreiberfahrungen und werde mich allein dadurch schon stetig verbessern.

Weiterhin sehe ich das alles auch als Experiment an. Wenn ich an einen Roman schreibe, dann bin ich auf eine gewisse Zeit an diesem Projekt, ich sage es mal so, gefesselt. Ich kann ja nicht ohne weiteres innerhalb eines Jahres zwischen zehn verschiedenen Projekten hin- und herhüpfen. Am Ende kriege ich ja gar keinen Roman zusammen, sondern habe nur zehn Anfänge für zehn Romane. Bei Kurzgeschichten hingegen ist das anders. Man kann innerhalb einer Woche eine Kurzgeschichte schreiben (sogar innerhalb eines Tages) und somit wäre es möglich, wenn wir die Woche nehmen, dass man 52 verschiedene Kurzgeschichten schreibt (jede Woche des Jahres eine) und man könnte diese aus 52 verschiedenen Genres und Themen heraus schreiben (sofern es so viele Genres gibt, aber ich denke ihr versteht was ich meine).

Somit habe ich die Möglichkeit eine Liebesgeschichte, eine Western, eine Urban Fantasy, eine Science Ficiton und einen Krimi Kurzgeschichte zu schreiben. Und das alles innerhalb eines Monats. Somit kann ich auch sehen was mir mehr liegt. Ich gehöre ja zu der Sorte Mensch die mit Liebesromanen weniger anfangen kann (ich habe nichts gegen Liebesromane oder gegen Leute welche diese lesen, gelegentlich tue ich das auch, nur ich kann jetzt nicht sooo viel damit anfangen), dann kann ich mich auf der Ebene der Kurzgeschichte damit befassen und vielleicht am Ende sehen, dass es doch nicht so schlecht ist, wie ich vorher meinte (und hiermit verspreche ich, ich werde es auch bald machen, nächstes Jahr sogar schon ^^).

Aber man kann auf diese Art und Weise auch herausfinden, dass eben ein Genre nicht zu mir oder zu der schreibenden Person passt. Ich, zum Beispiel, möchte ja Krimis schreiben. Dann werde ich mich eben mit Ausschreibungen zu Krimianthologien beschäftigen und gucken, ist das wirklich was für mich oder tue ich nur so (bisher läuft es besser als gedacht :) ).

Natürlich wertet es auch eine Vita auf, wenn man einige Veröffentlichungen hat, sollte man sich eines Tages eine Agentur oder einen Verlag für den ersten Roman suchen. Es sieht sicherlich für viele besser aus, wenn man drei Seiten von Veröffentlichungen einreicht, als wenn man noch gar keine Erfahrungen mit Verlagsarbeiten hat. Außerdem kann man darüber auch überprüfen, wie die vorherigen Texte waren, die man schon veröffentlicht hat und ob es da eine gewisse Kontinuität gibt (wenn ein Verlag oder eine Agentur wirklich dafür Zeit findet).

Weiterhin können Talentscouts über Buchmessen oder durch das Internet auf potentielle AutorInnen dank der Ausschreibung aufmerksam werden. Dafür sind sie letztendlich da, neue Talente aufzuspüren und warum nicht die neuen Talente über bestehende Ausschreibungen finden (ich muss zugeben, darüber habe ich selber nie nachgedacht, dass es so etwas überhaupt geben kann, daher finde ich die Idee ganz interessant, würde mich aber darauf nicht verlassen).

Man schreibt unter einem gewissen Termindruck. Eines Tages, wenn wir wirklich den großen Roman schreiben, dann kann es passieren, schreiben Sie bitte bis zu diesem Datum folgende Teile, den ganzen Roman oder was auch immer. Mit den Ausschreibungen kann man schon einmal vorab üben sich an gewisse Termine zu halten. Immerhin enden sie zu einem bestimmten Zeitpunkt (bis auf einige vereinzelte Ausnahmen). Tue ich das eben nicht, auch wenn mir die Ausschreibung sehr gefällt, muss ich eben damit rechnen, dass meine Geschichte für die Schublade geschrieben wurde. So hart es vielleicht klingen mag, aber man muss sich eben da an gewisse Spielregeln halten. Und mit den Ausschreibungen kann man es üben.

