Ein Award von einem wundervollen Menschen :)

Alruna hat mir gerade verraten, dass sie mir einen Award verliehen hat. Und ich muss sagen, er ist in meinen Augen nicht nur toll (ich mag solche kreativen Awards), sondern die Begründun, schnieff :)

Amazing AwardAmazing Award

Das ist er. Ich bin mal so frech und kopiere auch ihre Begründung rüber ^^

Erdwurzelchen: Erdchen war eine meiner ersten Kontakte unter den Bloggern und ich freue mich immer, von ihr zu lesen, sie schreibt sehr ausführliche Artikel, die aber nicht langweilig werden

Hüstel, dass ich eine Runde rot geworden bin, erwähne ich einfach mal nicht :)

Also schnell zu den Bedingungen, mit denen die Awards verteilt werden.

Und hier die bedingungen für den award: Dieser Award wird vergeben für:
- Ansporn für den eigenen Blog
- bringt ein Lächeln auf dein Gesicht, weil er so viel Freude verbreitet
- gefüllt mit vielen Informationen
- hat einen Blog der dir sehr gut gefällt
- dieser Blog hat dich einfach so, aus irgendwelchen Gründen positiv überrascht.

Setze diesen Preis auf deinen Blog. Ernenne selbst wieder 5 Blogs denen du diesen Preis übergeben möchtest. Teile es den Auserwählten mit und erfreue dich dann an den Reaktionen ! Natürlich benenne auch die Person, welche dich beschenkt hat, sie wird sich sehr freuen ! Jetzt habe ich Euch gesagt wer mir den Preis gegeben hat und nun gebe ich die 5 Personen preis die ich ausgewählt habe

Es gibt schon einige, die den Award bekommen haben, eben Alruna aber auch Amala Krähenfeder. Und dann gibt es welche, die prinzipiell keine Awards annehmen. Daher wähle ich fünf Leute aus, in deren Blogs ich mehr oder weniger regelmäßig lese. Das ist übrigens keine Wertung für die anderen Blogs, von wegen, ich lese in euren nicht mit oder ich mag sie nicht. Aber ich muss eben fünf Leute aussuchen und das sind eben die fünf Leute :)

Tahira: Es mag sein, dass ihr Blog nicht der prallgefüllteste ist, aber gegen eine Seelenschwester kommt erst einmal niemand an ^^ und außerdem sehe ich gerne mal rein.

Weirdsister: Sie hat eine frische Art zu schreiben und auch als Gesprächspartnerin finde ich sie wundervoll.

Luiza vom Lenormand Café: Sehr kreativ, sehr leidenschaftlich und sehr interessant. Ihre Porjektleidenschaft haut mich immer wieder um und auch als Privatmensch mag ich sie sehr.

Die Krähe: Ich mag ihre politischen Beiträge sehr und lese gerne in ihren Blog. Ich hoffe sie schreibt weiterhin solch interessante Beiträge.

Sylke: Tarot so weit das Auge reicht. Einfach herrlich. Und ich mag auch ihre Schreibweise.

So, dass sind meine fünf erwählten ^^ Ich hoffe ihr nehmt den Award an.

Es ist mir peinlich …

Was ist denn peinlich? Nackt herum zu laufen, zu fluchen, zu rülpsen, sich sinnlos zu besaufen, beim Gottesdienst zu lachen, am falschen Ort das Falsche zu sagen oder zu kommentieren ohne vorher hinzuspüren? Mit dem Moralbegriff “peinlich” versuchen uns Gesellschaft und Kirche ‘auf Linie’ und klein zu halten. Ich lade dich, Michael, und alle anderen Leser/innen ein, das Wort ‘peinlich’ aus dem Wortschatz zu streichen und stattdessen die ‘Sau raus zu lassen’.

Diesen Kommentar hat Hannelore Vonier in diesem Beitrag geschrieben. Und recht hat sie. Wie oft habe ich gedacht, man ist mir das peinlich.

