Kapitel 6 ist fertig und Kapitel 7 mit dem Plot begonnen

Gerade eben habe ich endlich geschafft Kapitel 6 zu beenden (was dann insgesamt 125 Seiten macht) und vorhin habe ich schon Kapitel 7 angefangen zu plotten (mit den Tarotkarten ^^).

Endlich habe ich es geschafft. Denn 6 ist knapp 36 Seiten lang und das muss ich zugestehen ist sehr lang. Zumal ich mich darauf eingelassen habe, dass die nur zehn bis zwanzig Seiten lang sein dürfen. Und nun das.

Nun gut, dann auf zum nächsten Kapitel. Und ich hoffe, dass es spannend wird :)

Zwei Awards :)

In letzter Zeit werde ich mit Awards überschüttet (sich mal einen Regenschirm holen tut) und ich nutze heute mal die Zeit um diese einzuarbeiten. Ich verlinke übrigens heute die Seiten, woher ich die bekommen habe (um auch ein wenig Werbung für diese Blogs zu machen ^^).

creativ wild witchcraft Awardcreativ wild witchcraft Award

Den “creativ wild witchcraft Award” für freie und wilde Hexen. Und das stand dabei: “Für einen Menschen, die in ihrem Herzen und ihrem Hirn, trotz aller Zivilisatorik, noch Platz für die wilden Kräfte der Natur hat und so auch in den tristesten Alltag noch einen Glanz von Magie zaubern kann. …—~~~***~~~—… Diesen Award kann man an ebensolche Hexen und Hexer weiter geben – wenn man will oder es lassen – denn er ist für freie Hexen! ”

Der stammt von Alruna (sollte klappen, wenn ihr das Bild anklickt auf ihren Blog zu kommen).

Ich möchte gleich erwähnen, ich werde jetzt nicht mehr die Blogs untersuchen um zu sehen, ob sie den Blog schon haben. Das bedeutet, ich nominiere und fertig, denn es ist wirklich stressig zu suchen, wer hat ihn und wer nicht und am Ende möchte man nur einige nette Leute einfach mal zeigen, ich hab dich gern und ich finde deinen Blog toll.

  • Emmas Skizzenblock
  • Krähes Blog
  • Schriftrolle
  • Schlampengöttin
  • Luizas Blog

Und hier kommt gleich der zweite Blog (da muss ich mich ein wenig mehr anstrengen ^^).

Ich mag 5 Dinge – AwardIch mag 5 Dinge – Award

Dieses Mal ganz einfach: 5 Dinge auflisten, die man mag und an 3 Leutchen weiter nominieren.

  • Ich mag mein Transparent Tarot
  • Himbeeren habe ich zum fressen gern ^^
  • Mein Teddybär (ja, ich habe einen und schlafe mit ihm auch regelmäßig, so ungefähr jede Nacht)
  • Mike Oldfield
  • Anthologien

So, drei Leute soll ich noch wählen, die den Spaß mitmachen?

  • Tahira
  • Ursus_Arctos
  • Enigma

Und jetzt reicht es ^^

Charaktere kennenlernen

Wer eine längere Geschichte schreibt, hat es mit mindestens einem Charakter zu tun (wer die Wand von Marlen Haushofer gelesen hat, weiß was ich meine mit einem Charakter). Bei einer Kurzgeschichte sollte man schon einen Charakter einigermaßen gut kennen. Denn immerhin möchte man mit dieser Figur einige Seiten füllen (meistens ist die Mindestanzahl zwei Seiten). Aber hier ist es nicht so schlimm, wenn man nicht genau weiß, wann sich die Figur das letzte Mal in den Finger geschnitten hat.

Schreibt man aber mindestens ein Geschichte von der Länge eines Romans, sollte man die Figuren besser kennen (eben wann sich dein Charakter das letzte Mal in den Finger geschnitten hat). Und wenn du dann noch eine Reihe schreibst, spätestens dann ist es von besonderer Wichtigkeit. Denn in einem Roman muss man schon vieles über die Figur preis geben, damit diese interessant wird. Aber in einer Reihe bleibt es nicht aus, ihr/ihm am Ende die Unterhose vom Leib zu reißen.

Hier führe ich mal die eine oder andere Idee auf, damit man die eigenen Charaktere besser kennen lernen kann. Davon sind nicht alle von mir. Wenn ich weiß, wer mit der Idee als erstes angekommen ist, schreibe ich hinzu. Und wenn ich es nicht weiß, dann stehe ich dazu ^^ (sollte aber jemand wissen, woher die entsprechende Idee stammt, ich freue mich aufgeklärt zu werden).

Der Steckbrief:

Ich denke mal fast, dass man zu den Steckbriefen nichts mehr sagen braucht. Denn so gut wie in fast allen Büchern zum Thema, wie schreibe ich eine Geschichte, wird empfohlen für die Figur ein Steckbrief zu erstellen. Gerade wer sich mit Rollenspielen beschäftigt, weiß wovon ich rede.