Und natürlich ein gewisses Erfolgserlebnis. Der große Roman, der Bestseller, die Geschichte für den Literaturnobelpreis, daran werden wir vermutlich einige Jahre arbeiten und es kann dementsprechend lange dauern, bis sich der große Erfolg einstellt. Bis dahin haben wir die Möglichkeit, die kleinen Erfolge zu genießen, dass unsere Geschichten gefallen und das sie veröffentlicht werden. Zumal wir dann unseren Kindern und EnkelInnen erzählen können, guck ma, ich hab da was veröffentlicht ;)

Ich denke, wie bei allem, sollte immer der Spaß im Vordergrund stehen. Wenn ich keine Lust habe, an einer Ausschreibung teilzunehmen, sollte ich es auch lassen. Denn das Ergebnis kann eher bescheiden als toll werden (ist irgendwie eben so, danke Unterbewusstsein).

Eine (mögliche) Schreibübung

Mein Dank, an alle Autoren die so wundervolle Geschichten zu den Grafiken geschrieben haben!! [Zitat: gabyhylla-3d.de]

Dieser Satz hat mich auf eine (mögliche) Schreibübung gebracht. Ich habe das jetzt so verstanden, dass der Fabylon Verlag zu einigen Bildern eine Ausschreibung veranstaltet hat und am Ende sind die beiden Anthologien entstanden.

Es gibt im Internet unzählige Seiten, welche man mit dem Stichwort Fantasiebilder findet, wenn man zu dieser Thematik etwas schreiben möchte. Natürlich sind auch andere Richtungen möglich.

Meine Idee ist, man nehme sich ein X-beliebiges Bild, welche einem gefällt oder auch nicht, was einem zusagt oder total eklig vorkommt oder was auch immer. Natürlich kann man dem Bild gegenüber auch gleichgültig sein. Und zu diesem Bild schreibt man eine Kurzgeschichte, eine Szene, ein One-Shot oder was auch immer. Bedingung, die Person und die Szene auf dem Bild muss in der Geschichte oder Szene auftauchen.

Man nehme zum Beispiel dieses Bild des spanischen Künstlers Luis Royo und überlege sich, was die Frau und der Kuttenmann erleben haben könnten oder noch erleben werden, dass es zu dieser Szene gekommen ist. Natürlich ist es empfehlenswert die Idee hinter einer guten Geschichte nie aus dem Auge zu verlieren (Opening, Middle and End, Conflict and so on). Aber das Hauptthema ist eben das entsprechende Bild.

Besonders lustig wird es dann, wenn zwei oder mehr Personen über das gleiche Bild schreiben. Ich wette mit euch, unterschiedlicher können Geschichten nicht sein. Und man lernt einander besser kennen. Denn was ich in etwas hineininterpretiere, lässt auch auf etwas auf meine Persönlichkeit blicken. Man kann diese Übung auch benutzen um einander einfach etwas besser kennenzulernen (natürlich dementsprechend für schreibendkreative Menschen geeignet).

Natürlich kann man dies auch mit dem Tarot verbinden (Stichwort Corinne Kenner “Tarot for Writers”) oder mehrere Bilder miteinander kombinieren. Aber ich denke mal, für diese Übung reicht es aus, wenn man sich mit einem Bild erst einmal beschäftigt und sieht, was dabei herauskommt. Erweiterungen, Variationen und derartiges dieser Idee kann es immer wieder geben.

Ich gehe dann mal auf Bildersuche. Vielleicht finde ich ja was für eine entsprechende Ausschreibung, etwas erotisches und etwas saturnisches ^^

Von englischsprachigen Chats über das Lesen von Geschichten und Romanen

Ich gehöre nicht unbedingt zu der Sorte Mensch die immer und überall fröhliches Fest wünscht, daher überlasse ich der Sailor Truppe diese Aufgabe ;) (Trotzdem noch schöne Feier- und vor allem Freie Tage euch).