  • Leute anreden? Peinlich!
  • In etwas verrückteren Klamotten laufen? Peinlich!
  • Zu sagen was man meint? Peinlich!
  • Das Leben leben? Oberpeinlich!

Die Peinlichkeit hält unser Leben unter Kontrolle. Es ist eine Art Moralvorstellung (wenn nicht sogar eine komplette Moralvorstellung), welche uns sagt, wie wir uns zu benehmen haben. Und aufgrund peinlicher Gefühle werden Dinge nicht als selbstverständlich genommen, welche eigentlich selbstverständlich sind.

Es ist mir peinlich mit meiner großen Liebe gesehen zu werden. Diese Person kommt nicht aus Deutschland.

Wenn ich mir zu viele Gedanken darüber mache, was andere von mir denken könnten und ob sie mein Denken udn Handeln ablehne, verschwende ich schlichtwege zu viel Zeit. Denn in dieser Zeit, in der ich denke, könnte ich auch schlichtweg das Leben genießen. Oder andersweitig meine Energie hineinstecken.

Wie oft denken Menschen, wenn sie etwas erschaffen (sei es ein Bild, ein Musikstück, eine Geschichte), dass man das so nicht schreiben kann, das ist ja … peinlich!

Das Bild ist zu erotisch, ich kann es niemals ausstellen, was werden die anderen von mir denken?

Peinliche Gefühle hat etwas mit Zwang und auch Kontrolle zu tun. Wenn ich deine Gefühle kontrolliere, dann kontrolliere ich auch dich. Und am Ende wirst du tun, was ich von dir will. Sektengedanken lassen grüßen.

Unsere Gesellschaft und die Kirche haben erfolgreich eine entscheidene Grundlage für diese Gefühle gelegt. Und dann kommen die FilmemacherInnen und tragen diese Moralvorstellungen weiter (aber nicht nur sie, auch AutorInnen sind natürlich davon betroffen, Filme haben nur eine tragendere Rolle, denn diese kann man in circa zwei Stunden sehen, während ein Buch länger braucht um gelesen zu werden).

Mit Hilfe von Filmen (und auch Büchern und vielem mehr) kann man eine entsprechende Moralvorstellung in die Welt tragen und erklären, so und nicht anders. Und wenn der Verlag noch davon begeistert ist, dann wird entsprechend Werbung für dieses Werk gemacht, Tausende und Millionen von Menschen sehen oder lesen es und schon wird die Nachricht in die Welt getragen. Und in der Welt des schnellen Konsumes wird nicht mehr kritisch nachgedacht (zumindest nicht mehr von vielen) und somit können sich neue und nicht immer gesunde Gedanken in die Gehirne der Menschen eindringen.

Das hört sich wie eine Invasion von Aliens an. Und letztendlich sind wir selber diese Aliens.

In dem Sinne, hört auf mit den stillen Gedanken und lebt und seit kritisch. Denn nur so können wir den Hirnsaugenden Alien in unserem Kopf Einhalt gebieten :)

Das Erdprojekt

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Ich habe schon vor einigen Tagen für mich ein völlig anderes Projekt beschlosse: das Erdprojekt.

Und zwar habe ich ja die ersten drei Elementbücher von Ulrike Ascher bekommen (also Erde, Feuer und Wasser – die anderen beiden Bücher werde ich mir noch nachholen). Und sie stehen die ganze Zeit in meinem Regal herum und bisher habe ich sie noch nicht angerührt. Es gibt natürlich den einen oder anderen Grund, aber ich möchte mich hier nicht herausreden. In dem Sinne, sie stehen hier und stauben zu.