In einem Steckbrief werden die wichtigen Grunddaten einer Figur aufgenommen. Angefangen vom Alter, Aussehen, Vorzüge, Schwächen und so weiter. Wichtig hierbei ist aber, nicht nur irgendetwas auszufüllen, damit in einer entsprechenden Spalte etwas steht. Sondern man sollte etwas dahin schreiben, damit man den Charakter besser kennen lernen kann.

Wenn deine Figur nichts mit Nudeln anfangen kann, wird sie/er aller Wahrscheinlichkeit keine Spaghetthis als Leibgericht haben wollen. Und wenn doch, dann überlege dir hier, warum das so kommt.

Versuche in allem einen Grund zu erkennen. Denn man isst nicht umsonst Spaghetti allzu gerne. Hat deine Figur besondere Erinnerungen an dieses Essen oder warum mag deine Figur besonders dieses Essen (und ich sollte endlich mal aufhöre vom Essen zu reden).

Oder warum mag deine Figur das Buch, was du als Lieblingsbuch eingetragen hast?

Das ganze kann durch den ganzen Steckbrief gehen. Natürlich musst du nicht alles bis ins kleinste Detail analysieren. Aber besser wäre es.  Denn wenn du das nicht tust, wie willst du dann über die Figur schreiben?

Lebenslauf:

Auch eine Figur hat eine Lebensgeschichte, eine erfundene natürlich, aber sie ist vorhanden. Und je älter dein Charakter ist, desto länger ist auch der Lebenslauf. Die ganze Geschichte fängt mit der Geburt an und hört kurz vor dem Beginn deiner Geschichte auf.

Natürlich müssen dort alle Wendungen und wichtige Begegnunen aufgezeichnet werden. Wann hat deine Figur welchen Job angenommen, geheiratet, Kinder bekommen.

Je mehr du über das Leben deiner Figur weißt, desto eher kannst du auch sehen, was für ein Charakter diese ist.

Man kann den Lebenslauf auf zwei Arten schreiben (und ich persönlich empfehle, beide Arten zu nehmen). Und zwar einmal als fortschreitende Geschichte, welche eben auf die (fiktiven) Daten deiner Figur beruhen. Oder als Zeitlebenslauf.

1999 hat deine Figur dieses oder jenes getan

2912 dann welches und delches.

So weißt du dann genau, was deine Figur wann gemacht hat.

Kleiner Tipp: Das ist besonders interessant für Leute, die eine Reihe schreiben. Notiert euch die Daten in euren Geschichten, wann was eure Figuren gemacht haben. Das würde ich auf eine Extraseite machen. Aber so kann es nicht passieren, dass du einen chronologischen Fehler einbaust und die Figur an einem bestimmten Tag einen Mord aufklärte und zwei Bücher später war der Charakter dort schwimmen.

Kurzgeschichten:

Meines Wissens nach habe ich die Idee nirgends gelesen, aber ich kann mir gut vorstellen, dass viele diese Idee haben.

Und zwar passiert es immer wieder mal, dass man in einem Roman (als Beispiel) zu viele Nebensächlichkeiten schreibt. Da wird erzählt, wie die Figur den Tag verbringt (ja, genau das ist mir bei meinem Kapitel 1 passiert, war schon eine interessante Sache zu erfahren, dass ich damit nicht alleine bin) und wie sie/er die Zähne putzt, die Katze füttert und all diese Dinge.

So etwas kann passieren und so etwas passiert. Und so etwas kann genutzt werden. Anstatt über diese Alltäglichkeiten in deinem Roman zu schreiben, kannst du das Medium Kurzgeschichte nutzen um über den größten Blödsinn zu sinieren, welche für das kennenlernen deiner Figuren wichtig ist, aber in keinen guten Roman gehören.

Ich nenne das selber spontane Kurzgeschichten. Denn ich schreibe einfach drauf los ohne mir Gedanken über Plot und Spannung zu machen. Im Leben geschieht es nun öfters mal, dass man in den Tag hinein lebt ohne das es gleich suuuuperspannend wird. Aber man weiß ebend, wie lange die Figur braucht um sich die Zähne zu putzen und welche Rituale sie/er pflegt.

Daher habe ich mir ein Notizbuch gegönnt und schreibe nun alles rein, was mir zu den Figuren an Kurzgeschichten einfallen. Dabei achte ich nicht auf Rechtschreibung, Satzbau oder Logik. Wenn ich mir mal die Mühe mache und die Geschichten abschreibe, ist das etwas anderes. Aber in diesem Buch tobe ich mich aus.

Kurzgeschichten zu zweit:

Okay, der Titel mag ein wenig verwirrend klingen, aber lasst es mich kurz erklären. Diese Idee habe ich, wenn ich mich nicht irre, von Elizabeth George.

