Schreibprogramme (und Buchgedanken)

Früher habe ich immer geglaubt, wer schreiben will, wird es schon irgendwie schaffen. Und wer Programme nutzt schummelt. Ich habe über den Blog Schriftsteller werden jetzt den Link zu dem Schreibprogramm yWriter gefunden (der Link führt direkt zur Downloadseite) und experementiere gerade ein wenig damit herum. Nun gut, ich arbeite gerade mal zehn Minuten damit und so ganz den Dreh habe ich noch nicht raus. Aber immerhin habe ich jetzt ein Projekt gestartet und arbeite schon an der ersten Szene. Mal sehen wohin es mich bringt.

Übrigens, bevor ihr an dem englischen verzweifelt, man kann das Programm auf diverse Sprachen umstellen, unter anderem auch auf Deutsch. Und ist kostenlos (auch wenn der Programmierer nichts dagegen hat, wenn man ihm etwas über PayPal zukommen lässt).

Solche Programm sind besonders gut für die Plots. Also sollten sich besonders die Leute, die mit dem plotten Probelem haben, sich überlegen es herunterzuladen. Natürlich nimmt kein Programm der Welt dir die Arbeit ab. Das wollen wir an dieser Stelle gleich mal klar stellen. Und ich muss zugeben, darüber bin ich auch erleichtert. Denn was wollen wir noch mit den Büchern, welche Programme geschrieben und wir nur noch gefüllt haben? Ich möchte die nicht lesen.

Da fällt mir ein Bericht ein, den ich vor ein oder zwei Jahren auf dem Kultursender arte gesehen habe. Eine Autorin, ich glaube es war Mary Higgins Clark, möchte es aber nicht beschwören. Auf alle Fälle war es eine ältere Dame, die ganz dick im AutorInnengeschäft ist. Auf alle Fälle erzählte sie mal von einem Experiment mit einem Computer. Man wollte mit seiner Hilfe den perfekten Roman schreiben. Also ein Roman, der die Bestsellerlisten über Jahre wohl blockieren sollte. Als Schlagworte kamen wohl Worte wie Raub, Mord, Krimi, Sex und keine Ahnhung was sie noch so erzählte. Ach ja, Königshaus kam wohl auch noch vor.

Auf alle Fälle war wohl der erste Satz zum schießen. Denn er ging sinngemäß wie folgt: Die Königin erzählte erschüttert, Herr Kommissar ich wurde vergewaltigt und sagte dies amüsiert.

Okay, ich kann mich nicht mehr genau an den ersten Satz erinnern, aber es ging wirklich darum, dass die Königin amüsiert erzählte, dass sie vergewaltigt worden war. Ich glaube, man hat danach das Projekt aufgegeben. Mich hätte es eher gewundert, wenn man es weiterverfolgt hätte.

Wer schreiben will, sollte sich nicht nach den gängien Themen richten, wenn ihr oder ihm als angehendeR AutorIn die Sachen einfach nicht gefallen. Ich arbeite auch an einem Thema, welche von der Öffentlichkeit aller Wahrscheinlichkeit nicht so angenommen wird, wie ich es mir dann vorstelle. Und trotz dieser Gedanken/Sorgen, schreibe ich seit drei Jahren an dem Roman (mit mindestens vier Änderungen des Inhalts). Es kann natürlich sein, dass dieser Roman niemals den Weg in ein komerziell erfolgreichen Verlag findet. Andererseits kann es auch genau das Gegenteil treffen.

Außerdem, der Buchmarkt verändert sich durch das Internet immer mehr. Zwar mag niemand das Wort hören oder lesen, aber BoD Verlage nehmen immer mehr zu und das zurecht. Denn viele gute Bücher schaffen es eben nicht in die normalen Verlage. Dafür aber viele teilweise grausige. Und die werden so sehr promoted, dass die es sogar in die Bestsellerlisten schaffen. Ich habe mir das eine oder andere Buch gekauft und ich habe mich gefragt, warum durfte das überhaupt gedruckt werden? Andere Werke hingegen werden fleissig ignoriert. Es mag sein, dass zurecht manche Bücher vom Markt fern gehalten werden. Es muss ja nicht wirklich alles gedruckt werden. Nur leider nehmen einige Verlage ihre Pflicht (ich sage das jetzt mal so) die schlechten Bücher vom Markt fern zu halten nicht zu ernst (okay, dass ist jetzt eine megasubjektive Meinung, denn die Bücher, die mir nicht gefallen, lieben andere dafür um so mehr).

Aber zum Thema BoD lohnt es sich fast einen eigenen Beitrag zu schreiben. Ich habe selber noch keine Erfahrung mit dieser Art der Vermarktung gemacht, aber ich überlege mir schon lange, wenn das mit der konventionellen Veröffentlichung nicht klappt diesen Weg zu gehen. Nur, um ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht, ob ich jetzt wirklich so fleissig bin, um mein Buch im Eigenverlag zu veröffentlichen. Denn da bist du bzw. bin ich als Marketingchefin gefragt, unabhängig der Tatsache, dass ich das gar nicht bin. Aber es gibt ja keine Werbeabteilung, welche die Arbeit für dich übernimmt. Du bist ja automatisch die Werbeabteilung.