Ich habe für den Beginn meiner Erdzeit den Herbstanfang gewählt. Warum? Für mich ist der Herbst eine sehr erdige Zeit und ich denke, es ist eine gute Zeit für den Beginn dieses Projektes (auch wenn Frühling mehr Kraft gibt). Bis dahin werde ich das Buch durchlesen und mir entsprechende Notizen machen und vor allem, mir ein entsprechendes Notizbuch besorgen :) Darin will ich dann meine Erfahrungen und auch erforschtes reinschreiben.

Warum ich das hier überhaupt erwähne?

Ganz einfach, weil ich hier die eine oder andere Erfahrung natürlich breit treten werde (was habt ihr denn gedacht, lachZ).

Ich plane nicht nur dabei das Element Erde besser kennenzulernen, sondern auch die Reihe der Pentakel bzw. die kleinen Erdkarten besser zu verstehen. Aber auch die Runen möchte ich in dieser Zeit besser verstehen lernen. Natürlich werde ich nicht alle auf einmal lernen können, dass ist klar, aber wenigstens einige. Und wenn ich dann das Erdelement durch habe, wenn ich das mal so sagen darf, werde ich dann mit dem Feuer weitermachen.

Als Grundgerüst gebe ich mir und dem Projekt erst einmal drei Monate, bzw. bis zum Ende des Jahres. Ich denke nicht, dass es gut ist, wenn man sich zu sehr unter Druck setzt und sagt, ich muss in dieser und jenen Zeit folgendes von der Liste abgehackt haben. Ich kenne mich, da flüchte ich schlichtweg. Und das muss letztendlich nicht sein. Zumal ich noch ein Leben nebenher führe.

Und wer weiß, was ich mit meinen Ergebnissen so alles anfangen kann :) Darauf freue ich mich sogar ein wenig. Aber erst einmal muss ich das Buch lesen, sonst ahne ich nur, worauf ich mich da einlasse.

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Von Klickereien und Aquarian Age

Kennt ihr das? Man sieht sich etwas an,  zum Beispiel ein Video auf YouTube und sieht dann rechts eine Liste mit möglichen anderen Filmen und klickt auf einen von diesen. Man sieht es sich an und am Ende sucht man nach einem weiteren interessanten Video und so geht es weiter.

Das habe ich gerade eben auch gemacht und habe dabei per Zufall folgenden, sehr interessanten Trailer gefunden.

Es ist ein Trailer zu einem Anime namens “Aquarian Age”. Menschen, die scheinbar als Mindbreaker bezeichnet werden, kämpfen gegen irgendwelche Geister um uns Normalos zu beschützen.

Mir geht es jetzt aber nicht direkt um den Trailer, sondern um die daraus entstandenen Bilder in meinem Kopf. Denn ich muss zugeben, ich habe ja meinen Hauptbösewicht (ob es männlich oder weiblich ist, wird natürlich nicht verraten) schon ein wenig definiert. Aber so gaaaanz genau mit es anzufangen, wusste ich immer noch nicht. Was sind die Motivationen von dieser Person.

Und da hat mir der Trailer wahre Dienste erwiesen. Denn ich weiß es endlich :)

Gerade habe ich es auch meiner Mama erzählt, also die Idee und sie findet diese Geil (damit sie mir nicht stibitzt wird, obwohl sie selber in anderer Weise schon veröffentlicht wurde, behalte ich sie für mich und hei, ich will ja, dass ihr am Ende meinen Roman lest ^^).

Da werde ich mich morgen wieder ransetzen und tippen. Ich muss gestehen, diese Woche habe ich gerade mal eine Seite geschafft, schande über mein Haupt, ich weiß. Nächste Woche werde ich mich dafür ranhalten :)

AntiheldInnen ~ Eine neue Art von Charakteren

Zur Zeit lese ich, und das mit sehr großer Begeisterung, dass Buch “Bullies, Bastards & Bitches: How to Write the Bad Guys of Fiction” von Jessica Page Morrell.

