TwitterZwitscher

Okay, ich habe eigentlich keine Ahnung von der Sache, aber ich Twittere nun auch. Mein Twitter ist gerade mal eine Minute alt, aber mal sehen wie sich das entwickelt. Und schon verfolge ich drei Personen :)

Ich habe mal bei einem Nachrichtensender die neuesten, persönlichsten Informationen nicht über Foren oder Chats recherchiert wurde, sondern eben über Twitter. Und gerade in letzter Zeit habe ich immer wieder von Leuten gelesen, die Twitter für sich entdeckt haben und darüber Informationen geben, was das ist und wie man es benutzen kann. Normalerweise bin ich ja nicht unbedingt ein Fan von Massensachen, also Dinge, welche die Massen anpreisen und verkaufen (auch wenn es kostenfrei ist). Aber das hat mich doch schon interessiert und ich werde mich mal da durchwusseln.

Ihr könnte meine aktuellen Twitterbeiträge hier auf der linken Seite, wo die ganzen Links sind, gaaanz unten finden. Dort seht ihr dann, was ich und andere bei mir so twittern (ich glaube zumindest, das andere da mit twittern können).

Viel Spaß dabei.

Bücherstöcken

Ich habe ein Bücherstöcken bei Neniel gefunden (nachdem ich mich durch mehrere Blogs gewusselt habe) und einfach mal geklaut.

Bücherstöckchen

Gebunden oder Taschenbuch?

Es kommt immer darauf an. Unterwegs mag ich eher Taschenbücher, weil die leichter sind und ich sie in meine Tasche stopfen kann (wobei ich es nicht mag, wenn die umknicken). Zu Hause ist es mir egal, was ich lese.  Es kommt nicht auf die Hülle, sondern auf das Innere an, lachZ.

Amazon oder Buchhandel?
Da ich viele englische Sachen lese, greife ich immer wieder auf den Onlinehandel zurück (bei englische Sachen lohnt sich übrigens der Vergleich bei den Onlinehändler, denn da gibt es kein Buchbindungspreis, nur mal so erwähnen tut). Denn die gibt es kaum bis gar nicht im Buchhandel, was ich schade finde (bisher habe ich nur ein modernes Buch im Buchhandel kaufen können, aber so Fachliteratur bzw. Sachbücher, die gibt es nicht). Sonst gehe ich gerne stöbern.

Lesezeichen oder Eselsohr?
Ganz klar Lesezeichen. Ich finde Eselohren total hässlich. Und wenn ich mal ein Buch verkaufen will, bringt das weniger ein, mal so ganz nebenbei erwähnen tut.

Ordnen nach Autor, Titel oder ungeordnet?
Zwar versuche ich nach Themengebiet zu sortieren, aber klappt nicht so ganz. Daher geht es auch nach Platz. Aber bestimmt nicht nach Autor oder Titel. Dann könnte man das als ungeordnet bezeichne.

Behalten, wegwerfen oder verkaufen?
Wenn das Buch gut ist, behalten. Wenn das Buch schlecht ist verschenke ich es entweder oder tausche es bei TT ein. Gelegentlich verkaufe ich es auch, weil ich auch gerne Geld für das nächste Buch zusammenspare. Bücher wegwerfen? Bin ich denn verrückt? Nur wenn es völlig zerfetzt ist, dann können wir darüber diskutieren, sonst nicht.

Schutzumschlag behalten oder wegwerfen?
Behalten, sieht doch schicker aus.

Mit Schutzumschlag lesen oder ohne?
Runter um den Schutzumschlag zu schützen und um bequemer lesen zu können.

Kurzgeschichte oder Roman?
Ganz klar beides. Wobei ich im Moment Kurzgeschichten bevorzuge. Mal sehen wie lange ;)

Harry Potter oder Lemony Snicket?
Jaja, ich habe alle Harry Potter Bände (bis auf den letzten) gelesen und diese sogar in der amerikanischen Version (die um einiges schöner ist als alle anderen die ich kenne), bis auf den letzten. Nun ja, ein paar Sünden muss man haben.

Und wer ist Lemony Snicket? Kenne ich nicht, also Harry Potter erst einmal.

Aufhören wenn man müde ist oder wenn das Kapitel zuende ist?
Ich höre nur dann bei Müdigkeit auf zu lesen, wenn ich fast zusammenbreche (dann fange ich meistens nicht an), also bis Kapitel fertig ist.