Mmh, ich spiele noch mal kurz mit dem Programm weiter :)

Geschützt: Wahrheit ~ mein zweites Gedicht

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Geschützt: Neonlicht ~ mein erstes Gedicht

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Tageskartendatei

Ich ziehe seit dem ersten Januar 2009 jeden Tag eine Tageskarte. Und ich dachte mir, zur Übersicht könnte ich ja eine Datei dazu erstellen (Hinweis, ihr kommt zu Humyo und von dort könnt ihr die Datei dann herunterladen).

Was kann man aber mit der Datei machen? Ich habe sämtliche 78 Karten aus dem Tarot aufgeschrieben und die Möglichkeit gegeben, dass man fünf Tage als Datum eintragen kann. Jeden Tag, wenn du deine Tageskarte ziehst, kannst du an der entsprechenden Stelle das Datum eintragen (die Tabelle erklärt sich in dem Sinne von selbst).

Am Ende des Monats kannst du dann sehen, von welcher Farbe, Arkana, was auch immer du am meisten die Karten gezogen hast. Und in dem Textfeld dann kannst du aufschreiben wo du dann dich selber im Monat erkannt hast bzw. was du so alles erlebt hast diesbezüglich. Besonders wer noch am Anfang der Taroterforschung ist (also die persönlich Deutung), kann so etwas sehr interessant sein. Oder auch für die, die einfach nur mal so sehen wollen, welche Energie im Monat bei ihnen vorherrschte.

Kurzer Hinweis, es handelt sich hierbei um eine PDF Datei. Wer also Probs damit haben sollte, sollte sich überlegen ob sie oder er sich die runterladen möchte. Bei Bedarf sende ich euch die Datei gerne per Mail zu. Bitte das aber nicht in der Kommi bitten, sondern schreibt mir eine Mail. Ich neige dazu, die Übersicht ab und an schon mal zu verlieren.

Weiterhin, ich gebe die Datei als kostenlosen Download gerne frei. Das weiterreichen im privaten ist erlaubt, aber nicht der kommerzielle Handel (außer die Druckkostenerstattung). Das Verwenden auf anderen HP’s, Blogs oder sonstwo ist nur mit Erlaubnis gestattet (ich will da nur sicher gehen ^^).

Geschützt: Imbolg Legung

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Kartengestütztes Hellsehen

Das ist eine Bezeichnung die ich aus einem Forum heute gelernt habe. Damit ist gemeint, man arbeitet hellseherisch, aber wird von den Karten unterstützt.

Also man legt jetzt das Tarot und hat dabei hellseherische Vision, man channelt, bekommt Botschaften von wem auch immer. Und diese kann man dann in die Deutung einarbeiten.

In meinem alten Blog habe ich mal das Legen der Tarotkarten angeboten und hatte dabei ebenfalls eine Erfahrung gemacht, die man schon als kartengestütztes Hellsehen bezeichnen kann.

Dabei spuckte mir einmal ein Namen von einem Forensuser im Kopf herum. Ich deutete die Karten und zack, da war der Name. Das habe ich nicht so recht verstanden, aber gut, man muss es ja nicht immer. Auf alle Fälle habe ich es der Person gesagt und auch nachgefragt, was daraus geworden ist. Keine Antwort.

Bei einem anderen Mal habe ich eine konkrete Situation gesehen und auch das der Person mitgeteilt. Tja, welch eine Überraschung, auch hier habe ich keine Reaktion darauf erhalten.

Aber ehrlich gesagt, damals habe ich überhaupt kaum Reaktionen auf meine Legungen erhalten. Und ich muss zugeben, es hat mich mitunter schon gewurmt. Ich wollte ja keine überschwenglichen Dankeshymnen hören, aber wenigstens eine Bestätigung ob es ihnen geholfen hat oder nicht.

Man sollte nicht zu viel erwarten.

Zurück zum Text.

Ich hatte nicht viele Visionen (ich bezeichne das jetzt mal ganz banal so) während meiner Legungen gehabt. Eben nur diese zwei. Und ich muss zugeben, damals wäre ich nicht einmal auf die Idee, dass Zeugs als kartengestüztes Hellsehen zu bezeichnen.

Wobei, kurze Zwischenfrage: Hat das was zu bedeuten, dass ich dauernd kartengeschütztes Hellsehen schreiben will und es andauernd lese?

Aber ich reiche alles, was ich beim Legen sehe weiter. Denn ich habe für mich gesehen, dass es wichtig ist, wenn die Leute alles erfahren. Ob sie damit jetzt was anfangen, weiß ich nicht. Ist auch letztendlich nicht meine Angelegenheit. Denn die Menschen müssen wissen, was sie in ihrem Leben lassen und was nicht. Ich gebe ihnen aber mit solchen Informationen nur die Möglichkeit, auch andere Aspekte in ihrem Leben zu lassen und andere Perspektiven zu betrachten.

