Doreen Virtue ~ Der Zauber der Meerjungfrauen und Delfine

Geschenkartikel: 128 Seiten
Verlag: Koha (1. Juni 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3867280185
ISBN-13: 978-3867280181

Ich hatte ja schon über das Meerjungfrauen Tarot berichtet.  Kurz darauf habe ich dann das Orakeldeck von Doreen Virtue entdeckt “Das Zauber der Meerjungfrauen und Delfine”. Ich habe ja einige Decks von der Autorin, aber bisher hatte mir spontan nur dieses gefallen. Fragt mich bitte nicht wieso.

Wer sich die Bilder ansieht (und eine Wasserpfütze ist ^^) kann nachvollziehen was ich meine.

Ich glaube, ich wusste schon zu diesem  Zeitpunkt, dass ich mit dem Wasser verbundener war, als es mir bis zu diesem Zeitpunkt bewusst war.

Interessant fand ich aber, das ich vor einigen Monaten eine Karte zog und gestern genau die gleiche: Positive Energie Und genau gestern konnte ich diesen Spruch sehr gut gebrauchen.

Meine Empfehlung ist, wer sich das eine Deck holt, kann sich auch gleich das andere organisieren :)

Zusatzkarten im Tarot

Wer sich ein wenig mit Tarotkarten auseinandersetzt, der kann es passieren, dass man auf Zusatzkarten stoßt. Also Karten, die nicht in einem traditionellen Deck auftauchen.

Ich denke mal, die meisten kennen das traditionelle Deck, welche aus 78 Karten besteht. 22 Karten gehören zu der großen Arkana und 56 zu den kleinen, wobei jede Farbe 14 Karten hat. Farben, damit sind die vier Elemente gemeint, welche sich in Kelche, Scheiben, Stäbe und Schwerter ausdrücken.

Das erste Mal mit Zusatzkarten bin ich beim sogenannten “Das Liebes Tarot” von Liz Dean (ISBN-10: 3485010553 oder ISBN-13: 978-3485010559) gestoßen. Das Set selber besteht nur aus der großen Arkana, aber eben mit Zusatzkarten. Hier sind es Liebe, Glaube und Hoffnung. Nun, die passen in einem Liebestarot perfekt. Und die Autorin hat sich Mühe gegeben und eine ordentliche Bedeutung dazu ausgearbeitet. Denn manchmal habe ich bei den Zusatzkarten das Gefühl, dass sie nur etwas neues schaffen wollen, egal um welchen Preis, Hauptsache man kann sich ein wenig profilieren.

Dann holte ich mir das “Der Mythen-Tarot: Eine Reise durch die Welt der erotischen Sagen Mythen. Luxus-Set mit 79 Karten” von Voenix (ISBN-10: 3038190969 oder ISBN-13: 978-3038190967). Das besondere hierbei zeigt schon der Titel, es enthält 79 Karten. Die Bilder sind teilweise wunderschön. Und hier ist die Zusatzkarte “Die dunkle Göttin”, die als Ergänzung vom Teufel angesehen wird. Die dunkle Seite eben.

Aber die Idee der dunklen Anima ist nicht neu, denn Akron war da schneller :)

Das “Der Akron-Tarot. Tarot mit 80 Karten” (ISBN-10: 3038190446 oder ISBN-13: 978-3038190448) von Akron hat zwei Karten. Einmal die dunkle Anima und dann das innere Kind. Aber da sich in der Mythenwelt, welche Voenix beschreibt, keine Geschichten rund um das innere Kind gibt, damals war es eben noch kein Thema, hat er diese Karte fallen lassen. Ein Bild der dunklen Anima hat Wasserfrau veröffentlichen dürfen: oben rechts.

Dann gibt es noch eine Erweiterung, aber diesmal in der kleinen Arkana. Alle anderen, vielleicht ist das schon wer aufgefallen, fanden in der großen Arkana statt. Und zwar in dem Deck von Renate Anraths im “Anraths Waite Tarot“. Sie hat den Pagen und Rittern jeweils eine Dame und eine Maid an die Seite gestellt. Leider gibt es nur in diesem Deck die Karten und nicht in anderen.