Und zwar überlegt man sich folgendes. Eine wichtige Figur, zum Beispiel euer Hauptcharakter und eine andere Figur, vielleicht der/die Hauptgegnerin müssen in einem Raum sein (die Begründung könnt ihr auch gleich in der Geschichte mitliefern). Und in der Geschichte geht es nun darum, was passiert zwischen den beiden Figuren. Mögen sie sich, streiten sie sich, gehen sie sich an die Gurgel und so weiter.

Und hier kommt etwas verschärftes von mir: Was ist, wenn beide Figuren (gerade interessant, wenn sie sich nicht leiden können) miteinander arbeiten müssen? Zum Beispiel sind sie auf einem sinkenden Schiff und um gerettet zu werden, müssen sie kooperieren. Wie geht das aus? Können sie das überhaupt und so weiter.

Solche Sachen können wichtig sein um zu klären, was passiert, wenn beide Figuren im Roman aufeinander treffen. So weiß man, wie sie reagieren und wie sie reagieren würden, wenn sie aufeinander angewiesen wären und so weiter.

Tagebuch schreiben:

Die Idee stammt von James N. Frey (das ist der Autor, der Bücher wie “Wie man ein verdammt guten Roman schreiben kann” schrieb).

Es geht dabei darum, ein Tagebuch zu schreiben um zu lernen, mit welcher Stimme die Figuren sprechen. Es geht nicht darum, dass man über alltägliche Sachen schreibt sondern über aufregende, spannende, philosophische und ähnliche Dinge. Für die alltäglichen Sachen habt ihr die Spontankurzgeschichten.

Mir fällt dazu noch ein, dass ihr auch ein Romantagebuch schreiben könnt, wenn ihr wollt. Während ihr eure Geschichte/Roman schreibt, könnt ihr nebenbei noch ein Tagebuch für die wichtigen Hauptcharaktere schreiben (für alle anderen wäre das dann doch zu viel) und zeigen, was die Figur sich dabei gedacht hat (gerade wenn ihr aus einer anderen Perspektive schreibt). Ich muss zugeben, dass ist mir gerade eingefallen, daher kann ich da keine konkreten Erfahrungsberichte geben, ob das funktioniert.

Aber ich kann mir vorstellen, dass man dann dadurch Feinheiten sieht oder inspiriert wird, zu denen man vorher noch keinen Kontakt hatte. In diesem Fall heißt es einfach mal ausprobieren.

So das waren meine Anregungen. Natürlich kann man das alles mit dem Tarot unterstützen (wer jetzt erwartet hätte, dass ich ein Schreibbericht ohne Tarot auskomme hat sich geschnitten, aua). Letztendlich heißt es aber, man muss sich eben hinsetzen und schreiben. Sonst bringen die besten Tips nichts.

In dem Sinne, ich schreibe mal ein wenig ;)

Morgen ist es soweit *bibber* ~ 13 Der Tod

Ja, morgen am Samstag ist es soweit. Mein letzter offizieller Arbeitstag in meiner alten Firma. Am Montag habe ich die Kündigung eingereicht und morgen werde ich das letzte Mal ganz offiziell in der Firma erscheinen. Am nächsten Montag werde ich dann meine Sachen abgeben und dann ist endgültig schluss.

Am Dienstag geht es dann in der neuen Firma los und da werde ich auch den Vertrag wohl unterschreiben.

Aber ganz ehrlich?

Einerseits freue ich mich, andererseits, drei Jahre wischt man nicht so einfach weg, sprich, ein wenig wehmütig bin ich schon. Immerhin hat man viel durchgemacht, viel gegeben und auch viel bekommen (unter anderem sage ich schlichtweg Berufserfahrung).

Und nun ist alles innerhalb von nicht einmal einem Monat eigentlich alles vorbei. Irgendwie schon krazz, wenn ich das mal so sagen darf. Es geht auf einmal alles so schnell?

Eigentlich hätte ich auch Sonntag arbeiten sollen, da ich aber meine Monatsstunden erreicht habe, hat man mir den Sonntag rausgenommen. Und ehrlich gesagt, ich bin nicht einmal mehr traurig darüber.

Warum?

So kann ich denn Sonntag nutzen und mich emotional von allem trennen (ja, ich werde auch die Tarotkarten legen) und Montag werde ich nutzen, mich von der Firma und vor allem von meiner Teamleiterin verabschieden und mich dann auf den nächsten Tag vorbereiten.

Jetzt so langsam realisiere ich, es geht wirklich vorbei. Es ist wirklich zu Ende.  Vorher ging es irgendwie weiter, ich ging zur Arbeit (im wahrsten Sinne des Wortes übrigens) und machte meinen Job. Zwar habe ich immer wieder erzählt, dass ich weggehe und wohin. Spreche auch schon von ihr und wir. Aber jetzt erst merke ich, es gibt wirklich bald ein ihr und ein wir.

Und ich muss sagen, da dreht sich mein Bauch doch ein wenig. Vor lauter Aufregung wohlgemerkt.