Kaufen oder leihen?
Wenn ich weiß, dass jemand ein Buch hat, wo ich mir nicht gaaaanz sicher bin ob der toll ist, dann leihe ich schon mal, aber das ist eher selten. Bin gierig und muss einfach Bücher haben (ich mag lieber Bücher kaufen als Schuhe, dass sagt doch schon alles). Also eher kaufen.

Neu oder gebraucht?
Hauptsache ich habe mein Suchi (also das gesuchte Buch). Wobei ich schon darauf achte, dass mich die Seiten nicht anspringen. Es soll schon einigermaßen aussehen.

Kaufentscheidung: Bestsellerliste, Rezension, Empfehlung oder Stöbern?
Ich bevorzuge eigentlich stöbern. Bei Bestsellerlisten habe ich immer so meine Bedenken. Es werden ja gerne Bücher gepuscht wo ich mir sage, wie kommen die überhaupt in den Druck, geschweige auf Platz 1 irgendeiner Liste. Rezensionen lese ich mir schon durch. Aber viele sind nicht die Zeit wert, welche ich mit dem lesen dieser verschwende. Denn sie sind respektlos und ohne sinnigen Inhalt geschrieben. Absolut wertlos. Und besonders lustig wird es, wenn sie dann der Meinung sind, den Inhalt zu verraten. Wozu soll ich dann noch das Buch lesen? Empfehlungen berücksichtige ich nur, wenn ich den Lesegeschmack der Person kenne und die Person dahinter. Eine Freundin mag Liebesromane, ich weniger. Kann sie mir ein Buch empfehlen? In ihren Genre schon. Also bevorzuge ich eher stöbern und dabei ist es egal wo, im Internet oder im Handel. Und auch da lege ich mich ab und an rein :)

Geschlossenes Ende oder Cliffhanger?
Solange es dabei intelligent zu Ende geht, ist mir die Art des Endes egal. Ich mag nur nicht das Gefühl haben, dass der Autor oder die Autorin keine Idee mehr hatte und deswegen das Ding schnellstmöglich abschließen wollte.

Morgens, mittags oder nachts lesen?
Morgens, mittags und nachts lesen.

Einzelband oder Serie?
Kommt drauf an. Manchmal mag ich Serien und manchmal eben Einzelbänder. Was ich bei Serien nicht abhaben kann, wenn auf Länge geschrieben wird, nur um viel Geld zu scheffeln (da gibt es einige Fälle). So macht man tolle Serien einfach nur kaputt. Und bei einigen Einzelbänder habe ich mir gewünscht, dass es noch mehr Bänder gibt.

Lieblingsserie?
Aktuell “Das Rad der Zeit” vom verstorbenen Autor Robert Jordan. Sonst suche ich noch nach einer neuen Serie.

Lieblingsbuch von dem noch nie jemand gehört hat?
Mein Roman.

Lieblingsbuch, dass du letztes Jahr gelesen hast?
Zu viele, es gibt viele tolle Bücher die ich lesen durfte.

Welches Buch liest du gegenwärtig?
“Charakter and Viewpoint” von Orson Scott Card und “Womanthology” herausgegeben von Pam Keesy und Forrest J Ackermann.

Absolutes Lieblingsbuch aller Zeiten?
Das Geheimnis des Silbervogels von Joyce Petschek

LieblingsautorInnen?
Sehr viele, da kann ich beim besten Willen nicht alle aufzählen.

P.S. Wer will kann dieses Stöcken mitnehmen, ich werfe es euch gerne zu :) Schreibt gerne ein Kommi wo der so gelandet ist. Ich freue mich.

Lesbische Aktivistin bittet um Verzeihung

Dieses Video habe ich bei L-Talk gefunden. Und ich muss sagen, richtig so (wer den Beitrag aus sprachlichen Gründen nicht ganz versteht, in dem verlinkten Beitrag steht eine Zusammenfassung). Und an dieser Stelle möchte ich sagen, dass kann ich nur unterschreiben (und lasse mich auch zu einer Kurzgeschichte inspirieren).

Kapitel 2 und Seite 6

Ich arbeite gerade sehr fleissig an Kapitel 2 und muss sagen, ich bin begeistert. Denn so gut habe ich die erste Version nicht schreiben können. Es geht total flüssig. Am Freitag habe ich zwei Seiten und ein wenig von Seite drei geschrieben. Am Montag war noch eine Seite dabei und heute habe ich auf Lätti (so heißt mein Minilaptop) noch mal einige Seiten geschrieben.

