The Goddess Oracle Deck by Thalia Took

Ich habe mir noch eine Sache überlegt und zwar Linktipps zu geben. Zwar sind sicherlich einige, die ich interessant finde, vielen bekannt. Aber trotzdem, ich werde versuchen einmal die Woche eine bestimmte Seite zu empfehlen. Mal sehen ob es klappt :)

Vor einiger Zeit (ist schon mindestens ein Jahr her) habe ich diese Göttinnenorakelseite gefunden. Die Künstlerin malt hier ihre Version der verschiedensten Göttinnen und vielleicht erscheint es auch mal als Orakeldeck.

Und das ist auch mein persönlicher Linktipp der Woche :)

Feuertanz ~ Frauen schreiben Horror

Der Heyne Verlag hat Anfang der 1990er ein Buch herausgebracht “Feuertanz – Frauen schreiben Horror”. Nun gut, es handelt sich hierbei um eine Anthologie.

Die Herausgeberin Kathryn Ptacek hatte sich öfters Anthologien zum Thema Horror angesehen und sich gewundert, dass nur wenige bis gar keine Frauen vertreten waren. Sie vermutete, dass Frauen sehr wohl Geschichten eingeschickt haben, wenn es Ausschreibungen zum entsprechenden Thema gab, sie aber nicht berücksichtigt wurden. Sie meinte dabei, dass sie nicht glaubte, dass die Leute, welche die Geschichten auswählten, dies mit Vorsatz taten. Es also mit Absicht gemacht hatten.

Auch sonst ist gerade die Horrorecke von Frauen nicht gerade dicht besiedelt. Denkt man an Horror, denkt man eher an Stephen King oder an Dean Koontz. Frauen fallen mir persönlich (mal wieder) keine ein. (Das gilt eigentlich auch für Science Fiction. Marion Zimmer-Bradley ist bei mir aktuell die einzige Autorin die ich mit diesem Genre in Verbindung bringe. Werde mich aber in beiden Bereichen verbessern, versprochen.)

In diesem Buch findet man zwanzig Geschichten, die ausschließlich nur von Frauen geschrieben wurden. Denn die Herausgeberin wollte eine Anthologie veröffentlichen, welche zeigt, schaut her, Frauen könnes auch. Und ich denke, dass Frauen es in der Tat können.

Das Buch habe ich erst heute bekommen, somit kann ich keine inhaltliche Analyse geben, wie gut die einzelnen Geschichten sind und ob es sich lohnt, das Buch zu organisieren. Denn es ist zwischenzeitlich vergriffen (immerhin feiert es nächstes Jahr sein zwanzigstes Geburstag). Desweiteren hat die Herausgeberin empfohlen, dass Buch am besten in einem regnerischen Herbsttag (oder doch eher Abend) zu lesen, wenn man alleine ist, es regnet, der Baum am Fenster kratzt und man so richtig schön gruseln kann. Oder auch in einer dunklen, kalten Witnernacht.

Aber ich muss sagen, mit dem Herbst verbinde ich eher ein gutes Horrorbuch als mit dem Winter. Keine Ahnung wieso.

Kleiner Hinweis: Es gibt die Bending the Landscape Reihe (Fantasy, Science Fiction und auch Horror). Das besondere hierbei ist, dass nicht nur Frauen mitschreiben, sondern dass die Geschichten selber sich um Lesben und Schwule drehen. Egal welche sexuelle Ausrichtungen die AutorInnen haben, die Hauptfiguren müssen Homosexuell sein. Ich selber habe mir bisher Horror gegönnt und allein die erste Geschicht, woah, Hammer. Allein für diese Geschichte lohnt sich die Anschaffung (okay, dass ist jetzt natürlich übertrieben). Ich habe mir vorgenommen auch die Bending the Landscape Anthologie dann im Herbst zu lesen (da sollte ich mir eine Notiz machen), da ich denke, dass es die perfekte Jahreszeit für solche Geschichten sind. Ob ich es durchhalte und bis dahin warten kann, dass ist dann eine andere Geschichte.

Ansonsten, dass war eine Art Buchtipp :)

Lethe, die Göttin des Tages

Ich besitze das Buch “Eine Göttin für jeden Tag” von Luisa Francia. Durch dieses Werk werde ich mich ab und an inspirieren lassen, ein wenig über eine Göttin des Tages Gedanken zu machen. Die Göttinnen können mit den Göttinnen im Buch übereinstimmen, müssen es aber nicht :)

Lethe kommt aus Griechenland und ist die Tochter der Eris. Man findet sie in der griechischen und römischen Sage. Es handelt sich hierbei um den Strom des Vergessens. Starb man, trank man aus ihr und vergaß alles was mit dem irdischen Leben einst zu tun hatte.