Kurz die wichtigsten Daten :)

Taschenbuch: 304 Seiten
Verlag: Writers Digest (29. August 2008)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1582974845
ISBN-13: 978-1582974842

Im Grunde genommen ist das Buch kurz vorgestellt (wenn ich es durch habe, werde ich das Buch ausführlich vorstellen, versprochen :) ). Es geht dabei um die bad ass in Romanen. Also Charaktere mit denen man im realen Leben aller Wahrscheinlichkeit niemals etwas zu tun haben möchte, aber in Romanen (oder auch im Fernsehen) am meisten mag. Warum letztendlich auch immer. Also die AntiheldInnen einer ordentlichen Geschichte.

Das Wort Anti sagt es schon, man ist gegen etwas. Oder etwas tritt anstelle von etwas anderem. Das Wort stammt übrigens aus dem griechischen (am Sonntag noch etwas lernen ^^). Und somit ist ein Antiheld, eine Person, der anstelle eines Helden tritt, oder der gegen etwas ist. Gegen den Heldentum, gegen die Gesellschaft, vielleicht sogar gegen sich selber.

Wir kennen alle die HeldInnen der Geschichte, besonders einen, den ich persönlich mal als den Helden bezeichnen möchte: Superman.

Superman ist immer der Gute, der Held, der versucht alles richtig zu machen und niemanden tötet oder beleidigt oder verletzt (sei es seelisch oder körperlich). Und wenn er ein Fehler macht, dann bügelt er ihn aus. Die Farben seiner Klamotten erinnern auch stark an seiner Gesinnung (unabhängig von welchem Planeten kommt). So wollten sicherlich mal alle kleinen Jungen werden und die Mädels träumten von Superman als Ehemann (nehme ich mal frecherweise an).

Aber nach und nach kommen die Antihelden und haben eine ganz eigene Faszination.

Batman ist eine eigene Sorte von Antiheld und immerhin bekommt er, im Gegensatz zu Superman, sogar einen Eintrag ins “Das grosse Lexikon des Verbrechens. Täter, Motive und Hintergründe” von Norbert Borrmann. Auch wenn das Intro von Batman aus den sechziger (hier mit Robin an seiner Seite) eher dazu anregt Fremdschämen zu wollen, zeigt es doch einen kleinen, aber feinen Unterschied zu Superman.

Der gute Mann und sein Helferlein schlägt zu und hat damit auch keine Probleme damit. Unabhängig der Tatsache, dass die Puffs und Pows in Quietschbunten Bilderchen die wahre Gewalt eigentlich verstecken soll, Batman greift notfalls zu Gewalt, wenn er etwas erreichen will. Und das ist für einen Helden im Grunde genommen unentschuldbar. Denn ein Held hat ja immerhin eine Vorbildfunktion und niemanden zusammenzuschlagen, wo kommen wir denn da hin?

Außerdem ist Batman in der DC Comicwelt noch etwas besonderes, er hat keine Superkräfte. Während Superman durch die Gegend fliegen kann, einen Röntgenblick besitzt und unglaublich stark ist (um mal die bekanntesten Kräfte aufzuzählen), ist Batman schlichtweg ein Mensch mit Stärken und Psychosen ^^.

Der folgende, etwas mehr als acht Minuten lange Film aus der Fernseheserie Justice League, zeigt, wie Batman und Superman gegeneinander kämpfen und wie.

Hellboy ist ebenfalls kein klassicher Held und nicht einmal ein klassicher Antiheld.

Ich habe mich zur Beweisführung (flöt) für einen Zeichentricktrailer von Hellboy entschieden.

Hellboy ist ein Dämon und stammt direkt, wie der Name schon sagt, aus der Hölle. Er ist nicht nett, hat Hörner und scheint Dauerschlechtgelaunt zu sein. Im ersten Film hat er nichts besseres zu tun, als ein Skelett aus seinem Sarg und seinem vermutlich wohlverdienten Ruhe zu holen, um zu Rasputin (zumindest der Filmrasputin) zu kommen, der natürlich nichts anderes als die Apokalypse herbei rufen will (das die Bösewichte nicht mal andere Pläne haben, wie wäre es denn mit einer ewigen Gründlandschaft, ach ne, hatten wir ja wirklich schon, bei Kim Possible, Sorte typische Heldin).