Zur Zeit schreibe ich weiter und habe Seite 6 erreicht. Und es geht so flüssig. Ich habe ja erst einmal den Plot zu Kapitel 2 erarbeitet und für jede Szene ziehe ich meine Karten um zu sehen, wie es weiter geht. Und bisher komme ich hervorragend zu Rande. Gut, die Szenen beißen sich mit der Grundidee des Kapitels. Das gebe ich zu. Aber man muss ja flexibel sein um das Beste herauszuziehen.  Wenn das so weiter geht, habe ich bald Kapitel 2 fertig und kann dann endlich mit dem nächsten anfangen. Und wenn das wiederherum so gut weiter geht, habe ich dieses Jahr mein Roman endlich fertig. Immerhin arbeite ich seit circa drei Jahren an diesem Buch.

Eigentlich schon faszinierend, was ich bisher mit meinem Roman erlebt habe. Allein schon den Anfang des ganzen Romans habe ich mindestens drei Mal geändert. Die absolute Grundidee ist dabei immer gleich geblieben. Aber alles drum herum hat sich inzwischen so übelst geändert, dass ich den Grundroman gar nicht mehr in der aktuellen Version wieder finde. Ich habe sogar das Gefühl, dass er sehr düster geworden ist. Dabei sind Figuren gekommen und wieder verschwunden (nur ausgelöscht, nicht getötet). Auch die Umgebung hat sich in den Grundzügen geändert. Vom Namen und auch vom Zerstörungsgrad des Orignalortes.

Aber auch mein Hauptcharakter hat sich sehr stark verändert. Einmal seine Grundrolle und dann auch seine Eigenschaften. Danke liebes Tarot. Gerade bin ich am überlegen, ob ich seine eigentliche Kollegin aus dem Roman löschen soll. Im Moment kann ich mit ihr nichts anfangen (und ehrlich gesagt, hatte ich sie komplett vergessen für eine Weile). Aber das werde ich sehen, wenn ich mit der aktuellen Szene fertig bin. Ich mag mein neuen Charakter übrigens total gerne, die ist einfach herrlich arrogant. Wobei ich das noch ausbauen muss :)

Bekenntnisse einer Misanthropin [Kurzgeschichte]

Ich hasse Menschen. Das ist sicherlich ein guter Grund, warum ich mich selber eine Misanthropin nennen kann. Denn Menschen die sich, so wie ich das tue, zu der Sorte MisanthropInnen gehören, haben eine Neigung dazu, Menschen zu hassen. Daher passt die Bezeichung gut zu mir. Denn ich hasse Menschen.

Dabei möchte ich betonen, dass ich Menschen nicht deswegen hasse, weil sie dumme Kreaturen sind, die andere Menschen, letztendlich auch dumme Kreaturen, quälen, sie ausrauben, vergewaltigen und umbringen, sondern auch ihre Lebensgrundlage, damit meine ich übrigens die Erde, ausbeuten und vernichten und keine Sekunde Zeit daran verschwenden, dass wir so etwas wie einen zweiten Planeten, trotz idiotischer Bestrebungen ins All zu gelangen, besitzen, den wir das gleiche antun, was wir mit der aktuellen Erde machen. Übrigens, neben der Tatsache, dass es sich hierbei um einen sehr langen Satz handelte, möchte ich noch eines klarstellen, Raumfahrt, so nett sie doch ist, halte ich deswegen idiotisch, weil wir hier noch genügend Probleme haben, die wir erst einmal lösen, bevor wir uns fragen was unsere Allcrew da oben macht, deren Sauerstoff ausgegangen ist. Aber das ist im Grunde genommen ist eine völlig andere Geschichte. Und vielleicht diskutieren wir sie ein anderes Mal.

Nein, mein Hass auf den Menschen hat einen anderen Grund. Nun gut, sie hat mehrere, aber wir wollen an dieser Stelle einfach mal nicht übertreiben. Denn ich neige nicht zu Übertreibungen, weil sie mir nicht so liegen. Nun gut, sie liegen mir schon, aber ich muss ja jetzt nicht übertreiben.

Zeit meines Lebens habe ich keine guten Erfahrungen mit der Gattung Mensch, dem sogenannten Homo Sapiens, was immer das auch letztendlich sein soll, gemacht. Von unerfreulichen Erfahrungen der sanften Art, mach Platz da, bis zum Mobbing war im Grunde genommen alles dabei. Ich habe meine Erfahrungswerte und meine Bilanz, die ich daraus ziehe, nun man kann sagen, die ist eben nicht positiv.