In den letzten beiden Tagen habe ich drei Kurzgeschichten für Ausschreibungen geschrieben und eine davon gefällt mir so gut, dass ich schon kurz davor stehe, diese am Sonntag loszuschicken. Aber ich denke, ich werde damit bis Ende des Jahres warten (wie sich das anhört). Denn das Ende der Ausschreibung wird am 06. Januar 2010 eingeläutet. Auch die zweite Geschichte, die ich gestern geschrieben hat, liest sich für meine Augen nicht unbedingt schlecht. Aber ein Überflieger ist diese noch nicht. Die dritte Geschichte hingegen ist eher bescheidener Natur. Ich hatte um Mitternacht keine große Muse mehr, an ihr ernsthaft zu arbeiten, dabei hatte ich gestern richtige Lust und Energie gehabt zu schreiben was die Tastatur hergiebt.

Dann ist mir gestern aufgefallen, dass ich etwas lesen kann, was mich seit mehr als fünf Jahren nicht mehr interessiert hat: Romane und Kurzgeschichten (Anthologien). Das ist ja das lustige an der ganzen Geschichte, ich möchte letztendlich Romane und Kurzgeschichten schreiben, mache dies auch und konnte es einfach nicht lesen, weil es mich nicht so sehr reizte wie ein gutes Sachbuch. Doch gestern Abend beim Zähne putzen hat es mir zum ersten Mal seit langem richtig Spaß gemacht eine Kurzgeschichte zu lesen. Ich glaube so langsam ist der Fluch diesbezüglich endlich gebrochen.

Wurde auch langsam Zeit.

Zur Zeit lese ich eine Anthologie von Pam Keesey “Daughters of Darkness” (ins deutsche wurde es als “Draculas Töchter” übersetzt). Die ersten beiden Geschichten selber sind nicht überragend, dass muss man leider so sagen. Sie sind nett, teilweise sogar lustig und nette Unterhaltung für zwischendurch. Aber mir persönlich bleiben sie nicht im Kopf hängen, so dass ich noch stunden- und tagelang später darüber nachdenke und philosophiere oder etwas in der Richtung. Da gibt es andere Geschichten, die sind mir alleine vom ersten überfliegen im Gehirn hängen geblieben. Und auf die freue ich mich auch schon, wenn ich dorthin gelange, entweder zu der Geschichte oder zu der entsprechenden Anthologie.

Weiterhin bin ich ein wenig stolz auf mich. Und zwar auf die Tatsache, dass ich keine Angst vor englischsprachigen Chats habe. Damit meine ich nicht, dass ich mich in entsprechenden Räumen reinstürze, sondern wenn mich jemand auf englisch anschreibt, dass ich keine Panik bekomme und aus dem Fenster springe. Es gibt genügend Leute, die kein englisch können, warum auch immer. Das finde ich in Ordnung, denn trotzdem setzen sie sich mit entsprechenden Anwendungen auseinander und sind nicht völlig hilflos oder hysterisch ablehnend. Doch auch solche gibt es.

Es gibt halt Menschen, wenn man denen mit einer Sache kommt, von denen sie gar keine Ahnung haben, wirklich beinahe hysterisch werden und so ablehnend reagieren, dass man sich fragen könnte, fällst du tot um, wenn du dich damit wenigstens im Ansatz auseinandersetzt. Klar, ich mag es auch nicht, wenn ich mich mit Dingen beschäftigen soll, von denen ich gar keine Ahnung habe. Ab und an bin ich in dieser Hinsicht schon faul. Aber wenn es eben so ist, dass ich das machen soll oder ich die Möglichkeit habe mal etwas neues zu machen, warum nicht? Schaden wird mir das bestimmt nicht.

Aber bei manchen scheint es wirklich so zu sein, dass sie es als Bestrafung ansehen, wenn sie sich mit etwas neuem beschäftigen dürfen/müssen/sollen/können. Dabei bin ich froh, dass ich noch in der Lage bin, eben etwas neues zu erlernen. Nicht das mein Gehirn oder meine Fähigkeiten so dermaßen eingeschränkt sind, dass ich auf einem bestimmten Stand meines Wissens und meiner Fähigkeiten stehen bleiben muss, weil es einfach nicht weitergehen kann.