Heute werde ich meinen freien Tag genießen und vermutlich den Gutschein, den ich von der Arbeit als Burzeltagsgeschenk bekommen habe, verbraten. Und dann sehen wir weiter :)

Vitamin B

Da ich morgen den nächsten Schritt in mein neues Leben mache, eröffne ich es hier mal ganz offiziell: Ich reiche morgen meine Kündigung ein.

Der Wechsel ist wirklich überraschend, weil das alles innerhalb von zwei Wochen geschah. Eine sehr nette Person hatte mich bei MySpace angeschrieben und wir kamen dann so ins Gespräch. Und das eine führte zum anderen, ich erzählte ihr von meiner Arbeitsstelle, sie mir von ihrer und am Ende durfte ich mich bei der Firma bewerben (sie hatte es freundlicherweise möglich gemacht).

Nun gut, noch am gleichen Tag die Bewerbung geschrieben und die mit dem Lebenslauf losgeschickt. Erst einmal übers Wochenende gewartet. Da kam nichts, logischerweise, irgendwann mag man auch ein Wochenende haben. Montag auch nichts. Nun gut, es dauert eben. Dienstag lade ich mein Handy auf, weil der irgendwann ausgegangen war und ich es nicht mitbekam (Asche auf mein Haupt) und auf einmal sehe ich eine Fremde Nummer. Ich wusste damit beim besten Willen nichts anzufangen und fremde Nummern, die ich nicht kenne, die rufe ich prinzipiell nicht an. Als ich dann Dienstag in mein Mailfach schaue, sehe ich eine Mail von der Person, welche ich angeschrieben habe. Man hatte mich am Montag nicht erreicht, also schreibt man mich an um mich zu einem Vorstellungsgespräch einzuladen. Upps, von dort kommt die Telefonnummer her. Am Donnerstag möge ich doch bitte zum Gespräch kommen. Kein Problem. Am Mittwoch noch mal schnell die Strecke anschauen, wohin ich muss. Alles ganz klar, schnell zu erreichen, toller Standort. Donnerstag hin und natürlich eine vollständige Bewerbung mitbringen (wenn man sie nicht vor lauter Hektik und auch Aufregung vergisst, was bedeutet, zurückrennen und holen). Nach fünfzehn Minuten Gespräch wurde ich dann zu einer Probeschulung eingeladen. Eine Woche später durfte ich wieder erscheinen. Ich gestehe, dass hat mich ein wenig verwundert, weil ich nicht gewohnt bin, dass Vorstellungsgespräche so locker von sich gehen. Zuvor hatte ich noch ein Buch gelesen, wie man sich auf solche Gespräche vorbereitet und man kann sagen, ich hatte voll die Panik vor den Fragen bekommen, die da drinnen standen. Nun gut, noch ein bisschen Urlaub gemacht, nächsten Donnerstag zur Probeschulung (wohlgemerkt am heißesten Tag des Jahres) und drei Stunden die Schulung miterlebt. Dann wurden eine Mitbewerberin und ich noch ein wenig eingewiesen und auf einmal hieß es, wir beide (also die Mitbewerberin und ich) haben den Job.

Äh wie jetzt?

Innerhalb von circa zwei Wochen habe ich mir einen neuen Job ergattert? Nun gut, den ersten Schritt hat meine Bekanntschaft von MySpace (an dieser Stelle, vielen lieben Dank dafür zum Millionsten Mal und die nächste Milliarde wartet noch). Aber letztendlich kann man selber noch alles verhauen, wenn man sich zu dämlichst anstellt und sich beim Vorstellungsgespräch wie eine Volldeppin benimmt. Habe ich nicht :)

Also fange ich am 1. September meine neue Stelle an. Und aufgrund diverser Ereignisse in meiner aktuellen Firma, muss ich mich auch nicht an eine Kündigungsfrist halten (für den Job hätte ich auch ein Aufhebungsvertrag in Angriff genommen oder aufhebens gemacht ^^).

Ich muss zugeben, es dauert noch ein wenig, bis ich vollends realisiere, dass ich einen neuen Job habe (ich muss wirklich gestehen, es ist noch nicht ganz bei mir angekommen). Aber spätestens anfang September wird es soweit sein. Und glaubt mir, da werde ich mich reinhängen :)

Raus aus meiner Privatssphäre

Es gibt Phänomene in der esoterischen Welt, die mir regelrecht die Haare zu Berge stehen lassen, aber teilweise als normal gelten oder unter dem Deckmantel “Ich übe mal ein wenig” verborgen werden: Eindringen in die Privatssphäre.

Ich weiß nicht, was euch so passiert ist, aber bei mir hat man schon die Energie angezapft, meine Aura gelesen, meine vergangenen Leben analysiert und mein aktuelles Leben auseinandergenommen. Und ich sitze dann da und denke mir, was will die Person jetzt von mir und dann dämmert es mir, die Person analysiert mich und nimmt mich auseinander, als sei ich ein Frosch im Biologieunterricht, dass seziert werden darf.

Und ich muss zugeben, dass macht mich sehr ärgerlich.