Und natürlich die wohl bekanntesten Zusatzkarten dürfte wohl der Crowley-Harris Deck haben: Die drei Magier

Es stellt sich natürlich die Frage, machen Zusatzkarten überhaupt Sinn?

Ich denke es gibt Karten die machen Sinn, dass man sie in ein spezielles Deck hinzufügt (ich weiß jetzt nicht, ob alle Decks wirklich die drei Zusatzkarten Liebe, Glaube und Hoffnung benötigen, auch wenn ich das in meinem Tarot der Hexengemeinde gemacht habe). Andererseits sollte man sich schon überlegen, ob die 8 Damen aus dem Anraths Tarot nicht in jedem Deck hinzugefügt werden können (ich werde es für mein Deck auf alle Fälle machen) oder gar die anderen Karten für die große Arkana. Denn wir leben in einer Zeit, wo zumindest das innere Kind eine wichtige Rolle spielt (über die dunkle Anima können wir bei Gelegenheit reden ^^).

Ich selber habe nichts gegen solche Neuerungen, auch wenn viele davon Bauchschmerzen bekommen. Denn auch das Tarot wird sich früher oder später wandeln, um sich der Zeit entsprechend anzupassen. Und was heute wichtig ist, kann morgen wieder entfernt werden.

Mein Krimi

Wer meinen alten Blog gelesen hat, hat öfters Beiträge über meinen Roman gelesen. Ich arbeite jetzt im dritten Jahr daran und eigentlich hatte ich zehn oder elf Kapitel fertig. Das Problem ist, dass mein alter PC abgestürzt ist und ich endlich die Kapitel retten muss. Sonst muss ich teilweise komplett alles neu schreiben. Aber das würde nicht viel machen, denn ich muss im Grunde genommen vieles völlig überarbeiten.

Kapitel 1 hatte mal ürsprünglich über 40 Seiten gehabt. Dann hatte ich ein Wochenende einen Rappel bekommen und die ganzen Seiten überarbeitet. Das Ende vom Lieb war, dass es nur noch dreißig Seiten sind (wobei zwei Seiten aufgrund von wichtigen Hintergrundinformationen wegfallen, also nur noch 28 Seiten) und er um Generationen besser ist.

Meine Mutter hat sich Kapitel 1 auch durchgelesen und meinte, jetzt gefällt er ihr so richtig gut. Er ist flott geschrieben und sie findet ihn so spannend, dass sie ihn weiterlesen möchte. Ich habe anscheinend genügend rote Fäden ausgelegt, dass er nicht langweilig ist und das man das Bedürfnis hat ihn weiterzulesen. Denn es heißt ja, wenn man die ersten drei Seiten spannend schreibt, will man weiterlesen und vor allem kann man nur solche Bücher verkaufen (Verlagsregel). Meine Mutter meinte, dass sie schon nach einer halben Seite wissen will, wie es weiter geht (natürlich kann man hier argumentieren, dass Mütter ihre Kinder immer gerne loben und sie anspornen, aber sie ist eher der Mensch, die ihre Meinung ehrlich sagt. Wenn ihr etwas nicht gefällt, sagt sie es ganz klar).

Jetzt muss ich Kapitel 2 so schreiben, dass dieses Interesse weiterhin bestehend bleibt und ich es weiterhin spannend halten kann. Zwar habe ich eine gute/fiese Idee dafür. Aber die Umsetzung ist nun das wichtige.

Auf der Arbeit ist mir am Donnerstag eingefallen, dass ich noch eine Idee vorher einbauen kann, welche ich persönlich wichtig finde. Denn ich habe eine Person eingeführt, über die man selber nichts weiß, aber immerhin in Kapitel 2 eine wichtige Rolle spielen soll (eher eine Nebenperson, aber für diesen Zusammenhang ist sie wichtig).