Man stelle sich das mal kurz vor, all das, was wir in diesem Moment wissen, ist alles, was wir für den Rest unseres Lebens wissen werden, weil wir nicht mehr in der Lage sind neues aufzunehmen. Für mich wäre das eine regelrechte Bestrafung. In die Welt hinausgehen und nichts von ihr mitnehmen oder bei jemanden anderen etwas lassen. Dann kann ich mich doch gleich erschießen (tschuldigung für die drastische Wortwahl, aber für mich wäre dies das Ende meines Lebens).

Aber natürlich heißt es, Leben und leben lassen. Wenn diese Menschen nur ein Buch in ihrem Leben lesen möchten, nur eine Art von Film sehen und nur eine Form der Kommunikation und/oder Arbeit möchten und was auch immer, dann ist das ihr gutes Recht. Sie sollen nur damit rechnen das ich Bücher lese und mich mit fremden Sprachen beschäftige und mich auch fortbilden möchte. Und wer damit ein Problem hat … wird aller Wahrscheinlichkeit auch nicht diesen Blog geschweige diesen Beitrag lesen. Vermutlich ist er manchen auch noch zu lang.

Ansonsten plane ich schon für das nächste Jahr ein wenig vor (ist ja nicht mehr lange hin). Aber dafür lohnt es sich schon ein neuer Beitrag. Und bevor ich an meiner neuen Geschichte schreibe (habe Ideen für zwei Geschichten), werde ich ein wenig bloggen.

Er ist endlich daaaaaaaa….

Eigentlich ist er schon seit dem 22.Dezember 2009 da, aber ich habe ihn heute erst entdeckt und somit ist er erst seit heute da:

Der Vertrag für meine erste Veröffentlichung!!!

Ich habe ihn zweimal ausgedruckt und werde ihn mir morgen in aller Ruhe durchlesen (okay, reingelesen habe ich schon einmal) und dann wird er ausgefüllt, unterschrieben und fertig für den Versand gemacht. Die Dateien, die sie laut Vertrag haben möchte, habe ich ihr auch sofort zugesandt (ja, ich habe heute Abend nichts weiter vor).

Jetzt freue ich mich so richtig auf das neue Jahr. Denn somit komme ich meiner Veröffentlichung immer näher und näher und bald ist sie da :)

Heute Abend schreibe ich noch an einer Geschichte für eine neue Ausschreibung und mal sehen was sich 2010 noch in dieser Hinsicht ergiebt :) Ich bin da schon ein wenig aufgeregt …

Und bis dahin, einen schönen Heilig Abend wünsche ich euch.

Ich hab mir ein besonderes Weihnachtsgeschenk gegönnt …

Am Montag war ich im Regionalzentrum Berlin der FernUni Hagen und hab mich noch einmal beraten lassen. Und wer so anfängt da können sich alle anderen denken wie das Gespräch ausgegangen ist.

Ich habe mich am Montag für das Fach Rechtswissenschaft eingeschrieben.

Das ganze ist erst einmal für ein Semster begrenzt und das mit drei Modulen (einen Mathekurs, damit ich das Thema Buchhaltung hinkriege, dann das Bürgerliche Recht 1 und dann ein Einfürhungskurs in die Thematik Rechtswissenschaft, damit man letztendlich weiß, womit man es da eigentlich zu tun hat und wo Recht angewandt wird, da ich den Namen mir noch nicht einmal merken kann, geschweige aussprechen, weigere  ich mich hier meine Finger zu brechen und den peinlichen Versuch zu starten ihn zu schreiben).

Irgendwie schon komisch. Vor gut einem Jahr bin ich seelisch und emotional beinahe zusammengebrochen, weil ich mein damaliges Studium abgebrochen habe (weil ich schlichtweg das falsche Fach gewählt habe) und nach einem Jahr will ich wieder den Weg der Studentin gehen.