In matriarchalischen Gesellschaften gibt es keine Privatssphäre und dementsprechend muss da auch nichts beschützt werden, bzw. alle haben einen verbindlichen Verhaltenscodex, den alle kennen und an die sich alle halten. Morgens werden die Träume erzählt, Mittags mag es dann sein, dass man berichtet, was man für den Rest des Tages plant und all diese Dinge.

Aber wenn sich diese Menschen zurückziehen, dann wird es respektiert. Person X will Ruhe? Dann bekommt Person X auch die gewünschte Ruhe.

In der westlichen Welt hat man einen anderen Codex, was mein ist, ist mein und da hat niemand etwas zu suchen. So schlimm bin ich in dieser Hinsicht nicht. Da wir nun einmal in einer Welt leben, in der es ein paar Milliarden Menschen leben, kann man sich beim besten Willen nicht allen Milliarden Menschen auch öffnen. Das geht nicht. In meinem kleinen Kreis, mein Dorf wenn ich das mal so sagen darf, habe ich kaum Geheimnisse vor den anderen. Wenn man mich etwas fragt, erzähle ich es. Wenn nicht, ich gehöre nicht zu den Leuten, die sich aufdrängen muss um den Leuten auch wirklich alles zu offenbahren. Das ist mir persönlich dann doch sehr unangenehm.

In der Reikiecke wird ab und an gesagt, sende den Leuten Energie, auch wenn sie nichts davon wissen, es ist egal, Hauptsache es hilft ihnen (so oder zumindest so ähnlich). Das grenzt inzwischen in meinen Ohren schon ganz schön nah an Arroganz. Ich entscheide wer Energie bekommt und wer nicht.

Gut, natürlich bin ich diesbezüglich kein Unschuldsengel, ich habe das auch mal gemacht. Einmal um genau zu sein. Ich habe aus dem Telefonbuch eine x-beliebige Person herausgesucht und im Rahmen einer Übung dieser Person Energie geschickt. Die wurde übrigens nicht angenommen, weil die Person dafür nicht bereit war und dementsprechend hat das nichts gebracht.

Das ist eine Sache, aus der ich inzwischen meine Schlüsse gezogen habe und vor allem, die ich selber nie wieder machen werde.

Denn in meinen Augen gibt es drei verschiedene Arten von eindringen in die Privatssphäre. Einmal die unverschämte, die nicht zweckmäßige, die arrogante Art des eindringens.  Dann gibt es die erlaubte Art des Eindringens. Mein Dorf (also die Gruppe von Menschen, die ich um mich habe) darf jederzeit zu mir kommen und ich zu ihnen und wir teilen alles. Und dann das notwendige eindringen. Wenn etwas in der Privatssphäre geschieht, was niemand sehen darf aber alle sehen sollen, weil Leben in irgendeiner Gefahr ist, dann muss man eben eindringen, egal ob man es eigentlich darf oder gesellschaftlich geächtet wird (wobei das mit der Gesellschaft eh so eine Sache ist, immerhin ändern sich regelmäßig ihre Ansichten, spätestens mit der nächsten Generation).

In dem Sinne, ich kann nicht allen Menschen erlauben in meine Privatssphäre einzudringen. Dafür gibt es einfach zu viele Menschen in meiner Umwelt. Mein Dorf hingegen lasse ich hinein, wenn sie es wünschen (es gibt in dieser Gesellschaft auch Menschen, die sich von selber zurückhalten). Aber um in meine Privatssphäre eindringen zu dürfen, muss man ein Teil meines Dorfes sein. Das kann schnell gehen, man fliegt aber in dieser Gesellschaft auch schnell raus, wenn man sich wie einE IdiotIn benimmt.

Ich wage es zum zweiten Mal [Ausschreibung]

Ich habe gerade gut eine Stunde lang an meinem Text für die Ausschreibung Hexenliebe herumgewerkelt (an dieser Stelle ein herzliches Danke schön an Alruna, die mich darauf aufmerksam gemacht hat, wäre sie nicht gewesen, ich hätte daran nicht teilgenommen :) ).

Obwohl ich nichts mehr ändern kann, ich bin noch ein wenig sehr nervös und mir ist ganz schwummerig im Magen. Aber das beruhigt sich schon. Jetzt heißt es nur mal wieder warten.

Das bin ich aber inzwischen gewohnt :)

Domestic Witch Blog Award!

Ich habe einen Award von der Krähe bekommen.

Domestic Witch Award von der keltischen KräheDomestic Witch Award von der keltischen Krähe

An dieser Stelle herzlichen Dank an dich Krähe, dass finde ich toll :)

Und hier noch kurz die Regeln :)

In den Blog einstellen, erwähnen von wem der Award verliehen wurde und natürlich an 3 andere Haus-, Hof- und Küchenhexen weitergeben und sie per Kommentar benachrichtigen.

Teil eins habe ich hiermit erledigt (das werde ich aber noch bei meiner Awardseite machen).