Im Grunde genommen empfinde ich das Vergessen nicht immer als schlimm. Klar, wenn man vergessen hat wo wichtige Dokumente sind (heutzutage ein tödlicher Fehler) oder etwas anderes, nervt das einfach. Aber ich denke, es gibt Dinge, die sind ganz angenehm, wenn man sie einfach vergessen könnte.

Communitysucht?

Seit gestern bin ich wieder ein wenig auf MySpace aktiver geworden. Sprich, ich habe einige FreundInnen geaddet (gnagna, Denglische Sprache) und wussele mich da durch die Gegend. Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass es süchtig macht in solch einer Gemeinschaft zu sein.

Denn ich bin regelmäßig die Twitterseite am aktivieren, ich schreibe gerne Beiträge hier im Blog und nun MySpace. Und dabei ist das jetzt nicht die Wahnsinsscommunityseite, finde ich. Es sind halt nur sehr viele bekannte Namen dabei (hei, Silver RavenWolf, Corrine Kenner und auch Zsuzsanna Budapest wie Hadmar von Wieser habe ich dort schon gefunden ^^).

Kann man Gemeinschaftssüchtig sein? Besonders als Erimitin, so wie ich mich manchmal sehe?  Ich denke schon. Dafür ist letztendlich auch das www regelrecht geschaffen. Das Menschen, die im realen Leben entweder die Möglichkeit oder die Lust nicht haben andere Menschen kennenzulernen, es eben übers Internet tun.

Wenn ich so bedenke was ich alles so übers Internet erfahren habe und wen ich schon kennenlernen durfte. Das ist eine Hammersache. Anders kann man es nicht ausdrücken. Im realen Leben ohne das Internet wäre das nicht möglich gewesen. Und wenn doch, dann um einiges komplizierteren Bedingungen (nichts ist theoretisch unmöglich).

Aber auch viel Wissen wäre sicherlich nicht so an diverse Menschen herangekommen, wie es durch das Internet geschehen ist. Denn viele stellen ihr Wissen kostenfrei zur Verfügung und man kann davon lernen (unabhängig der Tatsache ob das zur Verfügung gestellte Wissen richtig oder falsch ist), oder eben auch nicht.

Ich finde es immer wieder schön und interessant zu sehen, was das www so alles bietet. Und gerne bin ich bei dem einen oder anderen Projekt auch ein Teil davon.

Wer berühmt sein will …

… muss heutzutage nicht mehr leiden sondern braucht Web 2.0. Während man früher vielleicht leiden musste (okay, dass galt eigentlich immer im Zusammenhang mit der Schönheit), muss heute eben arbeiten. In der Welt des Web 2.0 eben. Denn heutzutage ist im Internet eine kleine eigene Bevölkerung entstanden. Und mit Hilfe von Blogs, Twitter und Internetseiten kann man diese kleine Bevölkerung zu sich einladen um sich einfach mal vorzustellen.

Web 2.0 ist zu einem Synonym eines Zusammenschlusses verschiedenster Menschen zu einem Netzwerk geworden. Ein Blog kann ein Teil eines Web 2.0 Netzwerkes sein, denn in so gut wie allen Blogs findet man Links zu diversen Internetseiten und weiteren Blogs. Man sehe links in meiner Linkliste und man wisse was ich damit meine :) Auch Twitter ist ein Teil davon geworden, weil viele Menschen daran teilnehmen und zu einer Art Gemeinschaft geworden ist (ob man jetzt hier von einer Gemeinschaft, einem Netzwerk oder gar einer neuen Bevölkerung sprechen kann, will ich nicht erörtern ^^).

So findet man bekannte AutorInnen aber auch Stars aus Funk und Fernsehen immer öfters im Internet. Entweder sie lassen schreiben oder machen sich die Mühe und schreiben selber. So habe ich Neil Gailman in meiner Twitterliste. Corrine Kenner, Lisa Hunt und einige andere sind auch dort zu finden. Und wer sucht, findet sicherlich auch noch andere Persönlichkeiten. (Kleiner Suchtipp, hat man eine Persönlichkeit im Netz gefunden, ist es häufig der Fall, dass die in ihren Listen weitere Persönlichkeiten haben, aber den Tipp habt ihr nicht von mir, lachZ.)