Dieses Mal muss ich mich mehr zusammenreißen. Es gibt zwar Präsenzveranstaltungen, aber vor allem heißt es viel alleine tun. Da ich Kurse mit 14 Semesterwochenstunden gewählt habe, bedeutet das, mindestens zwei Stunden am Tag lernen. Am Anfang werde ich sicherlich enthusiastisch sein und für mich wird das da noch kein Problem sein. Gegen Ende (September, da sind die Prüfungen, also immer September und März, was auch seine Vorteile hat :) ), da könnte es dann sicherlich schwer für mich werden mich aufzurappeln und weiter zu lernen.

Aber immerhin habe ich mich dafür entschieden und nun heißt es, durchhalten und vor allem vorankommen :)

Suprised Kitty (17 Sekunden Herzlichkeit )

Dieses Video geistert seit einiger Zeit im Internet herum und ich muss gestehen, jedes Mal wenn ich es sehe, geht mein Herz auf (bis auf den Ton, den kann man ruhig abstellen). Und damit ihr 17 Sekunden Herzlichkeit habt, hier das Video der aktuell süßesten Katze im Internet.

Gewagtes Projekt 2010

Mir ist gerade in letzter Zeit aufgefallen wie viel Geld ich für Bücher und Tarotdecks ausgegeben habe. Klar, neben dem Schreiben sind eben Bücher und Tarotdecks mein liebstes Hobby (zum Glück nicht mein einziges, aber eben unter anderem mein Liebstes). Aber mein SuB (Stapel ungelesener Bücher) wächst und wächst und immer wenn neue Bücher hinzukommen wächst mein SaB (Stapel angelesener Bücher).

Also werde ich eben ein gewagtes Projekt für ein Großteil des nächstes Jahres beginnen.

Und zwar werde ich vom 01. Januar 2010 bis zum 07.August 2010 zumindest versuchen kein einziges Buch und kein einziges Tarotdeck zu kaufen, zu ersteigern oder sonstwie irgendwie zu erwerben (also fällt auch Tauschticket flach).

Zu der Regel gehören natürlich einige Ausnahmen (wer hätte das jetzt gedacht).

  • Bücher für die Arbeit oder für ein eventuelles Studium gehören nicht zu dieser Kategorie (ich kann ja nicht sagen, hei, ich kann mir gerade das Studiumbuch oder das Buch für die Arbeit nicht kaufen, weil ich gerade eine Buchkauffreiezeit habe).
  • Wenn ich Bücher für jemanden anderen kaufe (als Geschenk oder ich besorge es für jemanden, weil ich weiß er/sie brauch es, dann lege ich ja das Geld aus).
  • Wenn ich Bücher geschenkt bekomme, dann kann ich auch nicht sagen, duhu, ich kann das Buch nicht annehmen, bin in der Bücherkauffreienzeit.
  • Wenn es wirklich ein absolut einmaliges Angebot ist, was erst in einigen Jahren aller Wahrscheinlichkeit wieder kommt, dann werde ich zuschlagen, aber die Wahrscheinlichkeit das ich darauf stoße ist doch eher gering.

Es gibt da noch zwei Ausnahmen, wo ich die Entscheidung getroffen habe mir diese Sachen zu besorgen, bevor ich auch nur daran dachte, dass ich eine gewisse Zeit Buchkauffrei lebe.

Ende Februar endet meine Probzeit. Es ist klar, dass ich mir dafür etwas gönne, denn immerhin habe ich geschafft sechs Monate zu überstehen und damit ein festes Bestandteil meiner aktuellen Arbeit zu werden. Dafür habe ich mir auch schon was ausgeguckt was ich mir dann erwerben will (jaja, ein Tarotdeck, hat jetzt wirklich jemand was anderes erwartet? :) ).

Und nächstes Jahr kommt das Transparent Orakel von Emily Carding auf den Markt. Und ich bin süchtig nach ihrem Tarotdeck, da muss ich auch das Orakeldeck dazu haben. Das sind die einzigen Ausnahmen die ich mir ohne schlechtes Gewissen definitiv gönnen werde.

Aber wer ist denn bitte schön so be******** und lebt acht Monate und sieben Tage ohne Bücher (die Bücher, die ich übrigens im Dezember bestellt habe und erst im Januar kommen werde, gehören nicht dazu, ich habe sie nicht in Januar bestellt :) ).