Nun gut, man könnte jetzt sagen, das machen ja viele mit. Dagegen kann ich nichts sagen. Aber nicht alle verkraften das. Zumal ich zu der Sorte Einzelgängerin gehöre. Ich mag einfach nicht den Umgang eines Menschen, gar wenn diese Kreaturen der Meinung sind mich berühren zu müssen, igitt. Ich weiß nicht wieso der sogenannte Homo Sapiens der Meinung ist, sich permanent betatschen zu müssen. Was haben sie davon? Ich vermute, wenn Sie zu der Sorte Mensch gehören die Soziologie oder Psychologie studieren oder studiert haben, können Sie mir da eine total intelligente Antwort geben. Aber wissen Sie was? Ich möchte diese gar nicht hören. Danke aber nein danke. Immerhin sind Sie ein Mensch. Und somit hasse ich auch Sie.

Na, hätten Sie das erwartet? Wie ja, na jetzt bin ich aber beleidigt. Sie können gehen, ich möchte nichts mehr mit Ihnen zu tun haben. Verschwinden Sie schon. Immerhin habe ich Besuch bekommen. Meine besten FreundInnen sind da …

Kurze Anmerkung: Wie der Titel es schon sagt, es handelt sich um eine Kurzgeschichte. In diesem Fall sogar um eine spontane. Also nichts geplant, nichts geplottet oder derartiges. Sondern einfach drauf los geschrieben. Natürlich stammt die Geschichte komplett von mir und somit liegt das Urheberrecht auch bei mir :)

Und das Wort Misanthropie gibt es wirklich und ich habe es aus einem Lied von Farin Urlaub gelernt. Ich hoffe es hat euch gefallen :)

Morgen/Abendsonne in Afrika?

Ich habe mir vor kurzem eine neue Digitalkamera gegönnt und natürlich sofort damit herumgespielt und einige Bilder gemacht. Immerhin habe ich das Teil und immerhin soll es ja nicht einfach so herumliegen. Gestern auf dem Weg von der Arbeit nach Hause habe ich einige Bilder gemacht. Und heute, wo es mir zwischenzeitlich ein wenig besser ging (hab da was mit dem Magen :) ), habe ich noch ein paar Bilder gemacht. Die werde ich hier nach und nach einstellen.

Ich habe heute morgen die Sonne durch ein Baum fotografiert. Meine Mutter meinte, dass es sie ein wenig an Afrika erinnert. Daher auch der Titel. Es sind aber nicht  Bilder aus Afrika, sondern von Balkonien und es ist definitiv eine Morgensonne. Trotzdem finde ich die Bilder wunderschön.

Erstes BildErstes Bild

Zweites BildZweites Bild

Drittes BildDrittes Bild

Ich mag meine neue Digitalkamera. Aber ich will ehrlich sein, aber gegen eine vernünftige Spiegelreflexkamera stinkt diese hier ab, da kann sie noch so toll sein. Der Vorteil ist aber, man kann auch ein Bild verhauen ohne gleich an das Geld zu denken, dass man für ein Druck des Bildes ausgibt (ich rede natürlich noch von einer echten Filmkamera).

Kapitel 2 und das Tarot

Ich habe ja mal erwähnt, dass ich ein gewisses Buch von Corrine Kenner habe und das ich gewisse Probleme mit dem Anfang habe. Nun, ich habe gerade die erste Seite von Kapitel 2 geschrieben und auf einmal hatte ich keine Probleme.

Gut, direkt dem Tarot kann man so etwas niemals allein verdanken. Denn immerhin muss ich mir auch überlegen, wohin es gehen soll. Also welchen Anfang es nehmen könnte und mit welchen Karten ich arbeiten könnte. Aber letztendlich haben die Karten gesagt, in welche Richtung ich gehen kann und was ich schreiben kann. Auf einmal war der mysteriöse, böse Anfang kein Schreckgespenst mehr.

Letztendlich ist der Anfang kein Schreckensgespenst, dass ist im Grunde genommen Blödsinn. Es tut ja nicht weh, in medias res anzufangen, also mitten im Geschehen. Nur stelle ich mir immer die Frage, ist der Anfang in Ordnung, fessele ich die Leserinnen und Leser? Auch das ist im Grunde genommen Blödsinn, denn letztendlich müssen die ersten drei bis vier Seiten die Leute fesseln, danach sollte es eigentlich flutschen. Entweder man hat die Leute genügend gefesselt und schreibt eine interessante Geschichte, oder man hat eh verloren.