Der Turm ist fertig ~ Und in ewiger Bearbeitung

Ich habe gerade die vorerst letzte Überarbeitung des Turmes hochgeladen und bin erst einmal zufrieden damit. Nun kenne ich die Karte und am Sonntag werde ich dann die zweite Karte zur Bearbeitung ziehen. Natürlich wird die Bearbeitung niemals komplett abgeschlossen sein, denn man lernt niemals aus. Man wird immer wieder Aspekte lesen, erfahren und erleben, wo man sich dann sagt, oh, dass habe ich bisher noch nicht berücksichtigt, dass kommt in meine Unterlagen.

Das wird hier ebenfalls der Fall sein.

Und damit müssen wir uns abgeben. Denn nichts ist ewig und wir verändern und tagtäglich (auch wenn uns das nicht immer bewusst ist). Somit werden sich auf Dauer auch die Deutungen der Karten Stück für Stück verändern.

Zur Zeit habe ich sechs Seiten, davon knapp eine dreiviertel Seite für die Deutung (mit der umgedrehten Bedeutung, wer damit arbeitet) und auch die Reise der Heldin bzw. des Helden.

Und wem wunderts, jetzt wo ich für mich beschlossen habe, dass erst einmal der Turm vorbei ist, also die Bearbeitung, fallen mir wieder zehntausend Sachen ein, die ich noch dazu schreiben könnte. Und das werde ich auch tun, nach und nach wird mein Text über die Jahre ergänzt. Immerhin habe ich mir selber sechseinhalb Jahre gegeben, wo ich alle Tarotkarten kennen lernen möchte. Das ist sicherlich eine gute Zeit. Und das sagt eine, die alles am liebsten jetzt sofort und das bitte gleich haben möchte.

Früher habe ich versucht alles gleichzeitig zu machen, wollte dabei supermegamässig in die Tiefe gehen und habe es mehr oder weniger halbherzig umgesetzt. Es gibt eben Dinge, die brauchen ihre Zeit. Und das betrifft besonders solch ein komplexes Werk wie das Tarot. Das kann man nicht mit der Husch-Husch Mentalität lernen. Schön wäre es vielleicht, aber ich glaube, auf Dauer möchte nicht einmal ich dann von mir die Karten gelegt bekommen.

Also in dem Sinne, ich bin fast versucht die nächste Karte schon heute zu ziehen. Mal sehen ob ich mich zusammenreißen kann.

Small Favors ~ Colleen Cover

Von der Comicreihe Small Favors, gibt es zwei Bände.

Small Favors: Eine Auswahl der besten Girlie-Erotic-Comics von Colleen Coover

Taschenbuch: 144 Seiten
Verlag: Konkursbuchverlag; Auflage: 1 (12. September 2003)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3887693221
ISBN-13: 978-3887693220

Und das zweite Band:

Small Favors 2. Girly Sex Comic

Taschenbuch: 128 Seiten
Verlag: Konkursbuchverlag; Auflage: 1 (28. September 2004)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3887693264
ISBN-13: 978-3887693268

Der Konkursbuchverlag hat vor einigen Jahren diese beiden Comics von der amerikansichen (ich glaube Bisexuellen) Künstlerin Colleen Cover herausgebracht. Es handelt sich dabei um zusammenhanglose-zusammenhänge Einzelgeschichten von einem Mädel Anni, die scheinbar nur zwei Dinge im Kopf hat: Ihre süße Nachbarin und Masturbationen. Blöde nur, dass sie ihr Kontigent an Masturbationen die man so im Leben hat (ja, davon habe ich da auch zum ersten Mal gelesen ^^) aufgebraucht hat. Um zu verhindern, dass sie weiterhin mit sich selber spielt, sondern mit anderen (da war ja noch die Nachbarin), wird ihr Nibbil an die Seite gestellt. So eine Art gutes Gewissen, welche ihre Größe jederzeit verändern kann. Blöde nur, dass Nibbil sexuell nicht gerade unaktiv ist.

In Band zwei geht es diesbezüglich weiter und es gibt eben noch mehr Geschichten und zusätzliche Charaktere :)

Ich muss zugeben, ich habe diese Comics schon lange nicht mehr gelesen, aber sie stehen noch bei mir im Regal herum. Ich denke mal, dass es Zeit wird, wieder ein paar alte Sachen zu entstauben und durchzulesen. Denn ich erinnere mich noch, hier herzlichst gelacht zu haben.

Wer sich also für solche Themen interessiert, sollte sich diese beiden Hefte zulegen. Gut, zwölf Euro sind schon eine kleine Welt, aber ich persönlich finde, es hat sich gelohnt.

Geschützt: Der Turm ~ Wolfskatzes Erarbeitung

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