Weiterhin greift er auch schon mal zur Waffe und knallt jemanden was vor dem Latz.

Aber raus aus der Comicwelt, die reale … äh reale Fernsehwelt (ist die Fernsehwelt eigentlich real? auch nur im Ansatz? keine Ahnung). Dort gibt es auch genügend Antihelden.

Wie wäre es mit dem wirklich (mehr oder weniger) Allseits beliebten Dr. House? Ich meine, der Typ ist Drogenabhängig, sexistisch, rassistisch und bezeichnet schon mal ein Baby als Parasiten. Leider habe ich die Szene nicht gefunden, sonst hätte ich diesen hier glatt verlinkt, denn als ich diese Szene damals gesehen habe, ich lag auf dem Boden und seit dem gucke ich Dr. House regelmäßig.

Dafür gibt es eine andere Szene, die typisch für Dr. Gregory House ist, aber vermutet wird, dass es ein sogenanntes Outtake ist, also eine Szene, die verhauen wurde. Wer es nicht glaubt, schaut euch das Ende an (dauert ja auch nur 3 Sekunden die Szene). Der Typ lacht und ich weiß es jetzt nicht, hat Dr. House in der Serie mal wirklich herzlichst gelacht? Ich glaube nicht.

Aber gut, lassen wir in einer anderen Szene, die eindeutig aus der Serie stammt (schauen Sie links oben ^^), House die Serie Greys Anatomy dissen (oder dizzt man? ich meine die RS).

Ich denke mal, dass spricht für sich. House ist nicht unbedingt der Arzt, den man in seiner Freizeit sehen möchte. Aber wenn ich mal an einer Krankheit leide, die niemand zu kennen scheint, dann bete ich dafür, dass so ein Arzt mal bei mir vorbeischaut. Denn immerhin rettet er die Mensch. Und trotz seiner Bad Ass Einstellung ist er ein Held, aber eben ein Antiheld.

Gut, wir haben hier einige Antihelden auseinander genommen. Wie sieht es aber mit  den Antiheldinnen? Können Frauen ebenfalls die Rolle einer Antiheldin überhaupt einnehmen? Ganz ehrlich, ich dachte mir schon, gagagu… Mir fielen am Anfang kaum Namen von Frauen ein, wo ich mir dachte, dass ist eine geniale Antiheldin. Mit der kann man etwas anfangen. Doch dann habe ich ein wenig nachgedacht und mir vielen doch die eine oder andere Heldinnen ein.

In meinen Augen ist die Amazonenprinzessin und spätere Kriegerin Wonder Woman alias Diana Prince eine Antiheldin, trotz ihrer blau-weißen Farbe (wie bei Superman). Immerhin verlässt sie ohne Erlaubnis die Insel ihrer Schwestern und Mutter, bestiehlt die Mutter mit dem Gürtel (oder war es das Lasso, ich gestehe, ich weiß es nicht), hat absolut keine Probleme ordentlich zu zuschlagen. Und in einer Szene bei der Zeichentrickserie Justice League war sie von zwei Dieben so angenervt, dass sie die ohne weiteres Krankenhausreif geschlagen hat. Sorry, aber als Heldin hätte sie das nicht getan.

Im folgenden Trailer kommt sie zwar ein wenig mehr als Heldin rüber, ich sehe sie aber nicht als eine solche.

Ellen Ripley, Chihiro oder auch die Braut aus Kill Bill sind weitere Antiheldinnen.