Während man früher vielleicht noch auf Mundpropaganda hoffen und bauen konnte, ist es im Zeiten des www schwieriger geworden. Denn es gibt so viele Publikationsmöglichkeiten, z.B. für AutorInnen (ich bleibe auch mal bei dieser Gruppe als Beispiel), dass es schwer geworden ist, sich von den anderen abzuheben.

Damit will ich sagen, es ist nicht mehr ausreichend ein Buch zu schreiben und alles andere laufen zu lassen. Jetzt heißt es sehr aktiv zu werden. Eben ein Mitglied vom Web 2.0 zu werden. Da muss man eben Werbung für sich machen, nicht aufdringlich, aber konsequent.

Wenn ich eine Autorin mit einem veröffentlichten Werk bin, dann wäre es keine schlechte Idee, wenn ich zu meinem Buch ein Blog eröffne und idealerweise schreibe ich sämtliche Neuerungen dazu. Also wenn eine Zeitung darüber berichtet oder ich eine Rezi gefunden habe oder oder oder.

Nebenbei sollte ich natürlich auch schreiben, wie es mit möglichen weiteren Werken voran geht. Letztendlich ist es besser, wenn ich mögliche LeserInnen, sagen wir mal so, hungrig auf mein neuestes Werk mache. Also sollte ich schreiben was ich so mache, wie es dabei voran geht oder auch nicht und die eine oder andere kurze Leseprobe fallen lassen. Natürlich immer die spannenste, damit es überhaupt Spaß macht, auf das Buch zu warten.

Nebenbei hält man sich mit Twitter in Erinnerung. Schnelle Nachrichten kostenfrei in die Welt geschickt. Und alle, die mich geaddet haben, können lesen was ich gerade mache. Das geht schneller als einen kurzen Blogbeitrag zu schreiben. Man muss sich nur einloggen (oder das eine oder andere Programm herunterladen) und schon kann es losgehen.

Nur die ganz großen können es sich vielleicht noch leisten, nicht im Web 2.0 nicht aktiv zu sein. Je kleiner man aber ist, desto eher ist es empfehlenswert. Und mir persönlich macht es außerdem auch noch Spaß.

Zwischen den Stühlen ~ Zwei Romanprojekte und viel mehr

Ich habe jetzt meine drei Tarotdecks bekommen (das war wirklich Eiltempo, mehr kann man nicht sagen, am Donnerstag bestellt und am Samstag bekommen, dass gefällt mir :) ).  Natürlich habe ich meine typischen Rituale durchgeführt. Also erst einmal gezählt ob alle da sind und dann mir die Bilder betrachtet. Ich bin glücklich über meinen Fang, denn alle drei Decks gefallen mir. Klar habe ich mal wieder was zu meckern, so im groben und ganzen, aber sonst bereue ich den Kauf nicht.

Eine entsprechende Rezension der Decks wird noch folgen, auch wenn ich gerade überlege dafür ein Extrablog zu verwenden.

Natürlich habe ich sofort die Decks für mein zweites Romanprojekt verwendet und muss sagen, diesmal arbeite ich um einiges strukturierter als bei meinem Krimi. Ich habe die Charaktere gesucht und die Grundstruktur des Romans erarbeitet (zu mehr habe ich es bisher noch nicht geschafft). Das freut mich, dass ich eben ein wenig Struktur in die Arbeit hineingebracht habe und nicht quer durch den Garten geschriebe habe. Vermutlich hat das Lesen diverser Schreibratgeber doch geholfen.

Zur Zeit arbeite ich an meinem Krimi (Romanprojekt 1) indem ich Kapitel 1 abschreibe. Denn meine alte Festplatte mit zehn Kapiteln (ja, ihr habt richtig gelesen, 10 Kapitel hatte ich und am elften hatte ich gearbeitet) schmierte ab und ich konnte die Daten bisher noch nicht retten. Gerade bei Kapitel 1 bereue ich es, denn bis auf einige Ausnahmen ist es die beste Version die ich geschrieben habe. Zwar werde ich es noch überarbeiten, aber dafür brauche ich diese Version wieder auf meiner neuen Festplatte. Daher werde ich die Tage wieder tippen müssen.