Ich habe mich gerade in den Blogs umgeschaut, die ich hier normalerweise nominiert hätte und was sehe ich? Alruna und Amala haben den Award bekommen, die ich dafür nominiert hätte. Da ihr beide den schon habt, seit ihr sicherlich nicht traurig, wenn ich ihn nicht euch gebe sondern dann jemand anderen :)

Daher habe ich drei Blogs ausgewählt, wo ich bisher selten bis gar keinen Award weitergereicht habe.

Das sind die drei Blogs. (Und es sei an dieser Stelle erwähnt, es wird langsam schwierig Blogs aufzuwählen, wenn die alle schon mit einem solchen Award versorgt sind ^^).

[Kurzgeschichte] Der Mond

Hier ist eine Kurzgeschichte von mir, die ich eigentlich für eine Ausschreibung geschrieben habe. Da mir aber die Zeit ein wenig zu eng wurde, habe ich sie nicht abgeschickt, sondern veröffentliche sie hier spontan. Ich habe die Geschichte nur auf Füllwörter überprüft, sonst habe ich keine weitere Überarbeitungen vorgenommen.

Trotzdem, dass Urheberrecht liegt bei mir :)

Jason saß im Garten und schaute zum Vollmond hoch, wie er am Nachthimmel hing und er hatte das Gefühl, dass er zu ihm herunter lächelte. Der Teil seines Gehirns, was auf Realismus und Vernunft gepolt war, lachte über diese Gedanken. Ein Mond war ein Felsklops im Universum, welche sich um die Erde drehte. Und dieser gigantische Stein sorgte unter anderem dafür, dass die Ebbe und Flut entstehen und auch das die Haare mal schneller und mal langsamer wuchsen. Glaubte Jason zumindest. Seine Tante hatte ihm mal etwas erzählt. Und sie war es auch, die einen Schreianfall bekam, als der Arzt ihn zu der Zeit des abnehmenden Mondes operieren wollte. Angeblich wäre die Wundheilung dann schlechter gewesen. Sie hatte seine Mutter verrückt gemacht, dass er erst zwei Wochen später, als sich der Mond in der zunehmenden Phase befand, operiert werden durfte.

Das war vor einem Monat gewesen und Jason erholte sich noch davon. Er durfte nach Hause und genoss die schulfreie Zeit. Der Teil seines Gehirns, welche auf Fantasie und Tagträume eingestellt war, hatte ihm ganz schön das Leben in der Schule vergält. Man hielt ihn für einen Spinner, einen Verlierer, einen debilen Schwulen. Als er sie gefragt hatte, was diese drei Dinge mit ihm zu tun hatten, um ihnen zu zeigen, dass ihre Vorurteile debil waren, wurde er zusammengeschlagen. Eine Träne rollte ihm übers Gesicht, weil sein sogenannter bester Freund mitgemacht hatte. Und das nur, weil er ihm gestanden hatte, dass er ihn anziehend fand. Jason hatte nicht vorgehabt mit ihm eine Beziehung anzufangen. Er wollte ihm seine Gefühle klar machen. Nicht mehr und nicht weniger. Am Ende hatte er einige gebrochene Knochen und Blutergüsse gehabt.

Er verdrängte die Gedanken, er wollte nicht weinen. Davon hatte er genug. Da wollte er lieber den Mond anschauen und sich überlegen, wie es wäre, dort zu leben. Unabhängig der Tatsache, dass es dort oben keine Atmosphäre gab. So ganz alleine, einen so großen Planeten zu bewohnen, niemanden treffen, mit niemanden reden müssen, dass wäre interessant, wie ein Eremit zu leben. Wenn man ihn wirklich fragen würde, ob er da oben leben wollte, aller Wahrscheinlichkeit hätte er nein gesagt. Es gab auf der Erde Dinge, auf die er nicht verzichten wollte. Seine Bücher, seine Stifte und seine Videospiele.

Jason schloss die Augen und genoss den leichten Windhauch, der über die weiten Felder wehte. Seine Eltern haben ihn zu den Großeltern aufs Land gezerrt, damit er sich ausruhen konnte. Seine Großmutter war nett, wenn sie ihn nicht andauernd füttern wollte. Und der Großvater musste ihm dauernd vom Jagen und ähnlichen Horrorgeschichten erzählen. Als ob er nicht genügend Probleme hatte. Als er draußen im Garten saß, da war er froh an diesem Ort zu sein. Zumindest solange man ihn in Ruhe ließ.

Auf einmal hörte er jemanden in der Ferne. Er verzog den Mund. Es konnte zu dieser späten Stunde nur der Nachbar sein, welche einige Straßen weiter ein kleines Feld bewirtschaftete. Leider schaute er zu tief ins Glas und stank immer nach Rum. Wie es sich für einen guten Enkel gehörte, wollte er die Nervensäge begrüßen und reinführen. Als er aber nicht den Nachbarn sondern eine schimmernde Gestalt sah, glaubte Jason zu träumen. Dem Weg kam ein Mann entlang, der so weiß war, wie … wie … wie der Mond. Ihm fiel kein besserer Vergleich ein. Für ihn war das der beste Vergleich. So weiß wie der Mond und er leuchtete so hell wie dieser. Das war verrückt. Es konnte nicht anders sein, er musste eingeschlafen sein und eine dieser, wie nannte seine Tante das, luzide Träume haben. Denn er war sich bewusst, dass er träumte. Glaubte er zumindest. Jason kniff sich in den Arm und es tat weh. Zu weh um ein Traum zu sein. Das war verrückt. Es konnte nicht sein, dass ein Mann so weiß und hell war wie ein Klumpen im All.