Buffy ist aber mit Sicherheit einer der collsten Antiheldinnen. Schon allein die Tatsache, wie sie Angel das erste Mal trifft. Blondchen geht in die dunkle Gasse, wo Blondinnen gerne mal von Monstern gefressen werden. Und was macht sie? Sie frisst das Monster. Wenn auch nur im übertragenen Sinne. Aber auch sonst ist Buffy von Selbstzweifel, Unsicherheiten und manchmal auch von einer groben Art geprägt. Sie kann nicht immer lustig sein, hat Angst und ist eben manchmal ein richtiges Mädchen, die in ihrer Freizeit die Welt vor dem Bösen rettet.

Aber mit Abstand, für mich zumindest, coolste Antihledin ist und bliebt, leider, eine Nebenfigur aus dem Spawnuniversum. Und zwar der Engel und Kriegerin Angela.

Sie gehörte zu den elysischen Jägerinnen, welche auf die sogenannten Hellspawns Jagd machen um diese zu töten (Hell, dass sagt sicherlich alles). Und sie schenkt Feinden, die ihr so richtig auf die Nerven gehen, aber tun was sie sagen, immerhin zwei volle Sekunden Zeit um ihr Leben noch zu genießen. Und als sie verraten wurde, von den eigenen Leute, was macht sie, ganz untypisch für eine Heldin? Sie kündigt. Sie kündigt ihren Job als Engel. Ob das schon jemals vor ihr gemacht getan wurde? Das interessiert sie nicht im geringsten. Sie ist eben Angela (die leider vom Schöpfer Todd McFarlane getötet wurde, pfui deibel, ich gestehe, dass war eine der Gründe, warum ich die Serie nicht mehr weiterverfolgt habe).

AntiheldInnen arbeiten und leben gegen den Trend. Ich habe mal ein Interview von einem Zeichner des Films Aladin (Disney) vor Jahren gesehen. Dort wurde gesagt, was viele sicherlich auch bestätigen können. HeldInnen müssen einer gewissen Norm entsprechen. Sie können nicht einfach mal zuschlagen und einfach mal fluchen. Das entspricht ihnen nicht, weil das nicht zu einer/einem HeldIn gehört. Sie haben moralisch einwandfrei zu sein und können jederzeit auch einem Kind präsentiert werden. Immerhin stirbt er ohne zu fluchen.

Immerhin wussten das auch die Leute aus South Park (etwa um 1,50 Minute findet ihr die entsprechende Szene, lol sage ich dazu nur).

AntiheldInnen hingegen fluchen nicht nur, sie sind eben so wie wir, auch wenn wir nicht mit allen von ihnen befreundet sein möchten. Sie haben Sorgen und Ängste, die sie auch zeigen und notfalls auch mal vor allen anderen. Zu ihren Schwächen stehen viele, andere hingegen verbergen sie. Aber sie greifen auch notfalls zu Gewalt und treten den Leuten in den Hintern.

Vor allem aber, sie sind alle individuell. Man kann Dr. House nicht mit Adrian Monk vergleichen. Oder Angela und Buffy. Sie sind alle individuell und haben eben ihre Stärken und Schwächen. Und man kann diese auch sehen. Vermutlich ist das eine der Gründe warum sie uns alle faszinieren.

Übrigens, wer schreibt und wissen möchte, wie man ein Bad Ass kreieren möchte, möge zum Anfang dieses Berichts zurückwandern. Dort ist ein entsprechender Buchtipp :)

P.S. Mir ist bewusst, dass AntiheldInnen nicht so ganz neu sind, da sie schon seit einigen Jahrhunderten in den Büchern auftauchen. Ich habe aber das Gefühl, dass sie erst in den letzten Jahren so richtig in Erscheinung treten.

Wenn man nicht schlafen kann und andere Alltagskatastrophen

Wenn man nicht schlafen kann (warum auch immer, ich weiß es nicht), was macht man? Genau, man hockt am PC und weiß genau, dass man im weltweiten Netzt mehr oder weniger alleine ist, weil die meisten Menschen an einem Samstagmorgen etwas vernünftigeres zu tun haben: Schlafen.