Das Problem ist, wenn ich so lange für ein Kapitel brauche (und es sind dreizehn geplant), wird es Jahrzehnte dauern, bis ich das Buch fertig habe. Aber andererseits, wenn ich mich ranhalte, werde ich es dieses Jahr schaffen. Beschlossene Sache :)

Und da mein alter Blog inzwischen “tot” ist, kann man meine alte Selbstbeweihräucherungen *lachZ* nicht mehr nachlesen. Aber keine Sorge, das hole ich hier nach *rofl*

Motherpeace Tarot ~ Für Grey Owl Calluna

Der folgende Beitrag ist Grey Owl Calluna (http://www.mi-camino-la-montana.blogspot.com/) gewidmet. Denn sie hat sich für das Deck begeistern können und ich habe ihr mehr oder weniger versprochen noch mal einen Beitrag zu schreiben, welche das Motherpeaceuniversum ein wenig beleuchtet.

Das Motherpeace Tarot ist inzwischen mehr als nur ein einfaches Deck. Es ist zu einem kleinen Universum geworden, mit denen sich die beiden Autorinnen und Künstlerinnen Karen Vogel und Vicky Nobel selber ausdrücken.

Natürlich reden wir als erstes von den Karten: http://www.tarotwelten.de/mopeace.htm

Die deutschen Daten:

Verlag: Königsfurt Urania (1. Januar 1992)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3905017229
ISBN-13: 978-3905017229

Und die englischen Daten:

Verlag: U.S. Games; Auflage: Crds (Dezember 1988)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0880790636
ISBN-13: 978-0880790635

Es gibt auch ein Minimotherpeaceroundtarotdeck. Also die gleichen Karten, nur eben für die Tasche.

Verlag: Königsfurt Urania; Auflage: Min Crds (Juni 1991)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0880795131
ISBN-13: 978-0880795135

Zu den Decks gibt es (wie so häufig) ein Handbüchlein mit, so dass man sofort mit dem arbeiten loslegen kann.

Aber die Autorinnen haben sich auch noch die Mühe gemacht und nach und nach kamen diverse Bücher zu den Tarotkarten hinzu, welche das Deck wunderbar ergänzen. Zwar habe ich aktuell nur zwei Bücher von den ganzen Möglichkeiten bei mir zu Hause. Aber nach und nach werde ich mir die anderen auch noch holen :)

Das Tarot selber ist beim einem Verlag erschienen, leider das benötigte Handbuch bei einem anderen. Daher ist es unmöglich ein Set hier zu bestellen. Sondern man muss beide Sachen einzeln kaufen.

Mythen, Musen und Tarot: Motherpeace, ein Weg zur Göttin
von Vicki Noble

Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: Frauenoffensive; Auflage: 7. N.-A. (1987)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3881041613
ISBN-13: 978-3881041614

Das Buch hat Vicky Nobel geschrieben und neben wichtige Informationen zum Tarotdeck selber, hat sie hier ein wunderbares Werk zum Tarot in die Welt gelassen. Theoretisch kann man sich dieses Buch auch dann holen, wenn man das Deck nicht besitzt. Denn viele Sachen sind sehr allgemeingehalten. Natürlich hat Frau Nobel auch ihrem Deck einiges geschuldet und die Karten entsprechend interpretiert. Das darf nicht vergessen werden. Und die kann man sich entweder als s/w Bild im Buch direkt ansehen, oder als farbigen Druck auf den Sonderseiten in der Mitte des Buches.