Der Mann kam direkt auf ihn zu und es schien ihn nicht zu interessieren, dass er durch einen Gebüsch, über einen Zaun und dann durch, nein über einen Teich laufen musste. Jason wollte wegrennen, bloß weg von diesem Irren, der nicht von dieser Welt kommen konnte. Niemand konnte übers Wasser gehen. Zumindest kein richtiger Mensch. Seine Beine verweigerten ihm den Dienst. Und die Nähte, welche er noch von der Operation hatte, würden platzen und er würde verbluten. Glaubte Jason zumindest.

Was sollte er bloß tun? Die nackte Angst ergriff ihn. Sein Atem ging schneller und der erste Schweiß lief an seiner Stirn herab. Noch immer wollten ihm seine Beine und Füße nicht gehorchen. Seine vernünftige Gehirnhälfte schrie ihm zu, dass er endlich seinen Arsch bewegen sollte. Es wäre sonst zu spät. Und seine träumerische Seite sagte ihm, er würde erst losrennen könne, wenn es zu spät war. Also solle er sich damit abfinden.

„Hallo, bist du Jason“, fragte der Typ ihn, als er direkt vor ihm stand. Jason konnte sein Körpergeruch deutlich wahrnehmen. Es war angenehm und beruhigend. Und das machte ihn nervös. Zumindest hätte es, wenn nicht der Stress ihn auf einmal komplett verlassen hätte. Sein Bedürfnis wegzurennen, sich zu verstehen, Hilfe zu holen oder wegzukommen, das war komplett verflogen. Er fragte sich kurz, warum er überhaupt von dem Mann weg wollte. Da meldete sich seine vernünftige Gehirnhälfte. Der Kerl war weiß wie der Mond und roch ungewöhnlich. Wenn das nicht gute Gründe waren um sich auf und davon zu machen.

„Ich bin Jason“, antwortete er dann. Spätestens jetzt gab das bisschen Vernunft von Jason auf und warf das Handtuch. Wer so dumm war und mit dem Typen sprach, hatte es verdient gefressen zu werden.

„Ich möchte dich fragen, ob du nicht Lust hast mitzukommen“, fragte der Mann dann. Noch einmal versuchte seine Vernunft die Oberhand zu gewinnen und Jason davon abzuhalten etwas Dummes zu tun.

„Gerne.“ Jasons Vernunft suchte nach einer Schnur um Selbstmord zu begehen.

Der Mann, dessen Namen Jason immer noch nicht kannte, nahm seine Hand und gemeinsam verließen sie den vertrauten Garten. Er verspürte keine Angst, nicht einmal Sorgen, er könnte mit ihm etwas anstellen, was nicht sein durfte. Seine träumerische Seite sagte ihm, dass alles gut sein würde, worauf seine Vernunft nur noch aufstöhnte. Er hatte alles aufgegeben, sogar seine Selbstmordgedanken, setzte sich in die Ecke und schmollte, weil man ihn regelrecht ignorierte.

Jason schaute seinen Begleiter an und er hatte das Gefühl, dass er dem schönsten Mann der Welt ansah. Perfekte Gesichtslinien, lange Haare, einen eleganten Körperbau und tolle Klamotten. Genauso stellte er sich den idealen Lebenspartner für sich vor. Seine Hand, sie fühlte sich unendlich weich an, als habe er noch nie schwere Arbeit erledigen müssen. Nie Gemüse geputzt oder Holz gehackt. Vielleicht hat er noch nicht einmal einen Text geschrieben. Das schreckte nicht ab. Im Gegenteil, es erregte seine Neugierde. Hatte er wirklich noch nie körperlich Arbeiten müssen oder besaß er nur eine verdammt gute Handcreme? Und womit verdiente er sein Geld um sich die tollen Klamotten zu leisten? Oder das Parfüm, was so gut roch?

Als Jason es schaffte seinen Blick von diesem wahnsinnig tollen Kerl abzuwenden, blieb er abrupt stehen. Wo immer er sich befand, er war nicht mehr auf dem Feld seiner Großeltern. Er war nicht einmal in der Nähe des Landes, wo er sich befinden sollte.

„Wo sind wir hier“, fragte er und seine Vernunft rief ihn zu, dass er zusehen sollte, wie er klar käme. Er wollte ja nicht auf ihn hören.

„Du wirst es mir nicht glauben, wenn ich es dir erzähle“, antworte der Mann an seiner Seite.