Das zweite Projekt ist eher ein Roman, welche Probleme der Gesellschaft ansprechen soll. Dabei verdrehe ich ein wenig die Realität. Wer die “Egalias Töchter” von Gerd Brantenberg kennt, weiß was ich damit meinen kann. Das werde ich erst einmal in meinem Notizbuch ausarbeiten und wenn ich dann mit Projekt 1 fertig bin, werde ich das dann tippen. Ich denke, bis dahin habe ich eine vernünftige Grundlage geschaffen.

Es gibt noch Ideen, die ich aus anderen Foren und Blogs gefunden habe, wie man ein Roman schreiben kann, die ich hier ebenfalls anwenden werde. Mal sehen ob es so klappt, wie ich es mir vorstelle. Ich mache mir dazu auch meine Notizen, damit ich später davon weiter profitieren kann und vor allem, die Ideen die ich jetzt entwickle, später ausarbeiten kann. Denn nichts bleibt stehen, alles entwickelt sich.

Ein kleines Ritual habe ich beim schreiben schon entwickelt. Jedes neues Projekt bekommt ein dickes Notizbuch von mir und ein neues Tarotdeck (mindestens eines). Zwar muss das Tarot nicht zum arbeiten geeignet sein (kann es aber), aber ich liebe es, meine Gedanken und Recherchen in einem dicken Buch zu schreiben und dann damit zu arbeiten. So wie bei Projekt 1 (das Buch habe ich seit drei Jahren, was man ihn ansieht, leider gibt es diese nicht mehr, schnieff) und nun auch bei Projekt 2.

Gerade eine Bestellung aufgegeben ~ Romanprojekt

Ich arbeite gerade ja an einen Krimi und habe dafür einige Decks hier auf Lager, die ich gerne dafür benutze. Nun möchte ich nebenbei an einem weiteren Romanprojekt arbeiten, den ich schon vor längerer Zeit begonnen habe. Es ist nur das Problem, damals wusste ich nichts vom strukturierten Arbeiten und allem drum herum, so dass es bald aber sicher einschlief.

Nun habe ich mir überlegt, dass Projekt wieder herauszukramen, denn ich denke, die Grundidee ist gut und ich habe auch schon die weiblichen Hauptcharaktere herausgearbeitet. Die männlichen Charaktere kommen bald.

Tja, was hat das jetzt mit meiner Bestellung zu tun? Klar, es handelte sich dabei um Tarotdecks. Nun gut, eigentlich wollte ich nur eines kaufen. Und zwar das Gay Tarot. Damit will ich die männlichen Figuren bearbeiten (wer jetzt gut ist, kann sich seinen Teil denken, lache). Aber wenn ich schon Versandspesen bezahle, dann kann sich eine Wolfskatze auch mal beim Anbieter (oder auch Anbieterin :) ) mal umsehen, was die noch so anbieten. Ich habe einige Decks gefunden, wo ich mir dachte, dass könnte in meiner Sammlung gut passen.

Am Ende habe ich jedoch eine Entscheidung treffen müssen (sonst wären um die sieben bis zehn Decks in meinem Warenkorb gelandet) und nun habe ich zwei für mich weitere tolle Decks gefunden.

Einmal das Sensual Wicca Tarot. Nerthus hatte von diesem Deck einige Male in ihrem Blog berichtet. Und ich fand das so interessant, dass ich mir dachte, wieso eigentlich nicht.

Und dann habe ich mir noch das Zerner Faber Tarot von Amy Zerner und Monte Farber gekönnt. Ich habe ihr Goddess Guide Me (Göttin führe mich) Orakel (auf deutsch) bekommen und fand es von der Ausstattung interessant. Denn es besteht aus Collagen. Und wenn ich die Bilder richtig deute, dann ist ihr Tarot ebenfalls eine Collage. Mal sehen wie es im Original aussieht.

Das sind meine drei Eroberungen, die ich mir mal gegönnt habe (wenn ich kein Geld habe, dann kann ich mir was kaufen, lache).

Tarotregeln

Ich wussele gerade durch das Internet und suche mal dieses und mal jenes. Dabei bin ich auf ein Forum gestoßen, wo eineR der UserInnen die Empfehlung gab (sehr eindringlich übrigens) das Tarot für sich niemals öfters als zweimal im Monat zu legen. Für alle anderen ist es in Ordnung, aber nicht für sich. Die Konsequenz, man verscherzt es sich sonst mit den göttlichen Mächten.

Ah ja, jetzt weiß ich Bescheid.