Gestern war der Tag eh schon zum vergessen.

Ein Freund kam vorbei, weil er ein wenig Hilfe wegen einer Unihausaufgabe brauchte. Klar, dass ich helfe. Vorher wollte ich noch den Akku meines Handys abmurksen, weil ich zu den Menschen gehöre, die nur ein völlig leeres Akku auflädt. Zwar soll es kein sogenannten Memoryeffekt mehr geben, aber ich gehe eben gaaaanz auf Nummer sicher. Ich sitze also auf meinem Bett und spiele gerade ein Spiel in der Erfahrung, dass so mein Akku schneller aufgebraucht wird. Dann macht er sich bemerkbar, hei, ich bin alle, ich stehe auf, AUA, ich habe mir in der Kniekehle ein Nerv eingeklemmt (und der tut immer noch weh). Nun gut, Pech gehabt.

Dann war eben mein Kumpel da und er bat, dass ich das Fenster aufmache. Problem, davor sind sehr viele Pflanzen und vor allem, ich kann mich nicht erinnern, wann genau wir im Esszimmer das Fenster das letzte Mal geöffnet haben. Aber gut, Gast ist eben Gast und man versucht seine Wünsche zu erfüllen. Dann musste natürlich passieren, was passieren musste. Wir haben nämlich auf der Fensterbank nicht nur Pflanzen, sondern auch Kakteen (ich denke mal, die ersten Bilder entstehen im Geiste ^^). Und einer davon wird auch liebevoll Schwiegermuttersitz genannt. Ich weiß auch warum.

Auf alle Fälle fällt mir das Ding herunter. Und es gibt Momente, da verfluchen sicherlich Menschen ihre schnelle Reaktion. Ich gestern auf alle Fälle. Dabei stehe ich regelmäßig auf den Schlauch. Denn ich habe den Kaktus, ja, den Schwiegermamasitz aufgefangen. Nur um ihn eine Sekunde (geschätzt) später wieder fallen zu lassen.

Das verdammte Ding lag auf dem Boden, meine Hand tat weh und als ich hinsah, blutete sie auch noch. Im nachhinein bereute ich übrigens, von meiner Hand kein Bild gemacht zu haben. Als ich das Blut dann weggewaschen habe, war es auch weg. Es blutete also nicht weiter oder etwas in dieser Richtung. Zum Glück. Mein Kumpel hat mich noch dazu gebracht, es zu desinfizieren (wir haben zum Glück etwas zu hause) und dann hat es sich gehabt. Die Hand tut nur noch ein wenig weh (dafür meine Kniekehle um so mehr).

Naja, und eben die Nacht konnte ich nicht schlafen (was an Tagen wo ich Spätschicht habe, noch nie vorgekommen ist) und eine verdammte Mücke hat mich die Nacht terrorisiert.

Duhu Mücke, wenn ich dich heute finde, mache ich dir den Gar aus, darauf kannst du deinen letzten Flügel verwetten *grrrr*

Alles in allem, tja, ein mehr oder weniger normaler Tag. Wenigstens konnte ich noch an Kapitel 6 weiter plotten (und wer mich kennt, ahnt, da kommt noch früher oder später ein Blogbeitrag ^^). Ich bin ein wenig übermüdet (bin ja auch seit Freitag acht Uhr wach) und werde nachher vielleicht noch ein wenig dösen.

Aber sonst, ich lebe noch (ach nein wirklich, sonst hätte ich wohl nicht diesen Beitrag schreiben können, lachZ).

Earth Rocks: Mond ~ Ausschreibung

Eigentlich wollte ich ja gestern Märchen für die Ausschreibung der eROTischen Märschen schreiben. Aber ich kam gestern einfach nicht zurande. Es klappte nicht und es wollte einfach nicht. Zwei Anfänge hatte ich, dass wars aber auch schon.