Ich befürchte, ich mache mir einfach zu viele Gedanken darüber. Das ist mein Grundproblem. Aber bei dem Anfang, den ich jetzt gerade geschrieben habe, da sollte ich mir Gedanken machen, warum ich mir Gedanken machen. Denn es ist in vielen Dingen doch sehr eindeutig (böse wer böses denkt, oder? grinZ).

Seite 1 ist geschafft, dann weden die nächsten 19 noch folgen :)

Kreativkiller Existenzängste

Ich habe einige Zeit nicht mehr geschrieben. Das hatte leider auch konkrete, reale Gründe. Bei mir lief der aktuelle Vertrag aus und ich war total blockiert bezüglich des Schreibens, teilweise des Lebens. Klar habe ich komplett die Schuld dafür, denn ich hätte mich früher für etwas anderes bewerben können, tat ich aus diversen Gründen nicht und erst diesen Montag kam die Erlösung (Mittwoch lief der Vertrag aus), dass ich doch ein Stammvertrag bekommen habe.

Aber ich habe daraus zwei Dinge gelernt. Einmal, ich werde mich umschauen und etwas suchen und auch finden, wo ich die nächsten Jahre sicher arbeiten kann und auch will. Und zum anderen, solche Existenzängste behindern richtig im Leben und der Kreativität. Ich musste mich manchmal richtig hinsetzen und mich dazu zwingen, ein wenig kreativ zu sein, ein kleines Fitzelchen zu schreiben.

Es ist interessant zu sehen, wie sehr das reale Leben auf uns Einwirkung hat, also auf das spirituelle Leben. Und die Kreativität zähle ich dazu mit.

Auf alle Fälle habe ich den Vertrag, fünf Stunden weniger aus Personalkosten und seit dem geht es drunter und drüber. Viele Menschen von der Arbeit sind gegangen. Sie wurden entweder nicht übernommen oder können sich den neuen Vertrag nicht leisten. Es tut irgendwie schon weh zu sehen, wie liebe Menschen gehen müssen. Andererseits ist es wichtig, wenn man immer im Fluss bleibt und nicht stockt. Ich denke einfach, dass Veränderungen das Leben bereichern. Aber ich gebe zu, es gibt Momente, da mag ich keine Veränderungen.

Aber alles in allem, es ist erst einmal Ruhe eingekehrt, mal sehen wie lange, und ich werde wieder öfters bloggen.

Neue Wege mit dem Tarot

Seit ich das Buch von Corrine Kenner “Tarot for Writers” durchhabe, bin ich am überarbeiten, wo es nur geht. Ich hatte ja eigentlich Kapitel 2 von meinem Roman fertig, aber der hat mir im Grunde nie richtig gefallen, wusste aber nicht, wie ich ihn besser schreiben könnte.

Ich sitze jetzt fast die ganze Woche daran und lege quasi für das Kapitel die Karten und weiß wo der Konflikt ist, welche Figuren da auftreten werden, wo sich meine Charaktere hinbewegen und wie es endet. Einige Ideen hatte ich auch schon vor dem Karten legen und diese werde ich nicht verwerfen. Denn man sollte sich ja nie komplett abhängig von etwas machen, besonders nicht in der Kreativität. Aber andererseits ist es ja so, dass meine Grundideen sogar bestätigt werden und ich daher diese schreiben kann. Nur wurde fast der komplette Plot völlig umgewürfelt.

Weiter habe ich nun einen neuen Charakter kennen gelernt, die vorher nur eine unwichtige Nebenrolle hatte und nun zu einer möglichen Hauptrolle aufsteigen könnte. Ich kenne ihre Probleme (dank des Tarots) und weiß wie ihre Beziehung aussieht. Das finde ich toll. Es ist klar, dass man sich das auch selber ausdenken könnte. Aber ehrlich gesagt, ohne die Tarotkarten wäre ich auf einige Ideen erst gar nicht gekommen. Das ist für mich das besondere an dieser Sache.

Ich bin echt froh über dieses Buch (und das Corrine Kenner sogar ein Kommi bei mir hinterlassen hat). Und ich denke mal, dass ist etwas, was ich noch öfters lesen werde.

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