Ich habe das Gefühl, wenn ich mich so umlese, dass besonders rund um das Tarot Regeln gibt, an deren Sinn ich persönlich mehr als nur zweifle. Warum bitte schön darf ich nich öfters als zweimal im Monat die Karten legen? Warum sollten die Göttinnen und Götter auf mich sauer sein?

Klar ist es für Menschen die süchtig sind oder Tendenzen zeigen, dass sie es werden könnten, schon eine gewisse Relevanz, dass sie es nicht übertreiben. Da würde ich es auch sagen, dass sie nicht öfters die Karten legen. Und eben die Frage, warum sollte wer deswegen auf mich sauer sein?

In erster Linie geht es mir beim legen darum zu wissen, ob der Weg den ich gehe oder die Entscheidung die ich treffe, gut für mich ist. Und theoretisch kann ich täglich irgendwelche Entscheidungen treffen. Klar, sich zu fragen ob man dieses kaufen oder jenes machen sollte, dafür die Karten zu legen ist mehr als übertrieben. Aber wenn ich große Fragen habe, soll ich den Job kündigen und mich selbstständig machen, soll ich die Reise antreten, soll ich diesen Menschen treffen, dann empfinde ich es als wichtig zu wissen, was auf mich zukommt. Und das sind Sachen, die doch sehr tiefgreifend sein können.

Es gibt auch noch andere Tarotregeln, wo ich persönlich nur den Kopf schütteln kann. So zum Beispiel, dass man überhaupt nicht die Karten für sich legen darf, außer am Neujahrstag oder Samhain (je nachdem zu welcher religiösen Gruppe man angehört). Dann gibt es auch noch die Regel, dass man sich gar nicht die Karten legen darf (ja, auch die gibt es). Oder es gibt die Regel, dass man nur dann die Karten legen darf, wenn man selber hellsichtige Fähigkeiten besitzt (dazu habe ich den einen oder anderen Beitrag geschrieben).

Wenn es ums Tarot geht, haben alle und niemand eine Meinung. Da werden Regeln aufgestellt, die für mich eher nach Willkür klingt und wenn man sich an die nicht hält, dann, ja was dann eigentlich? Fällt mir dann der Himmel auf den Kopf? Mögen mich die Göttinnen und Götter nicht mehr? Kann ich nie wieder die Karten legen?

So ungefähr wird bei einigen gedroht.

Nur stimmt das denn auch wirklich?

Ich selber hatte eine Zeitlang sehr häufig die Karten gelegt und mir ist nicht der Himmel auf den Kopf gefallen. Eindeutig nicht. Und ich habe auch nicht gespürt, dass mich meine Göttinnen, mit denen ich häufig arbeite, mich nicht mehr lieb haben. Ich glaube eher, dass einige Regeln aufstellen, um irgendwie in eine kleine Geschichte des Tarot einzugehen. XYZ hat folgende Regel aufgestellt, an die sich noch heute alle halten. Oder sie wollen auf ihre Art und Weise Macht ausüben.

Was es auch ist, was die Leute zu solchen Aussagen trifft, ich bin der Meinung, man selber kann die besten Regeln für sich aufstellen. Silver RavenWolf sagt zum Beispiel, wenn man ein Ritual durchführen möchte, sollte man vorher die Karten befragen, ob das Ritual überhaupt nötig ist. Auch das ist eine Regel, die man eher als Vorschlag umformulieren möchte. Denn seien wir mal ehrlich, wenn ich etwas machen will, dann mache ich es auch. Egal ob ich eine Regel im Hinterkopf habe oder nicht. Sonst wäre das Justizwesen ziemlich arbeitslos, dass nur am Rande bemerkt.

Von Namen und Namen

Ursus hat in ihrem Blog einen interessanten Beitrag zum Thema Vornamen und die Verhunzung (also kaputt machende Aussprache) dieser geschrieben. So werden Kinder nicht mit dem richtigen Namen angesprochen, weil die Leute diese, aus welchen Gründen auch immer nicht kapieren, wie es richtig heißt. Dann werden harmlose Namen so verändert, bis sie einen zweifelhaften Wert einer Besonderheit haben oder die armen Kinder bekommen Namen von Stars, weil die gerade In sind und Mama und Papa der Meinung waren, aus dem Kind wird einE zukünftigeR wer auch immer.