Den ganzen Tag saß ich gestern am PC und habe noch mit Mühe und Not zwei Seiten von Kapitel 1 von meinem Roman noch abgeschrieben.

Heute habe ich dann erfahren, dass Earth Rocks eine Ausschreibung bis nächsten Sonntag zum Thema Mond hat. Gut, ich habe erst einmal nur gelesen, dass sie eine Ausschreibung veranstalten. Als ich dann den Text ausgedruckt und mir durchgelesen habe, entdeckte ich, huch, bis nächsten Sonntag. Und dann wollen sie auch noch 16.000 Zeichen (mit Leerzeichen, wie bei den meisten Ausschreibungen).

Okay, fangen wir einfach mal an zu schreiben. Und was soll ich sagen, ich hatte wieder so eine spontane Idee, wie damals bei der Coming Out Geschichte und habe innerhalb von circa drei Stunden eine zweiseitige Geschichte geschrieben. Klar, die muss noch überarbeitet werden. Denn so ist sie noch ein wenig platt. Aber sonst muss ich sagen, mir gefällt sie.

Ich habe mir den Text jetzt ausgedruckt und werde diese die Woche überarbeiten und ergänzen (habe noch einige Zeichen frei um zu löschen und platt zu machen und so weiter). Dann werde ich die Geschichte einsenden und einfach mal sehen was daraus wird. Ich habe hier ein gutes Gefühl, was natürlich nichts zu bedeuten hat. Aber ich denke mal, wenn man bei einer Geschichte ein gutes Gefühl hat, ist es mehr Wert, als diese mit Bauchschmerzen los zu schicken (wie bei meiner ersten Geschichte, die ich mal eingesendet habe und bis heute auf die Absage warte :) ).

Weird al Yankovic

In meinen Augen ist Weird al Yankovic einer der besten Parodisten der Welt. Hier sind zwei Beispiele (und man erkennt die großen Vorbilder :) ). Ich liebe halt solche Sachen und bin der Meinung, je größer die Sachen sind, die man kopiert, desto größer sind die Werke, weil sie Parodien aushalten.

Übersetzt bedeutet, nur starke Sachen (Filme, Musik, Menschen) schafft man zu parodieren. Wenn man es nicht schafft, kann man es nicht parodieren :)

Hach, da werden Erinnerungen wieder wach :)

Anthologieausschreibung: eROTische Märchen vom Wortkussverlag

Na klar, nach meinem ersten Erfolg mache ich mich nun auf, eine neue Geschichte zu schreiben. Der Wortkuss Verlag hat nämlich eine Ausschreibung zum Thema eROTische Märchen ausgeschrieben.

Und zur Zeit bin ich dabei, mein erstes Märchen zu schreiben.

Wer daran teilnehmen will, findet unter dem zweiten Link alle wichtigen Bedinungen.

Wichtig:

Es können drei Geschichten/Märchen eingesendet werden.

Jedes Märchen sollte maximal 12.000 Zeichen haben (mit Leerzeichen).

Die Farbe Rot (deswegen ist dieser Teil besonders hervorgehoben) muss eine wichtige Rolle spielen.

Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2009

Weitere wichtige Punkte wie, dass die Geschichte nicht öffentlich zugänglich sein darf oder gar veröffentlicht ist, ist bei den meisten Ausschreibungen schon ein Muss. Weiterhin wird auf dem Blog (erster Link) Fragen zu allen wichtigen Themen beantwortet, wie zum Beispiel, dürfen es auch Homoerotische Märchen sein und so weiter.

Wer mitmachen will, der/dem drücke ich die Daumen. Ich werde auf alle Fälle was einschicken. Aber nicht sofort, weil ich mir noch die Zeit gönnen will, die Märchen zu überarbeiten.

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