„Wenn du es nicht probierst, kannst du nicht wissen ob ich dir nicht glaube, oder?“ Vernunft lachte und war stolz auf seinen Einsatz.

„Wir sind auf dem Mond.“ Jason wusste nicht ob seine Vernunft sich jetzt die Kugel gab, er stand zumindest kurz davor. Mit was für einen Typen war er losgezogen? Auf dem Mond? Dem Klumpen im All, welche er gerade noch vor wenigen Minuten angeschaut hatte? Das Ding, was für Ebbe und Flut sorgte und keine Atmosphäre hatte? War er in einer Zeichentrickserie gefangen?

Jason schaute sich um und er sah eine riesige Blumenwiese vor sich und hinter sich und zu allen Seiten. Keine Bäume oder Sträucher. Und keine Sonne. Wo war die Sonne? Und wenn sie nicht da war, wieso war es so hell?

„Wir befinden uns auf der dunklen Seite des Mondes. Hier scheint keine Sonne“, antwortete er, als ob er Jasons Gedanken lesen konnte. Da wurde Jason zurückhaltend. Angeblich befanden sie sich auf dem Mond. Wer wusste ob der Kerl nicht wirklich seine Gedanken lesen konnte. Und obwohl er das Gefühl hatte mit einem Verrückten unterwegs zu sein, er konnte nicht seine Hand los lassen. Seine Beine wollten ihn noch nicht davon tragen. Was war los mit ihm? War er wirklich so ein Verlierer und debil, dass er mit jedem durchbrannte, der ihm nicht die kalte Schulter zeigte? Was für ein Idiot war er eigentlich? Seine Vernunft gab ein Grummel von sich. Er hatte ihn wohl schon aufgegeben.

„Warum hast du mich hier her gebracht?“ Seine rechte Hand berührte Jasons Gesicht.

„Ich liebe Dich, ich möchte, dass du bei mir bleibst und mit mir lebst“, sagte er. Das war wie ein Traum. Es konnte nicht wahr sein. Niemand sagte so etwas einfach so. Nicht beim ersten Treffen und bestimmt nicht zu einem wie Jason. Es gab Dinge, die geschahen nicht einfach so. Und das gehörte dazu.

Auf einmal spürte er seine Beine und wie sie ihn über die ewige Blumenwiese davon trugen. Er rannte so schnell seine Beine ihn trugen und seine Schmerzen aushielten. Der vernünftige Teil seines Gehirns rannte mit etwas, was man wohl als Kopf bezeichnen konnte, gegen eine Mauer. Jetzt konnte er auf einmal rennen. Wieso nicht zu einer Zeit, wo man denken konnte, dass Gefahr in Verzug war? Nein, jetzt war die beste Zeit zum rennen. Wie dumm konnte man nur sein?

Jason drehte seinen Oberkörper so weit nach hinten, dass er sehen konnte, wo dieser Kerl ist, aber nicht stolperte, wie es ihm sonst so oft geschah. Er sah ihn nicht. Wo war er? Es gab keine Hügel, keine Berge, keine Bäume, keine Sträucher, kein gar nichts wo der sich hätte verstecken können. Bevor er wirklich stolperte, drehte sich Jason um und musste stehen bleiben. Der namenlose Kerl hatte es geschafft vor ihm zu stehen. Magie? Ein unsichtbarer Jet? Wie hatte er das geschafft?

„Ich werde nicht hier bleiben“, sagte Jason und zum ersten Mal hatte er regelrechte Panik in seiner Stimme.

„Und wohin willst du gehen? Dein Körper ist zu schwach um zur Erde zurückzukehren. Es ist das Beste, wenn du hier bei mir bleibst. Bei mir wirst du es besser haben als auf der Erde.“ Auf einmal roch Jason den Duft der Blumen und es roch seltsam. Ihm wurde schwindelig und er fühlte sich unglaublich schwach.

„Gift?“ Mehr konnte er nicht mehr sagen. Er wurde ohnmächtig.

Als Jason erwachte, lag er in einem himmlischen Bett und wusste, er war angekommen. Sein Körper lag immer noch im Garten seiner Großeltern und war eingeschlafen. Nach und nach hatte er versagt und er war endlich und endgültig eingeschlafen. Sein unbekannter Begleiter hatte recht. Es ging ihm besser. Keine Schmerzen, weder körperliche noch seelische. Ihm taten seine Eltern leid, die um seinen Tod trauern würden. Aber er fühlte Frieden und Seligkeit. Es war besser, für ihn, so wie es war. Sie würden es eines Tages verstehen und akzeptieren. Wie er es akzeptierte.

Sein fremder Begleiter kam herein und Jason wusste endlich, wer er war. Die Personifizierung des Mondes. Er war der Mond. Und er liebte ihn, Jason. Und gemeinsam würden sie auf dem Mond leben. Und er vermisste nichts von den Sahen auf der Erde. Er beugte sich zu ihm herunter und gab ihn einem innigen Kuss. Es war gut, wie es war.

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