Das Praxisbuch zum Motherpeace Tarot
von Karen Vogel
Broschiert: 157 Seiten
Verlag: Königsfurt Urania; Auflage: 1 (September 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3038193178
ISBN-13: 978-3038193173

Inzwischen gibt es ein kleines, aber feines Handbuch zu den Karten, damit die Bedeutungen schneller heraussuchen kann. Es gibt eine kleine Einleitung und dann geht es zu den Deutungen, wobei es, wie man es sich bei einem runden Deck vorstellen kann, vier Deutungsrichtungen: aufrecht, umgedreht, das Bild nach links und das Bild nach rechts. Man sollte es aber nicht als ausführlicher Wegweiser ansehen, da die Deutungen meistens auf einige Sätze reduziert sind. Aber man kann damit toll arbeiten.

Motherpeace Tarot Guidebook
von Karen Vogel
Taschenbuch: 128 Seiten
Verlag: Us Games Systems Inc (31. Dezember 1995)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0880797479
ISBN-13: 978-0880797474

Das ist das englische Original. Wer das englische eben vorzieht.

Nun kommen Bücher, die ich noch nicht habe und somit auch nicht lesen konnte und daher eine Bewertung ausfallen muss:

Making Ritual With Motherpeace Cards: Multicultural, Woman-Centered Practices for Spiritual Growth: Multicultural Women-centred Practices for Spiritual Growth
von Vicki Noble
Taschenbuch: 195 Seiten
Verlag: Crown Publications; Auflage: 1st (Dezember 1998)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0609802089
ISBN-13: 978-0609802083

Motherpeace: A Way to the Goddess Through Myth, Art and Tarot
von Vicki Noble
Taschenbuch: 288 Seiten
Verlag: Harper & Row. (August 1984)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0060663006
ISBN-13: 978-0060663001

Motherpeace Tarot Playbook
von Vicki Noble
Taschenbuch: 208 Seiten
Verlag: Wingbow P.,U.S. (Juni 1986)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0914728539
ISBN-13: 978-0914728535
Okay, es stellt sich hier die Frage, ob es sich um eine alte Version des Buches “Motherpeace Tarot Guidebook” handelt. Ich habe da noch keine Ahnung.

Motherpeace: A Way to the Goddess Through Myth, Art, and Tarot: A Way to the Goddess Through Myth, Art and Tarot
von Vicki Noble
Taschenbuch: 288 Seiten
Verlag: Harper San Francisco; Auflage: Reissue (Mai 1995)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0062510851
ISBN-13: 978-0062510853
Pst, für Mehrfachnennungen übernehme ich keine Haftung ;)

Rituals and Practices with the Motherpeace Tarot
von Vicki Noble
Taschenbuch: 208 Seiten
Verlag: Inner Traditions; Auflage: New of “Making. (10. Februar 2003)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1591430089
ISBN-13: 978-1591430087

Motherpeace Tarot Deck [With Book] (Spielkarten)
von Karen Vogel
Spielkarten: 127 Seiten
Verlag: U.S. Games; Auflage: Crds (Juli 1997)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1572810319
ISBN-13: 978-1572810310
Man muss da nun wirklich nicht mehr durchsehen :)

Die beiden Damen haben auch eine eigene Internetseite: http://www.motherpeace.com/

Klar, die Karten sind bei weitem nicht die schönsten, darüber brauchen wir uns keine Illusionen zu machen. Aber ich finde sie äußerst erdig und stimmig.

Ich füge mal meine Bewertung von amazon.de ein, welche ich am 27. Juli 2006 geschrieben habe. Das spricht eigentlich alles aus, wie ich finde:

Da ich mich sehr für Tarotkarten interessiere, habe ich mir das als Sammlerin natürlich geholt und ich bin über das Ergebnis dieser Sammlung sehr überrascht.

Dieses Set besteht aus den 78 normalen Tarotkarten, bei denen nur einige Karten einen neuen Namen erhalten haben und einem Büchlein mit Deutungen (die manchmal eher beschreibender Natur sind, was auf der Karte sind, als was die Karte bedeutet), sowie einer Legemethode und einigen weiteren Tipps, wie man mit den Karten umgehen kann.