Jeder Name macht aus dem Menschen etwas individuelles. Auch wenn zwei Menschen den gleichen Namen führen, tragen sie doch ein individuellen Merkmal. Denn ich bin mit meinem Geburtsnamen, auch wenn er nicht originell ist, doch auf meine Art und Weise damit einmalig. Denn mich, so wie ich bin, gibt es aller Wahrscheinlichkeit kein zweites Mal auf der Welt. Das hat nichts mit arroganz zu tun, sondern ist eher eine Tatsache. Mein Genpool setzt sich aus zwei verschiedenen Menschen zusammen, die wiederherum aus den Genen vierer Menschen dieser Erde zusammengesetzt sind und so weiter und so fort. Ich habe zwar mal gelesen, dass einE GenetikerIn mir da was Husten würde, wegen meiner Einmaligkeit (ich habe da ein Mathebuch, aber ich will mich jetzt nicht aufs Glatteis hinauswagen, in dem Sinne, will ich da gar nicht tiefer einsteigen).

Daher sollte ein wenig mehr Respekt gegenüber der Vergabe der Namen vorgenommen werden (und nicht nur gegenüber der Aussprache). Eigentlich sollte ich Désirée heißen. Denn mein Vater war von DésiréeNosbusch sehr begeistert. Aber meine Oma war damit überhaupt nicht zufrieden und hat dagegen ordentlich gewettert. Wenn es nach ihr gegangen wäre, wäre ich eine Caroline. Warum auch immer. Zu der Zeit lief aber eine Kuh (ich meine damit das Tier Kuh, also ein weiblicher Hausrind) über die Werbelandschaft und meine Mutter meinte, nein, eine Caroline kommt mir nicht ins Haus. Und über diese Ecken kam ich zu meinen heutigen Namen. Und ganz ehrlich, inzwischen kann ich mir auch keinen anderen vorstellen.

Zumal mir die Bedeutung des Namens gefällt. Die Freie, die Unbeugsame bzw. die Gleichheitsliebende. Das alles habe ich schon gelesen. Und die Punkte sehe ich für mich und meiner Seele.

Daher finde ich es wichtig, wenn man ein Kind hat, sollte man diesem armen Wesen nicht einen Namen aus Lust und Laune geben. Wenn es ein Allerweltsname ist, den Eltern aber trotzdem gefällt, dann soll man ihn ruhig dem Kind geben. Eine ehemalige Klassenkameradin muss als Nadin (ohne e) herumlaufen, weil die Hebamme die Eltern dazu überredet hat. Denn zu ihrer Geburt gab es viele Mädchen und da hießen sehr viele Nadine (also mit e). Damit die Hebamme die Kinder unterscheiden kann und damit die neue Erdenbürgerin einmalig ist, sollte sie anders heißen, schlug diese vor. Doch die Eltern bestanden eben auf Nadine, in ihrem Fall aber ohne das e.

Und diese Einmischungen kommen immer wieder vor (wie in meinem Fall). Letztendlich müssen nicht die, die entscheiden, welchen Namen das Kindchen tragen soll, damit herumrennen, sondern eben das Kindchen. Daher, finde ich, sollte man persönliche Vorlieben ein wenig zurückstecken. Denn früher wurden Namen als ein magischer Spruch angesehen. Wer den wahren Namen von etwas oder jemanden kannte, hatte automatisch Macht über dieses oder etwas.

Aber heutzutage ist schick was In ist. Manche suchen sich die Namen aus den Musikcharts oder den Filmen, welche eine Zeitlang auf Platz 1 sind. Da wird sicherlich etwas schickes dabei sein. Bei denen, die wir so bewundern ist so manch eine noch kuriosere Namensvergabe ausgebrochen. So gibt es Kinder die nach Früchten, Städten oder Länder benannt sind. Doppelnamen die eher in eine Lachnummer gehören oder sonstiges. Ich stelle mir das in der Zukunft vor. Die Kinder werden bei ihren Namen gerufen (hoffentlich auch richtig, sonst siehe Ursus Beitrag) und dann kommt ein Birne Bonn werwasauchimmer Aufruf. Schon weiß die Klasse Bescheid. Deine Mama oder dein Papa ist ein Star. Woher weißt du das? Du hast keinen vernünftigen Namen.

Schick ist was In ist. Und die Kinder leiden dann darunter. Juchuuu….

Für mich gilt, sollte ich in diesem Leben wirklich ein Kind auf die Welt bringen, kriegt es einen eigenen Namen. Unabhängig der Tatsache was andere davon halten. Und wenn die es mir ausreden wollen, diskutieren wir mal.

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