Es hat folgende Gründe:

Natürlich eben, dass ich ein wenig mehr auf mein Geld achten möchte. Es geht ja nicht, dass sich jeden Monat versteckt der eine und andere Euro für Bücher ausgebe, welche ich auch mal sparen könnte (auch mal für eine größere und teure Buchanschaffung). Aber wenn ich immer wieder kleine Anschaffungen vornehme, bleibt eben nichts für das große Projekt.

Weiterhin, wie oben auch schon beschrieben, ich habe ein wirklich großes SaB. Und irgendwann müssen auch mal die alten Bücher, die ich auch neu erworben habe (irgendwann mal) gelesen werden. Wofür habe ich sie hier? Und da sind auch wirklich tolle Bücher dabei. Aber ich stürze mich dann immer wieder auf die neuen Bücher und da bleibt für die anderen eben keine Zeit mehr. Also habe ich beschlossen, erst einmal meinen SuB und SaB herunterlesen und eines Tages möchte ich zumindest versuchen es zu schaffen, dass ich mir neue Bücher kaufe und sie nur noch meinen SuB bilden. Also wenn ich eine Bestellung mache oder in einem Buchladen was kaufe, dann sollen nur diese Bücher gelesen werden. Natürlich ist das in erster Linie Wunschdenken, aber ich werde es zumindest versuchen. Und ob man mir es glauben möchte oder nicht, vor zwei Jahren war ich wirklich auf einem sehr guten Weg. Und letztes Jahr habe ich meine Regale um immerhin gute 200 (!) Bücher erleichtert (was ich aber gar nicht bemerke, hüstel). Vielleicht schaffte ich so etwas nächstes Jahr auch (das waren aber wirklich Bücher dabei, die ich nie gelesen habe, noch nicht einmal nach zehn Jahren, wo sie schon bei mir herumlagen, und irgendwann muss man sich ja doch von Büchen trennen und ich habe es gerne einem guten Zweck gespendet).

Der Dritte und auch nicht gerade unwichtige Wunsch ist, meine Willensstärke mal zu überprüfen. Ich weiß jetzt schon, dass ich mit den Füßen scharben und die Zähne knirschen und alles zerkratzen werde, wenn ich an einem Buchladen vorbei gehe (im Internet kann man eher noch entsprechende Onlineläden umgehen, aber wenn ich mit zwei Kumpels unterwegs bin, beide haben eine gewisse Leidenschaft für Bücher entwickelt, seufz, jetzt bereue ich es ein wenig ^^). Aber ich kann ja nicht immer nachgeben was zu kaufen. Gerade wenn ich kein Geld in der Tasche habe. Aus diesem Grund ist das auch ein guter Test für meine Willensstärke.

Und mir ist noch ein Grund eingefallen dieses Projekt zumindest zu versuchen. Immerhin können mir neue Bücher nicht von meinen Schreibprojekten abbringen. Na wenn das nicht auch ein Vorteil wäre.

Natürlich wird das schwer sein, weil ich mir gebraucht das erste Band einer Reihe bestellt habe und sollte es mir gefallen, natürlich wünsche ich mir dann das Nachfolgeband. Außerdem habe ich hier noch Band 1 einer Reihe, welche ich demnächst lesen werde. Außerdem gibt es soooo viele tolle Bücher auf meiner Wunschliste. Letztendlich wird das wirklich eine Bewährungsprobe werden. Aber andererseits, an Herausforderungen werde ich eben wachsen :)

Aber zum 08.August (mein Burzeltag) werde ich dann so richtig zulegen, hüstel. Unter anderem möchte ich dieses Buch haben (mehr dazu, wenn es erschienen ist). Ich denke mal, bis August ist meine Liste ellenlos lang.

Ich sage dazu nur, sehen wir mal weiter. Immerhin dauert es bis zum ersten Januar noch einige Tage. Mal sehen was bis dahin noch geschieht und vor allem, was nächstes Jahr so alles passiert.

Vor allem möchte ich pro Monat mindestens drei Bücher lesen und sie in meinem Lesekatzenblog rezensieren. Und ich fange auch gleich mit meiner neuesten Eroberung an :)

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