Die Karten:
Die Karten sind so rund wie beim “Daughters of the Moon Tarot” jedoch ein Stück kleiner, was sie um einiges angnehmer mischen lässt. Die muss man nicht nur auf dem Tisch mischen, sondern kann sie auch in die Hand nehmen.
Die Bilder sind auf alle Fälle gewöhnungsbedürftig. Ich kenne bisher noch niemand die/der sagte, mir gefallen die Karten bzw. die Bilder. Der Grund mag wohl daran liegen, dass sie eine gewisse Ähnlichkeit mit Bildern aus Kinderhand haben. Wenn ich mir die anderen Tarotkarten ansehe, die ich habe, mit welcher Schönheit die Bilder gemalt wurden (unter anderem auch das “Daughters of the Moon Tarot”, dann ist es verständlich, dass diese Bilder hier regelrecht ernüchternd wirken. Für mich haben sie einen gewissen erdigen Touch und ich kann sehr gut mit den Karten arbeiten, weil sie voller Symbolik sind und regelrecht zu mir sprechen.

Das Büchlein:
Es enthält eine Einleitung, kurze Deutungen zu den Karten und einige Infos über Numerologie und einer Legemethode. Es ist halt das übliche in puncto Tarotbüchlein. Jedoch hilft es auf alle Fälle bei den ersten Schritten mit der Deutung. Und wer sich nicht mehr für die Hintergründe interessiert, der oder dem ist sicherlich damit sehr gut geholfen.
Wer sich aber über die genaue Kartenbedeutung und deren Geschichte informieren möchte, die oder der sollte sich das Buch dazu schon besorgen. Denn es gehört zu den dicksten die ich je gesehen habe und ist sehr ausführlich.

Fazit:
Das Tarot ist nicht unbedingt für alle geeignet. Wer mit runden Decks und einer feministischen Sehweise Probleme hat, sollte die Finger davon lassen. Aber auch die, die auf hochtrabende Bilder stehen, werden hier sicherlich nicht ihre Freude haben (ich auch nicht immer, ich gebe es zu). Alle anderen, die sich damit anfreunden können, erwartet ein Deck mit starker Symbolik und einfach ein tolles Deck. Trotz allem kann ich es nur empfehlen.

Wer also mit diesem Deck arbeiten möchte, der oder dem kann ich es nur empfehlen. Alle anderen werden eh ein Bogen darum machen, seien wir doch mal ehrlich :)

Signifikatorkarte

Mir der Signifikatorkarte bin ich zum ersten Mal im Handbuch “Das Tarot der weisen Frauen” zusammengestoßen . Darin wurde erklärt, dass man nach bestimmten Merkmalen eine Karte auswählen kann, welche dann die fragende Person darstellen kann.

Dazu kann man unter anderem folgende Möglichkeiten ausschöpfen:

Das körperliche Aussehen:

  • Stäbe stellt Personen dar mir heller Haut, blonden Haaren und blauen Augen.
  • Dafür stehen die Kelche für Leute mit leicht dunkler Haut, hellbraunen Haaren und blauen oder haselnussbraunen Augen.
  • Wer eher olivfarbene Haut, dunkle Haare und helle Augen hat, wird durch die Schwerter repräsenteirt.
  • Und Leute mit dunkler Hautfarbe, dunklen Haaren und dunklen Augen findet man bei den Scheiben (oder wie man diese auch immer nennen möchte :) ).

Dann gibt es die Möglichkeit nach dem astrologischen Zeichen zu gehen.

  • Stäbe stehen für Feuer, also für die Feuerzeichen Widder, Löwe und Schütze.
  • Die Kelche stehen für die Wasserzeichen, also für Krebse, Scorpione und Fische.
  • Schwerter hingegen sind für die Luftzeichen die Representanten: Zwillinge, Waage und Wassermann.
  • Als letztes gibt es wieder die Scheiben, welche die Erdsymbole darstellt: Also Stier, Jungfrau und als letztes Steinbock.

Es gibt aber noch die Möglichkeit sich mit der Persönlichkeit in den Karten wieder zu finden:

  • Stäbe als Feuersymbol steht für feurige, leidenschaftliche und energetische Personen.
  • Kelche hingegen für emotionale und kreative Fragende.
  • Schwerter haben eher Leute, welche sich als intellektuel oder logisch sehen.
  • Scheiben hingegen, wie könnte es anders sein ^^ für geerdete und praktische Menschen.

Und als letzte Möglichkeit gibt es noch das Alter der Person, welche man zur Rate ziehen kann.

  • Der Page (wenn man mit einem entsprechenden Tarot arbeitet) steht für Kinder oder junge Frauen (wobei ich mich Frage, warum Frauen und Kinder auf gleicher Stufe gestellt werden).
  • Der Ritter hingegen steht nur für junge Männer.
  • Die Königin für gereifte Frauen.
  • Der König dagegen für gereifte Männer.

Quelle (aber mit eigenen Worten geschrieben): The Gilded Tarot Companion

Kurzer Zwischeneinwurf, wer mit dieser Aufteilung gewisse Probleme hat und ein wenig mehr Weiblichkeit ins Tarot holen möchte, der und dem sei das Tarot von Renate Anraths “Anraths Waite Tarot” empfohlen. Warum, siehe folgenden Link: Anraths Waite Tarot. Die Dame hat einfach acht weitere Karten aufgenommen und dem Pagen und Ritter eine weibliche Energie entgegengesetzt. Hier kann man theoretisch von jungen Frauen und Männer, erwachsenen Frauen und Männern und Greisen Frauen und Männern sprechen. Gute Idee.

Aber nun zurück zu den Signifikatorkarten.

Wie man aufgrund der Aufteilung sieht, gibt es schon gewisse Probleme mit der Auswahl der Signifikatorkarte.  Denn was ist schon intellektuell oder logisch? Es wird ja gerne behauptet, ich bin ja so etwas von logisch und dabei ist man total hirnig :) Daher ist es leichter, wenn man nach dem Aussehen oder dem Sternzeichen geht. Da muss man selber entscheiden, wo man mit bessere Erfahrungen machen kann.

Es gibt auch die Möglichkeit die Frau mit der Hohepriesterin (die zweite Karte) und denn Mann mit dem Magier (der ersten Karte, aber warum eigentlich nicht den Hohepriester?) darzustellen.

Das Problem hierbei ist, dass man die Karten aus dem Deck nehmen soll und dann an einer bestimmten Stelle hinlegt, damit man quasi weiß, mit wem man es zu tun hat. Damit ist es eigentlich so gut wie klar, dass die Karten aus der großen Arkana eigentlich aus dem Rennen fallen. Denn sie sind eigentlich so wichtig, dass man sie nicht aus dem Deck nehmen sollte.

Aber womit ich mein Problem habe ist die Tatsache, dass es scheinbar in Ordnung ist, die kleinen Arkana um eine Karte zu berauben. Immerhin würde ich vielleicht (also in meinem Fall) die Königin der Kelche aufgrund meines Alters, Aussehen und aktuelle emotionale Stimmung auswählen und rausnehmen. Aber was mache ich denn, wenn sie eine wichtige Antwort für mich innerhalb der Legung, aber an einer ganz anderen Stelle für mich hat?

Inzwischen habe ich in vielen Büchern das mit der Signifikatorkarte gelesen, aber keiner hat mir sinnig erklärt, wie ich die fehlende Karte kompensieren kann, bzw. sinnig erklärt, wieso ich die überhaupt brauche. Das Handbuch vom “The Gilded Tarot” das “The Gilded Tarot Compenion” von Barbara Moore hat es meiner Meinung nach gut angefangen und kritisch hinterfragt, dass war es aber auch schon, leider.

Vielleicht finde ich es noch heraus. Wer aber eine Antwort hat, kann diese gerne im Kommentar hinterlassen. Ich freue mich sehr darüber. Vielleicht wird mal der verwirrende Nebel hier gelüftet.

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